@MCrown, die Diskussion finde ich hier recht passend, da sich ST-X und KW V3 eine Auslegung teilen.
Beiträge von Svanniversary
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Ich habe mich bei meinem zweiten ND für das Oehlins entschieden
. D.h. ich würde es nicht noch einmal nehmen.Das Ventilsystem ist sehr gut und die Dämpfer sprechen ordentlich an, aber doch schlechter, als beim Oehlins. Oberflächenqualität und Verarbeitung sind gut, mit der Einschränkung, dass bei mir bei Auslieferung die Beschichtung an den Federn schon an mehreren Stellen abgeplatzt war.
Die getrennte Verstellung in Zug und Druck halte ich für den normalen Straßenverkehr für übertrieben. Obwohl ich mich mit der Materie auskenne, habe ich keine besonderen Vorteile rausfahren können und bin dann am Ende wieder sehr dicht an der Werkseinstellung gelandet. Gerade für Laien und den normalen Alltag reicht eine kombinierte Verstellung wie bei SPS/Oehlins.Den größten Nachteil teilt das V3 mit dem ST-X. Die Federauslegung passt nicht gut zum Auto und es ist sehr schwierig das Auto auszubalancieren. Ich musste die Vorderachse über die Fahrwerkeinstellung extrem stark zurück nehmen, im Prinzip bis auf Serienniveau, um das Auto einigermaßen neutral hinzustellen. D.h. man muss für ein ausgewogenes Fahrverhalten viel Performance verschenken, oder sehr extreme Einstellwerte fahren.
ich finde das sehr schade, denn mit einer besseren Federauslegung wären das beides, ST-X und V3, sehr gute Fahrwerke. So wie sie aktuell ausgelegt sind muss man Kompromisse eingehen und es gibt bessere Alternativen.
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Svanniversary: Hatten wir nicht sogar ein STX dabei?
Da kann ich mich nicht daran erinnern. Bei mir ist Serie Bilstein, H&R Tieferlegung, SPS und Oehlins hängengeblieben. weil ich die alle an dem Tag gefahren bin. Den Bezug zum ST-X habe ich aber dadurch, dass ich selber 2 Jahre lang das KW V3 gefahren bin, dass die gleichen Federn fährt.
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Natürlich bleibt der Grenzbereich physikalisch der gleiche. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, das du dich ohne Helferlein in den Grenzbereich hineintasten kannst - vom Anfang bis zum Ende = Abflugkannte. Mit Helferlein regelt Elektronik bereits dort, wo du ohne Eingreifen müsstest. D.H. ein zusätzliches Eingreifen des Fahrers ist erst am oberen Ende der Fähigkeiten der Elektronik notwendig. Daher ist meiner Ansicht nach „gefühlt“ der Bereich (zwischen Limit Elektronik und Abflug) in dem das Fahrzeug noch beherrschbar ist schmaler. Wenn der Grenzbereich überschritten ist, regelt die Elektronik (je nach Ausstattungsvariante) nur noch den Anruf beim örtlichen Abschleppunternehmen. Oder irre ich?
So ganz folgen kann ich Dir hier nicht.
Wenn man beim MX-5 ein gut eingestelltes Fahrwerk hat und eine saubere Linie fährt, dann wird man normalerweise keine ESC-Eingriffe erleben. Das ESC regelt dann ganz sauber am Grenzbereich, stört nicht und behindert den Fahrer auch nicht. D.h. auch, dass man sich mit eingeschaltetem ESC dem Grenzbereich nähern kann und diesen sogar noch "erfährt", weil das ESC erst dann eingreift, wenn der Grenzbereich überschritten wurde und das Auto instabil wird. Wenn man dabei nur leicht zu schnell ist, erfolgen weiche Eingriffe, die das Auto eher sanft wieder auf den richtigen Kurs bringen.
Wenn man das Gefühl hat, dass das ESC zu früh regelt, dann passt entweder die Balance, oder die Fahrtechnik nicht.Wenn Du das Auto überfährst, es richtig instabil wird und das ESC ihn wieder einfängt, dann ist der Fahrer in der Regel nur noch Passagier und muss gar nicht mehr eingreifen (außer, dass er mit Bremse und Lenkung ggf. anzeigen muss, wo hin es gehen soll). Das ESC fängt das Auto dann hart ab, stabilisiert es und bremst es ein.
Wenn man das Auto natürlich so komplett überfährt, dass man viel zu schnell ist, dann rettet auch das ESC nichts mehr. Dann hat aber auch der geübte Fahrer in der Regel keine Chance mehr (der aber auch nicht in so eine Situation kommen würde, da er das Auto nicht so überfahren würde).Das alles kann man, gerade als ungeübter Fahrer, im normalen Straßenverkehr so nicht erleben und auch nicht üben. Hast Du schon einmal ein Fahrsicherheitstraining mit dem MX-5 gemacht? Gerade mit dem neuen Fahrwerk ist das sinnvoll und danach klären sich diese Fragen dann in der Regel auch, weil man das alles einmal in Ruhe und auf sicherem Gelände üben konnte.
In welchen Situationen hast Du denn das Gefühl, dass das ESC einbremst bzw. dass Du das Auto mit ESC nicht ausfahren kannst? Handelt es sich dabei um Unter-, oder Übersteuern?
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Ich vermisse die normale .plist. Die aufgeführte ist aus dem Crashreporter.
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Bei mir ist es Catalina und die Toolbox ist entpackt 26,4 MB groß. Die Größe vom gepackten Paket ist aber in Ordnung. Das war bei mir auch nicht größer. Besondere Berechtigungen hat es bei mir auch nicht angefordert.
Hast Du mal die "plist" Dateien in der Bibliothek mit gelöscht, damit die alten Einstellungen weg sind?
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Mit ESP sollte der Grenzbereich schmaler werden und ohne breiter, oder nicht?
Der Grenzbereich bleibt immer derselbe, weil das eine physikalische Eigenschaft von Fahrwerk und Reifen ist. Das ESC unterstützt lediglich darin, das Auto zu stabilisieren, wenn der Grenzbereich erreicht ist, oder überschritten wurde.
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Gerade nochmal angestartet - läuft ohne Probleme.
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Das ist durch das Street abgelöst worden und das passt auch noch gut mit den neuen Federraten.
Prinzipiell ist das Street einen Hauch stärker untersteuernd, aber 1. fährt das im Alltag keiner raus und 2. kann man darauf ggf. mit den Fahrwerkseinstellungen reagieren.Die Empfehlung für das alte K-TEC gilt auch uneingeschränkt für das Street.
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Das Auto wird ruhiger, präziser, handlicher, hängt besser an der Lenkung und reagiert direkter und auch sauberer (linearer) auf Lenkbefehle.
Es wird damit einfacher schneller und eine saubere Linie zu fahren.Für mich fährt sich der Wagen genau so, wie ich es aufgrund Werbung und Optik ab Werk erwartet hätte.
Klar will das und braucht das nicht jeder. Aber wenn man Spaß an Fahrdynamik und guten Fahrzeugreaktionen hat, dann bekommt man eine deutliche Verbesserung.
Versuch mal, das Oehlins, oder SPS bei jemanden Probe zu fahren. Man merkt den Unterschied deutlich.
Die Tieferlegungsfedern sind in erster Linie für eine optische Verbesserung durch die Tieferlegung ausgelegt und bieten fahrdynamisch nur einen Kompromiss.
Bei einem gut ausgelegten Gewindefahrwerk steht die Fahrdynamik im Vordergrund und die Optik ist nur ein Nebeneffekt.