Beiträge von Svanniversary

    Und aus der oben verlinkten Quelle aus den Schlussfolgerungen:
    „Um die Fahrer dabei zu unterstützen, dass sie die Volllastanreicherung weitgehend vermeiden können, sollte ein spezieller Druckpunkt beim Gaspedal vorgeschrieben sein. Die Fahrer müssten darüber informiert werden, dass das Überwinden dieses Druckpunkts erhebliche Nachteile für den Kraftstoffverbrauch und die Schadstoffemissionen hat. Dies entfiele natürlich für Fahrzeuge, die ganz auf die Volllastanreicherung verzichten.“


    Interessant. Es geht mittlerweile auch ohne Vollastanreicherung, aber dass ist recht aufwendig, z.B. mit wassergekühlten Krümmern und hitzebeständigeren KATs. VW hat das bei vielen Motoren mittlerweile umgesetzt, mit dem deutlichen Effekt, dass der Autobahnverbrauch deutlich geringer ausfällt.
    Wenn das beim MX wie oben beschrieben umgesetzt ist, hat man es selber im Fuß. Auch eine gute Lösung - wenn man es weiß.

    @Harkpabst vielen Dank für die sehr anschauliche Erklärung, sollte man sich vielleicht ausdrucken und zur Werkstatt mitnehmen... :thumbsup:

    Wenn die Werkstatt mit dem Begriff „Buchsen entspannen“ nichts anfangen kann, dann ist es definitiv am Besten, wenn man sich eine andere Werkstatt sucht.
    Für jemanden, der am Fahrwerk arbeitet, sind das absolute Basics. Wenn es da hakt, dann würde ich der Werkstatt nicht viel zutrauen.
    Ich denke fast alle Werkstätten kennen das auch, aber es wird dann in der Hektik des Umbaus leider nicht gemacht.

    Genau das ist der einzig wichtige Punkt.


    Wie macht man es richtig?
    Man verschraubt die Buchsen nach der Montage von Federn und Dämpfern nur handfest.

    Das ist nach meiner Erfahrung häufig schon zu viel. Besser ist es jede einzelne Verschraubung noch einmal zu lösen, was dann in der Regel zu einem deutlich hörbaren Entlastungsspringen der Buchse führt und sie danach dann festzuziehen.

    Also wir konnten keinerlei Probleme bei niedriegen ET's feststellen.

    Wir schon, im Fahrzeugdauerlauf und der Fahrzeugerprobung. Der Nachteil, dass man sich das Lenkgefühl verändert (verschlechtert), bleibt auf der Landstraße auf jeden Fall und der vorzeitige Verschleiß ist auch ein fahrzeugtechnischer Fakt. Das lässt sich auch in Simulation und Berechnung nachweisen.

    Könnte es sein, dass dieser Knackfrosch zur Verbrauchsoptimierung beiträgt und für den CO2 Ausstoß bei der Homoligation?

    Fände ich schon sehr merkwürdig. Leistung und Drehmoment werden ja auch homologiert. Was heißt das dann?
    Wird er mit getretenem Knackfrosch homologiert und alle die den nie übertreten fahren nicht mit der maximalen Leistung? Wird er ohne Knackfrosch homologiert und hat tatsächlich mehr Leistung, als angegeben (was definitiv nicht complient wäre)?


    Ganz ehrlich, so etwas kenne ich aus keinem anderen Auto. Bei VW, Audi, BMW usw. heißt getretenes Pedal immer volle Leistung und der Gaspedalschalter aktiviert Sonderfunktionen, wie z.B. die Deaktivierung des Limiters, oder eben Kickdown.


    Das muss ich mir defintiv auch nochmal in Ruhe anschauen, wenn weniger Salz auf den Straßen ist.


    Ja... Schön und gut... Aber was macht das jetzt genau hier besser und schöner?Welchen Vorteil hat der Fahrer dadurch?

    Exakt. Wo soll da der Vorteil liegen, gerade wenn ich die maximale Leistung nur mit einem „hidden feature“ abrufen kann, das kaum einer kennt. Ich erkenne da beim besten Willen keine Vorteile.


    Gerade bei einem sportlichen Auto mit Heckantrieb leidet dann ja auch die Dosierbarkeit des Gas, was ein sehr deutlicher Nachteil ist.