Beiträge von Svanniversary

    Das geht auch tiefer, denke bis 40mm hatte ich ihn mal unten mit maximaler Härte. Allerdings hast Du dann eigentlich nicht mehr so viel vom Fahrwerk für dass Du Dein Geld hinlegst. Frage ist ob Du für „maximal tief“ mit dem relativ teuren Öhlins wirklich so gut bedient bist? Meines ist jetzt auf -25mm eingestellt und das ist gut so.

    Wo siehst Du das Problem? Dank Fusspunktverstellung ist volle Funktion gegeben, solange nichts schleift und der Bodenfreigang ausreicht.
    Im Alltag sind natürlich die -25, die ich auch fahre, viel praktischer.

    Einen "Getriebeschaden" mit kostenlosem Austausch hätte ich problemlos in der Garantiezeit hinbekommen können.

    Ist Mazda so blauäugig? Als Nutzer kann ich ggf. einen Schaden an der Synchronisierung herbei führen, was aber nicht zum Schadensbild der echten Schäden passt.
    Ich weiß das solche hohen Reparaturkosten bei uns geprüft werden.

    Klasse Thema.


    16“ mit leichten Rädern fährt sich absolut klasse. Zur Relativierung, 17“ mit leichten Rädern/Reifen funktioniert aber je nach Geschmack und Anspruch auch sehr gut. Ich bin damit sehr zufrieden.
    Aber egal ob 16“, oder 17“ es wird umso schlechter, je mehr Masse ich ins System packe und je mehr ich die Geometrie, insbesondere an der Vorderachse, verbiege.
    D.h. insbesondere schwere Spurplatten, Räder und Reifen haben grössere negative Einflüsse. Ggf. mehr als der Zollsprung von 17“ auf 16“.

    Finde ich auch gut. Zu dem Thema haben wir noch keine Umfrage, oder?
    Z.B. „Hattest Du einen Getriebeschaden, bei dem das Getriebe getauscht werden musste?“ mit einer Abstimmmöglichkeit für jedes Modelljahr.

    Ich bin da eher bei Wolfram. Nicht alle MX-5 fahrer / Liebhaber sind so kommunikativ und wollen in einem Forum aktiv sein.

    Stimmt ja, aber das ändert doch nichts an der felevanten Stichprobe, die wir hier haben.
    Wenn hier drei von tausend betroffen sind, gibt es eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, das draussen dreissig von zehntausend betroffen sind. Absolute Zahlen sind da normalerweise weniger spannend, als relative Zahlen.
    So oder so sind es mit Sicherheit genug Fälle dafür, dass Mazda das Problem kennt.
    Im Gegensatz zum Verdeckproblem, das ausgesessen wird, gab es aber hier schon Nachbesserungen mit geänderten Getrieben.

    Aber die 2 neuen Varianten des Getriebes zeigen das ja auch schon.

    Was zeigen die auch? Zerstörte Verzahnungen? Kenne ich bisher nicht.
    Bitte nicht alles in einen Topf schmeissen.


    Die echten Getriebeschäden hatten ein Problem in der lasttragenden Verzahnung insbesondere im zweiten und dritten Gang.
    Schlechte Schaltbarkeit bei neueren Getrieben hat nichts mit der Verzahnung zu tun, sondern betrifft die Synchronisierung. Das ist technisch eine ganz andere Baustelle. Da wissen wir auch nicht, ob daran überhaupt geändert wurde.


    Meine beiden Getriebe hatten keines der genannten Probleme (2. Gen. MJ2018 (37,5 tkm) und 3. Gen. MJ2019).
    Insbesondere die Problematik brechender Zahnräder soll gefixt sein.

    Aber die Dunkelziffer wird recht groß sein, nicht jeder ist hier im Forumn vertreten :)

    Hätte ich umgekehrt gesehen. Die Fälle ausserhalb des Forums gehören auch zu einer anderen Grundgesamtheit.
    Auf der anderen Seite bekommen wir hier bei einer relevanten Stichprobengrösse von mehreren tausend Fahrzeugen alle Fälle mit.
    Ich weiss aber leider auch nicht mehr so genau, wie viele Fälle wir hatten.

    Mazda sollte selber schon bemerkt haben das sie hier einen Konstruktions-/Produktionsfehler verkauft haben.



    Kaum jemand schafft eine ausreichend hohe Laufleistung mit den ersten Getriebeversionen

    Haben sie, denn das Getriebe wurde schon zweimal überarbeitet.


    An den zweiten Absatz mache ich mal ein Fragezeichen. Bisher gilt zum Glück, dass kaum jemand einen Getriebeschaden hatte. Hier im Forum bewegen wir uns noch deutlich im unteren einstelligen Prozentbereich. Aber wie immer hilft so eine Statistik nicht, wenn man selber betroffen ist.

    Wenn ich richtig liege fährst Du doch hintern derzeit ähnliche Sturz/Spurwerte wie damals mit KW3. Also ähnlicher Verschleiß. (?)


    (...)


    Mir geht es um die HA. Werte sind doch gleich wie mit KW3. Wo soll der bessere, weil weniger Verschleiß herkommen?

    Absolut richtig.
    Beim Oehlins ist das eine auf Performance optimierte Einstellung und dafür nehme ich höheren Verschleiß in Kauf (kein Daily Driver). In meinem Einstellungspost stehen deshalb auch Empfehlungen für moderatere Werte, falls man es lieber so möchte.


    Beim V3, oder ST-X brauche ich den hohen Sturz hinten, damit es ordentlich funktioniert und muss gleichzeitig weniger Performance mit schwächerer Vorderachse in Kauf nehmen.


    Das Oehlins, oder SPS kann ich problemlos auch mit Serienwerten fahren und bin dabei immer noch besser unterwegs.
    Wenn ich versuche, beim V3 in Richtung Serie zu gehen, muss ich die Vorderachse stark abschwächen und komme schlechter, als die Serie raus. Alternativ mit den hohen Sturz hinten steigere ich die Performance, komme aber nicht um mehr Verschleiß herum.


    Mit einem optimal balancierten Fahrwerk habe ich alle Optionen, von gutmütig mit wenig Verschleiß bis high Performance.
    Beim ST-X/V3 muss ich immer irgendeinen Kompromiss eingehen und Nachteile in Kauf nehmen. Um damit auf eine ähnlich gute Performance, wie mit dem ausbalancierten Fahrwerk, zu kommen, muss ich sehr extreme Werte fahren.

    Ich fahre tagein, tagaus vorne und hinten deutlich über 2 Grad Sturz. Habe keinen Vergleich zu normal, aber solange man nicht ballert (lange Pässetouren, Rennstrecke, hohe Autobahngeschwindigkeiten) dürfte das bei deutlich unter 2 Grad verschmerzbar sein.

    2° hinten sind noch einigermaßen im Rahmen. Aber natürlich habe ich in Richtung der Serienwerte noch weniger Verschleiß.
    Das größte Problem ist meistens einfaches rumgerollere im Alltag auf der Landstraße, z.B. im Berufsverkehr. Da kann dann sehr schnell ungleichmäßiger Reifenverschleiss entstehen. Bei unserem alten MX mit V3, als Daily Driver, hat man das schon andeutungsweise gesehen.

    Ich war erstaunt wie wenig man die 70er Federn im Gegensatz zur 40er spürt. Ja, es wird etwas unkomfortabler, aber das ist überschaubar.
    Das man das ganze Fahrwerk zwecks Anpassung der Balance verbiegen muss, finde ich dagegen schwieriger.
    Das zieht ja auch einiges andere nach sich, wie z.B. ungleichmäßigen Reifenverschleiss.