Beiträge von Svanniversary

    Im Vergleich zur Serie spielen in erster Linie die härteren Federn eine Rolle. D.h. es wird schon etwas unkomfortabler. Wie viel und ob man das aushält ist sehr subjektiv, daher - Probe fahren, bzw. mitfahren (ein KW V3 in mittlerer Einstellung tut es auch, da sehr ähnlich). Es ist aber generell nicht so weit von der Serie weg.
    Vollständigerweise, im Vergleich zu Serie, Bilstein, nimmt sich das nicht so viel, weil dort die Dämpfer ja bekanntermaßen sehr stößig sind. Ggf. empfindet der eine oder andere das ST-X sogar als komfortabler.

    Müssen nicht, sollen schon.

    Aha, wie lautet die Alternative? Irgendwie festziehen? Sollte man schon müssen...
    Es geht immerhin um die Federbeinverschraubung. Der Vorteil ist aber, dass es nicht radführend ist und mächtig klappert, wenn es sich löst.

    Gibt es bei dem Fahrwerk einen Anschlag in Richtung weich? Üblicherweise dreht man zu (hart) und verstellt dann in Richtung weich (Oehlins, KW, Koni, ...).
    Es gibt sogar Fahrwerke, bei denen nach weich irgendwann ab kommt, weil sich das Dämpferventil zerlegt, wenn es zu weit aufgedreht wird.

    Da sind aber im Markt auch bessere Reifen von z.B. Michelin, Dunlop, oder Goodyear (auch Amerikaner) verfügbar. Wäre für mich keine Erklärung dafür, dass es ausgerechnet der Bridgestone geworden ist, der Schwächen bei Nässe und bei Kälte hat, im Verschleiss nicht so toll ist, usw.
    Zumindest Nässe und Verschleiss sind in Amerika auch ein Thema.
    Ich tippe nach wie vor auf kommerzielle Gründe, eventuell auch als Koppelgeschäft mit Reifen für andere Mazdafahrzeuge.

    Es gibt da die Theorie der unterschiedlichen Fahrwerksentwicklung beim ND. Der 2.0L G160 war ja ursprünglich „nur“ als Exportmodell erhältlich und steht auf dem größeren 17“-Fahrwerk. Das war in Japan nie erhältlich und wurde dort auch nicht entwickelt bzw. abgestimmt. Treibende Kraft dahinter waren die Amerikaner, verantwortlich für Package und Abstimmung des G160 das kalifornische Mazda-Team um Dave Coleman. Im sonnigen Kalifornien funktioniert der Bridgestone (aus US-Produktion) bestimmt vorzüglich...cool.pngDie japanischen Ingenieure wiederum haben bei der Entwicklung des 16“-Fahrwerks exklusiv mit Yokohama zusammengearbeitet.

    Hört sich für mich ein wenig arg nach Legenbildung an. Ich bin beide Autos ausgiebig gefahren. Außer dem anderen Reifen erkenne ich da keine andere Handschrift, oder Abstimmphilosphie beim großen Motor. Das lässt sich auch anhand der Werte, wie Federraten etc. nicht belegen.