Für die Cplay2air Besteller. Das Tracking funktioniert ja bescheiden.
Ich habe hier noch eine andere Seite gefunden, die das Paket wenigstens anzeigt.
https://posttrack.com/en/parcel-tracking
Beiträge von Svanniversary
-
-
Felgenschlagkompensation nicht, oder? Ist aber sicher nicht immer zwingend notwendig.
Aber ausreichend ist sie auf jeden Fall. Tue mich nur etwas schwer, das als die beste Variante anzusehen. -
Ja, genau. Da die Serienfahrwerke mit und ohne Bilstein alle eine sehr ähnliche Balance haben, passen die Werte für alle Versionen ab Werk.
-
Spur alleine einstellen reicht dafür nicht. Du solltest nmE ein komplette Fahrwerkseinstellung machen lassen, Werte findest Du in meiner Signatur (die für Serie).
Danach wird er deutlich ruhiger laufen.Du musst natürlich schauen, dass der Händler das auch hinbekommt, da es deutlich komplizierter ist, als bei den normalen kleinen Frontantriebsautos.
-
Da @Chipmonk77 in einem gewerblichen Thread zurecht darauf hingewiesen hat, das dort keine technische Themen diskutiert werden sollen, möchte ich das Thema von dort und aus einem anderen Thread hier noch einmal aufgreifen.
Für alle Anbieter von Rädern und Reifen gibt es eine technisches Handbuch, wie diese ausgelegt werden sollen. Dieses Handbuch wird vom Verband der Räder- und Reifenhersteller erstellt und jährlich überarbeitet. Es heißt ETRTO Standards Manual (nach dem Verband European Tyre and Rim Technical Organisation). Es gilt für alle Anbieter, also OEM und auch für Hersteller von Zubehör, also Aftermarket-Anbieter.
Diese Unterlage definiert auf dem Gebiet den sogenannten Stand der Technik (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stand_der_Technik), also die neuesten Erkenntnisse auf diesem Technikgebiet.
Sie ist nicht verbindlich, sondern eine Design-Empfehlung, aber man sollte schon sehr gute Gründe haben, um sich darüber, bzw. den Stand der Technik, hinweg zu setzen. Im Falle von technischen Problemen wird sich nämlich in der Regel bei Rechtsstreitigkeiten und Gutachten immer auf den aktuellen Stand der Technik bezogen.Das folgende überführe ich aus diesem Thread (16" Reifen und Räder - Die optimale MX-5 Dimension?), weil es sehr gut zum Thema passt:
Die ETRTO führt für alle Reifen-Dimension eine Rubrik namens "Tyre Dimensions". Da sind die folgenden Werte geführt:
Design
- Section Width (breiteste Stelle des Reifens, also Seitenwand zu Seitenwand)
- Overall Diameter (Durchmesser)
Maximum in Service
- Overall Width
- Overall DiameterDie "Maximum in Service" gelten für die maximalen Maße im Betrieb, d.h. in der Regel bei Höchstgeschwindigkeit unter maximalen Fliehkräften und maximalem Druck. Die verwendet man z.B. in der Auslegung von Radräumen für den Radfreigang.
Hier mal exemplarisch die Zahlen für unseren MX-5 (in mm):
195/50 R16
Design
- Section Width - 201
- Overall Diameter - 602
Maximum in Service
- Overall Width - 209
- Overall Diameter - 610205/45 R17
Design
- Section Width - 206
- Overall Diameter - 616
Maximum in Service
- Overall Width - 214
- Overall Diameter - 624Darüber hinaus führt die ETRTO noch die folgenden Werte:
- Load Index (Standard und Reinforced)
- Measuring Rim (Messradgröße für die Geometriemessung)
- Load Capacity (Standard und Reinforced)
- Inflation Pressure (Standard und Reinforced)Zusätzlich gibt es noch Tabellen zur
- Berechnung des Fülldrucks
- Berechnung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit
- Ermittlung der zulässigen Felgendimensionen
- ...Alle technischen Werksangaben zum Thema Räder/Reifen für Fahrzeuge werden aus der ETRTO abgeleitet und Werte zu Tragfähigkeit und Höchstgeschwindigkeit, sowie der Mindestfülldruckberechnung haben tatsächlich auch eher bindenden Charakter. Ich kenne jedenfalls keinen Anbeiter von Fahrzeugen, der sich darüber hinweg setzt und keinen Gutachter einer Prüforganisation, der sich darüber hinweg setzen würde.
Ausnahmen sind ausdrücklich erlaubt und zwar in direkter Abstimmung zwischen dem Fahrzeuganbieter und den Räder-/Reifenherstellern. Diese müssen dann aber in der Regel auch entsprechend für den Kunden dokumentiert werden, damit sie nachvollziehbar sind.
Reifen mit der Bezeichnung „ZR“ sind so ein Thema. „ZR“, ohne weitere Kennung definiert keine bestimmte Höchstgeschwindigkeit, sondern für dieses Kennzeichen kann im Bereich oberhalb von „Y“, also oberhalb von 300 km/h eine individuelle Höchstgeschwindigkeit zwischen Fahrzeug- und Reifenhersteller vereinbart werden. So sind z.B. die Reifen für Bugatti mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h entstanden.In einem anderen Thread hatten wir die Diskussion welche Reifengrößen auf einer 8“ Felge gefahren werden dürfen und sollten. Die ETRTO sieht diese Felgendimension erst für Reifenbreiten ab 215 vor.
