was haben denn die Serienfedern? Grüsse
27/14 bzw. 27/18 mit Bilstein.
was haben denn die Serienfedern? Grüsse
27/14 bzw. 27/18 mit Bilstein.
Federraten KW V3 = ST-X, mit unterschiedlichen Ventilsystemen und Materialien.
Warum die KW Entwicklung die Übersetzung der Achsen nicht berücksichtigt hat, kann ich nicht beantworten, aber ich finde das durchaus rätselhaft, da sie durchaus kompetent sind und auch sehr gute Fahrwerke für andere Fahrzeuge bauen.
Mehr Traktion = stabilere Hinterachse, verlässlicheres, stabileres Fahrverhalten.
Oder anders herum habe ich noch niemanden gefunden, der mir erklären konnte, wie man mit ständig rutschender Hinterachse eine saubere Linie fährt.
Federraten findest du im Vergleich im entsprechenden, angepinnten Thread.
Es fällt auf, dass fast alle Anbieter die Vorderachsfederrate circa doppelt so hoch auslegen, wie die der Hinterachse, inklusive Mazda selber. Nur KW weicht deutlich ab.
Ein Geisterfahrer, oder ganz viele
?
Aber das Ganze ist eh nicht ernst gemeint, oder? Ansonsten wäre es deutlich einfacher, wenn Du Deinen Standpunkt und Deine Fragen ausformulierst.
Danke Sven. Sorry @Oggy. Jetzt hab ich’s auch.
Der Lucifer hatte mich verwirrt.
Und ich habe sicher auch meinen Teil dazu beigetragen. Sorry, nochmal.
Mit dem StX hab ich es immer noch nicht. Die Federn sibd doch nur in Reihe geschaltet? Das ist doch dann wie eine progressive Feder.
Es gibt beim normalen Fahren nur die Steifigkeit des Hauptfeder. Die Hilfsfeder ist (normalerweise) so weich, dass sie im Betrieb auf Block ist und sich nur entspannt, wenn ich voll ausfedere. Und genau dann brauche ich sie, damit die Hauptfeder noch vorgespannt ist und nicht aus ihrem Sitz rutschen kann und auch nicht klappert.
Ausnahme sind große Ausfederbewegungen, bei denen ich theoretisch beide Federn in Reihe habe. Praktisch ist die Hilfsfeder so weich, dass dann nur diese arbeitet.
Der Vollständigkeit halber - es gibt im Rennsport auch exotische Kombination mit steiferen Hilfsfedern, bei denen diese mittragen. Das ist aber bei Straßenfahrwerken nicht üblich.
Je tiefer?
Nicht je höher?
Ja, Du hast natürlich recht. Streiche setze, da bin ich durcheinander geraten. Sorry für die Verwirrung. Man soll nicht so nebenbei tippen, sondern sich konzentrieren.
In die Verlegenheit einer komprimierten Hilfsfeder komme ich, wenn ich das Fahrwerk zu hoch drehe. Auf der anderen Seite verliere ich Federweg, wenn ich es tiefer drehe. Das sind die Eckdaten zwischen denen ich mich mit der Federverstellung bewege.
Bei Fusspunktverstellung - alles egal. Federweg und Steifigkeit sind konstant. Es geht so tief wie der Radfreigang zulässt.
Bei Federverstellung - Maximaler Federweg bei der höchsten Einstellung, Federrate annähernd konstant, solange ich nur die Hilfsfeder komprimiere, wenn die Hilfsfeder komplett komprimiert ist, spanne ich die Hauptfeder vor, spätestens dann, sollte ich nicht mehr höher gehen (solange das überhaupt noch im zulässigen Verstellbereich liegt).
Bei Federverstellung schraube ich die Feder tiefer, aber den Dämpfer nicht. Der Druckanschlag im Dämpfer bleibt immer an der gleichen Stelle, so dass der (Ein-)Federweg abnimmt.
