Beiträge von Svanniversary

    dito.Mich nervt schon die kurze Probefahrt nach dem Service, könnte ich gut drauf verzichten :thumbdown:

    Sorry, wenn ich hier schmunzeln muss. Dass passt wieder perfekt dazu https://www.tuev-nord-group.co…r-fuer-die-besten-halten/.


    Die meisten Leute in der Werkstatt sind vom Fach und wissen durchaus, wie man ein Auto bedienen muss und Autos an sich sind deutlich robuster, als viele meinen.
    Und zuletzt, jeder bei dem ich bisher in seinem MX-5 mitgefahren bin, macht irgendwelche Fehler, die nicht so toll für das Auto sind (ich auch). Warum glauben dennoch alle so perfekt zu sein, dass alle anderen ihrem Auto schaden?

    Absolut richtig. Man ist nie davor gefeit, im freien Handel Schrott angedreht zu bekommen.
    Ich bin aber, um das mal zu relativieren, auch der Meinung, dass es nicht schadet, sich daran zu orientieren von wem die Teile kommen und ob er auch OEM kann. Delphi ist da kein schlechter Name, als ehemalige Hausanfertigung von GM.

    Das ist ja mal eine ganz andere Aussage. Klar gibt es das, dass OEM-Teile auch im Aftermarket verwendet werden. Und es gibt auch spezielle Aftermarket-Teile mit anderer Qualität.
    Jetzt brauchen wir nur noch den Beleg, dass die Delphi Teile für den MX-5 auch zu den OEM-Teilen identisch sind, was schwierig wird, da Delphi nach meiner Kenntnis für den MX-5 nicht OEM liefert.
    Also sind es Aftermarketteile unbekannter Qualität. Das macht sie nicht automatisch zu schlechten Teilen. Die können auch super sein, aber man weiß es leider nicht.

    Delphi beliefert VW mit Bremsbelägen und vielen anderen Teilen. Ich glaube kaum, dass aufgrund dessen ein VW lebensgefährlich ist. ;)

    Wer glaubt, dass OEM Teile mit Aftermarketteilen identisch sind, oder auch nur damit zu tun haben, der liegt falsch. Die Zulieferer haben mehrere Qualitäten, je nachdem in welche Vermarktungsschiene das geht. Insofern halte ich den Schluss nicht für zulässig.
    Delphi kann durchaus gute Teile fertigen, was aber nichts darüber aussagt, welche Qualität die genannten Teile besitzen.

    das es mal ein Problem in der Produktion mit einem defektem Tool bei der Radmontage gab, zu geringes Anzugsmoment

    Das wäre übel. Die Radverschraubung ist eine sogenannte Sicherheitsverschraubung, die im Prozess überwacht und kontrolliert werden muss. Das würde nicht für Mazda sprechen, wenn so elementare Dinge nicht funktionieren.


    Erklärst Du uns, was genau dahinter steckt, dass Du die alte Radmutter so stark verteidigst?

    Was möchtest Du mit Deinem Post ausdrücken?
    In den zitierten Fällen wurden auch höhere Drehmomente erfolglos probiert.

    Was soweit folgerichtig ist, weil das bei bereits defekten Teilen nichts mehr bringt.

    Ich versuche mal, in Kurzform die wesentlichen Vor- und Nachteile aufzuschreiben.
    Vorteile:
    - Optik (je nach Geschmack)
    - bessere Fahrdynamik und Fahrstabilität durch breitere Spur (der Effekt ist aber moderat)


    Nachteile:
    - Verschraubungsgüte bzw. Radfestsitz schlechter als Serie, durch zusätzliche Verschraubung bzw. Trennfuge (dieses Problem kann man ggf. dadurch entschärfen, dass man die Verschraubung regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf nachzieht)
    - deutlich höhere Belastung der Radlager u.a. anderer Fahrwerksteile durch längeren Hebelarm (rechnerisch klar nachweisbar, bisher keine berichteten Probleme beim MX-5)
    - An der Vorderachse: anderes Lenkgefühl, weniger direkt, behäbiger
    - An der Vorderachse: Verschiebung des Lenkrollradius (s.u.)
    - je nach Spurverbreitung Probleme mit Schleifen im Radhaus, oder am Kotflügel


    Fazit: Wenn eine Spurverbreitung gewünscht wird, es sinnvoller diese über Räder mit einer passenden Einpresstiefe umzusetzen. Bei Spurplatten handelt man sich an der Hinterachse weniger Probleme, als an der Vorderachse ein, so dass man ggf. darüber nachdenken sollte die Platten nur hinten zu fahren. An der Vorderachse greifen die Platten recht deutlich in die Kinematik ein und haben Nachteile beim Lenkgefühl.


    Zusatzinfo: Spurplatten haben keinen Einfluss auf die Fahrwerkseinstellung. Es können die normalen Werte verwendet werden.


    Erklärungen zum Lenkrollradius:
    Bei heutigen Serienfahrzeugen wird ein sogenannter negativer Lenkrollradius verwendet (https://www.kfz-tech.de/Biblio…ng/Lenkrollhalbmesser.htm). Das bewirkt, dass Störkräfte von der Straße, oder das Verziehen des Autos durch z.B. einen Reifenplatzer, z.T. kompensiert werden, so dass sich das Auto ohne Zutun des Fahrers zumindest zum Teil selber wieder stabilisiert.
    Durch Spurplatten an der Vorderachse verschiebe ich diesen Lenkrollradius in RIchtung null, oder mache in schlimmestenfalls sogar positiv. Letzteres hätte dann den Effekt, dass Störungen verstärkt werden, was schlimmestenfalls in gewissen Situationen, wie einem Reifenplatzer, zum unkontrollierten Ausbrechen des Autos führen könnte.