Das ist tatsächlich nicht bindend und ein Prüfer kann sich entscheiden, dennoch eine andere Kombination einzutragen, z.B. 205er, oder sogar 195er.
Auf der anderen Seite empfiehlt die ETRTO nur gewisse Kombinationen zu verwenden, da sich ansonsten (ggf. auch große) technische Probleme ergeben können. Das hat u.a. mit der übertragbaren Brems- und Seitenkraft zu tun, aber mitunter auch mit Themen, über die man sich ansonsten gar keine Gedanken macht, wie den Wulstfestsitz.
Letzteres ist ein wichtiges Thema und z.B. bei der genannten 8“ Komination in Verbindung mit Reifenbreiten unter 215 ein wichtiger Faktor. Wenn die Felge zu breit bzw. der Reifen zu schmal ist, steigt die Gefahr signifikant an, dass der Wulst bei zu wenig Fülldruck und/oder hohen Seitenkräften abspringen kann, was dann natürlich schlagartig einen luftleeren Reifen zur Folge hat. In der genannten Kombination leidet auch die Übertragbarkeit von Querkräften, d.h. die Performance des Reifens wird schlechter.Ich persönlich würde solche nicht empfohlenen Kombinationen meiden und nicht auf mein Auto montieren. Einziger Vorteil ist die Optik, wenn man das denn so mag, aber dafür nimmt man ggf. Abstriche bei der Sicherheit und Performance in Kauf.
Falls jemand weitergehende Fragen hat, oder z.B. die Verwendung extremer, nicht empfohlener Kombinationen, diskutieren möchte, dann könnten wir das hier tun
. -
Könnte es ganz einfach sein, dass das einlagige Verdeck die Antwort von Mazda auf die vielen Probleme mit dem zweilagigien Verdeck ist? Da die Unterlegscheiben Aktionen ja nur bedingt helfen...
Kann ich mir nicht vorstellen. Damit veränderst Du die Produkteigenschaften, die beim Kauf zugesichert wurden. Das zweilagige Verdeck steht sogar im Prospekt.
Du hast bei einer Nachbesserung immer den Anspruch auf eine gleichwerte technische Lösung. Das ist hier offensichtlich nicht der Fall.
Man kann das trotzdem machen, braucht dann aber eine schriftliche Einwilligung des Fahrzeugbesitzers. Die ist hier aber offensichtlich nicht abgegeben worden. -
Also meiner Meinung nach sollte man die Windschottbeleuchtung wenn es einem gefällt in rot nehmen
Genau das wäre aus meiner Sicht ein Problem. ROT ist eine Signalfarbe im Straßenverkehr und hat eine Bedeutung. Schlimmstenfalls wird das Auto als permanent bremsend wahrgenommen, weil in der Höhe keine Schlussbeleuchtung mehr montiert werden darf.
-
dass man Mazda nicht einfach ungestraft davonkommen lassen darf
Das erinnert mich auch wieder an viele Diskussionen bei meinem Arbeitgeber.
Man müsste erstmal wissen, wer hier "Mazda" ist? Ist das ein Fehler am System (Mazda Leverkusen), der dann dazu führt, dass die Händler das falsche Verdeck bekommen und einbauen? Wäre ärgerlich, denn der Händler ist der schwächere. Der ist zwar auch Mazda, aber wahrscheinlich auch derjenige, der dann zwischen der Zentrale und dem Kunden der Sündenbock ist und die Mehrkosten trägt.
Sind die Händler zu dusselig das richtige Verdeck zu bestellen und kennen offensichtlich häufig nicht den Unterschied zwischen ein- und zweilagig, ist das selbstgewähltes Elend und dann muss der Händler dafür gerade stehen.Ich will dem Post nur sensibilisieren, dass es nicht den Mazda, oder den VW gibt, sondern immer den OEM, den Importeur und den Händler. Es ist nicht fair alle in sippenhaft zu nehmen.
Sehr häufig ist der Händler das schwächste Glied in der Kette, aber umgekehrt, ist es auch nicht Mazda die Marke, die Schuld ist, wenn einzelne Händler Mist bauen.
Da darf man die Wichtigkeit des Händlernetzes nicht unterschätzen. Viele kaufen keinen VW, oder Mazda, oder eine andere Marke mehr, weil sie von der Marke enttäuscht sind, aber eigentlich nur einen grottenschlechten Händler hatten. -
@sgu650, ich fahre eigentlich immer die Seriendimensionen. Das wäre dann der 195er und mit dem und dem entsprechenden Reifenangebot kann ich mich nicht anfreunden.
Auf der anderen Seite bin ich mit meiner Kombi 17“ + Oehlins aber auch absolut zufrieden. Ich mag ein sehr quersteifes Auto und da helfen die 17“ Räder.
Ich bin schon mehrmals 16“ auf verschiedenen Autos gefahren (195er, 205er, Sportreifen und UHP) und fahre die Vorteile der leichteren Räder durchaus heraus. Aber der Funke springt bei mir nicht über, so dass es weiterhin bei 17“, in der Seriendimension, mit einem sehr guten Reifen bleibt. -
Koch ist die beste Vermessung und sauberste Vermessung.
Hast du da eine Begründung für? Ich würde eine 3D-Hunter vorziehen, wenn ich es mir aussuchen könnte. Ist aber natürlich preislich eine ganz andere Liga.