Bei der Fusspunktverstellung verstelle ich das ganze Federbein, mit Feder und Dämpfer, so dass ich auch alle Anschläge mit verschiebe.
Hier mal am Beispiel KW V3 und Oehlins:
https://www.kwsuspensions.de/p…ewindefahrwerke/variante3
https://www.ohlins.eu/de/produ…as-mi30-complete-kit--23/
Der obere Ring vom Oehlins ist nur für die Federvorspannung. Unten wird die Höhe eingestellt. Beim V3 wird am Federring die Höhe eingestellt.
Das macht doch keinen Sinn ? Wenn ich das Fahrwerk höher drehe habe ich die Feder weiter entspannt und auch mehr federweg.
Am Besten stellst Du dir vor, dass das Auto auf der Bühne ist und alle Räder in der Luft hängen. Das Federbein ist also voll ausgefedert. Wenn ich den Ring dann höher drehe, komprimiere ich zuerst die Hilfsfeder und dann die Hauptfeder.
Der untere und obere Anschlag ist bei einer Federverstellung immer an der gleichen Stelle und mit der Höhenverstellung verschiebe ich die Standhöhe zwischen diesen beiden Punkten:
- mehr nach oben: weniger Ausfederweg, aber mehr Einfederweg
- mehr nach unten: weniger Einfederweg, aber mehr Ausfederweg
Der Einfederweg ist kritischer, weil der bestimmt, wann ich bei Unebenheiten bis in die Druckanschläge durchschlage. Der Ausfederweg ist wichtig dafür, ab wann mein Rad in der Luft hängt und den Bodenkontakt verliert. Beim KW V3/ST-X ist in der höchsten Stellung noch ausreichend Ausfederweg vorhanden. Jedenfalls gab es bei mir in der Hinsicht keinerlei Auffälligkeiten.
Bei der Fusspunktverstellung ist der Federweg und die Lage der Anschläge immer gleich und ich verstelle, das gesamte Federbein hoch, oder runter.
Hmm, vielleicht schon historische Verklärung, gepaart mit seniler Demenz?
Ich winde mich mal raus
:
Das untere Zitat passt, wenn es primär um Fahrdynamik geht und ich die optimale Performance aus dem Fahrwerk holen möchte, also Dämpfer recht hart eingestellt. Dann spielt das Oehlins seine Vorteile mit dem DFV aus und bietet immer noch einen ordentlichen Restkomfort.
Das obere Zitat passt, wenn man bei beiden Fahrwerken die Dämpfer aufdreht und eher komfortorientiert fährt. Das geht aber klar zu Lasten der Fahrdynamik (bei beiden).
Je härter ich die Dämpfer fahren möchte, umso größer sind die Vorteile des Oehlins-Ventilsystems.
Wozu ich aber immer stehe - das Oehlins ist für mich definitiv eins der besten Fahrwerke, wenn nicht sogar das beste Fahrwerk für den ND, wenn Fahrdynamik gepaart mit guter Alltagstauglichkeit das Ziel ist.
Gleiche Zielrichtung und ich sehe das SPS Street als Preis-/Leistungssieger.
Also Sven, ist das SPS Street deine Empfehlung unterhalb des Oehlins FW?
Ja, definitiv. Man verliert ggü. dem Oehlins minimal im Komfort und ein kleines bisschen im Bereich Radkontrolle/Fahrdynamik, aber man bekommt definitiv ein absolut super funktionierendes Fahrwerk mit sehr ausgewogener Balance.
Ich muss aber dazu sagen, dass mir die Erfahrungen mit Bilstein B14 und H&R Monotube fehlen. Die sind bestimmt auch gut. Die sind einen Hauch weicher und könnten eine gute Alternative sein, wenn es etwas weniger sportlich und dafür etwas komfortabler sein soll. Ist aber so ein bisschen ohne eigene Erfahrung geraten, muss ich dazu sagen.
Fahrdynamisch ist das SPS gerade wegen der etwas steiferen Federn topp und passt gut zum Auto.
Und jetzt hoffe ich, dass ich nicht wieder völligen Blödsinn verzapft habe
Gab's das? Ich glaube nicht und ich erinnere mich an nichts
.
Wenn es möglichst hoch soll, dann sind beide geeignet. Das SPS aufgrund der Fusspunktverstellung, wie @General.PM absolut korrekt festgestellt hat
, sowieso und das STX, weil ich dann nichts vorspannen muss den maximalen Einfederweg zur Verfügung habe. Je tiefer das Auto soll, desto mehr Nachteile habe ich beim ST-X, weil ich die Federn vorspannen muss, die Einsprungfederrate erhöhe und damit weniger Einfederweg zur Verfügung habe.
P.S.: Siehe unten mit Dank an @Harkpabst. Hier wurde Unsinn korrigiert.
Insbesondere hängt es für mich nicht von der Leistungsfähigkeit des verwendeten technischen Gerätes ab, wie sportlich eine Tätigkeit ist.
Volle Zustimmung. Ich habe ja auch meine Probleme mit dem Begriff „Sportwagen“ deutlich gemacht. Die treffendere Vokabel ist für mich „Fahrspass“, bzw. „Spass“ im Allgemeinen. Darum ging es mir zumindest.
Danach definiere ich für mich sportliches Autofahren noch damit, ob die Fahrzeugbeherrschung anspruchsvoll und wenigstens einigermaßen zügig ist. Und auch da habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich auch mit modernen Autos immer wieder an den Punkt komme, wo ich als Fahrer gefordert bin und meine Fahrtechnik anwenden muss, damit ich das Auto schnell und sicher bewege. Der einzige Unterschied den ich sehe ist, dass das moderne Auto einem ggf. eher den Hintern retten kann, wenn mal was schief geht.
Jedoch habe ich (im Moment) folgende Überzeugung: Je mehr Entscheidungen und Steuerungen von Elektronik übernommen werden, desto weniger sportlich/anspruchsvoll ist etwas.
Das ist der Punkt an dem ich Dir nicht folgen kann. Was wird denn beim spaßigen Kurvenräubern von der Elektronik übernommen? Ich lenke, ich bremse, ich gebe Gas und wenn ich das richtig mache, dann braucht keinerlei limitierendes elektronisches System eingreifen.
Zu unterstützenden Systemen wie einer elektronischen Differentialsperre, oder einem geregelten Allrad habe ich ja oben bereits etwas geschrieben. Die verschieben Grenzen nach oben und erhöhen die Performance, aber auch nur, wenn der Fahrer damit umgehen kann. Das ist für mich sehr ähnlich wie bessere Reifen, oder ein besseres Fahrwerk.
Wenn Dich so etwas natürlich schon stört und Du es lieber puristisch und ggf. langsam und weniger performant möchtest, dann verstehe ich zwar Deinen Punkt, sehe das selber aber komplett anders. Das mag aber auch an meinem Hintergrund liegen, denn ich möchte schon ein Auto haben, dass wenigstens so performant ist, dass es mich fordert und nicht unterfordert.
Da nehme ich mal meinen Audi 90. Keinerlei Fahrhilfen, nicht einmal ABS und damals der Inbegriff einer sportlichen Limousine. Heute fährt sich der Wagen wie ein Bus und vermittelt weniger Fahrspass, als ein Polo. Gerade deshalb mag ich den Wagen, weil er mich per Zeitreise zurück in die 80er versetzt. Aber ich würde das niemals als sportliches Fahrverhalten bezeichnen und herausfordernd ist das mal gar nicht, wenn die Fuhre ständig über die Vorderachse schiebt.
Ich vermute Absicht, weil es als Äquivalent zum serienmäßigen 16“ Reifen passt.
Stimmt, es ging ja um den Kleinen, thx.