Beiträge von Svanniversary

    Wie schaffen die die Zulassung ohne Airbag?

    Problemlos. Es gibt keine Vorschriften, dass Airbags verbaut werden müssen.
    Viele Punkt beim Crash wird er aber wohl nicht einfahren.


    Sie schreiben zwar, dass sie alle Crashvorschriften für die M1 Zulassung erfüllen, aber das ist deutlich weniger, als ein Fahrzeug kann, dass auch nach NCAP etc. geprüft wird und dort 4 oder 5 Sterne erreicht.

    Und von den G160 hat auch noch kaum einer die 100 tkm erreicht. Also kann es erstmal nur um einen Konzeptvergleich gehen und da sieht es nach Gleichstand aus.


    Spezielle Probleme sind - nun ja spezielle Probleme. Die können einen bestimmten Motor betreffen, ein bestimmtes Motorbauteil, oder einen bestimmten Bauzeitraum. Das Tolle an diesen Problemen ist, dass man immer erst hinterher schlauer ist.
    Die Aussage „kauf irgendetwas und hinterher bist Du schlauer“, hätte hier aber wohl auch keinem geholfen.

    Du meinst mit Tesla Entwicklungsmodell “viel ankündigen und wenig halten“ ?

    Falls Du mit "E-Auto"-Entwicklung die Entwicklung des Gesamtfahrzeuges meinst - nein, dass kann nicht mal eben jede Entwicklungsabteilung. Zumindest nicht dann, wenn ein Stand-der-Technik-Fahrzeug herauskommen soll.

    Was ich meine ist, dass es inzwischen so kompetente Zulieferer gibt, dass ich mir fast ohne Eigen-KnowHow ein Fahrzeug zusammen bauen lassen kann.
    Auf Komponentenebene erledigen den Job die Zulieferer und auf Gesamtfahrzeugebene gibt es sehr fähige Consulter.
    Sicher alles nicht ganz einfach, aber mit dem entsprechenden Budget bekommt man das hin und gerade bei Tesla findet man viele große Namen im Auto und kann sich vorstellen, wie die Entwicklung gelaufen ist.


    Als Insider findet man aber dann auch die entsprechenden Schwächen und Probleme entsprechend dem Kommentar von @BJ323F. Es ist dann (zum Glück) doch noch ein großer Unterschied zwischen einem integral entwickelten Gesamtfahrzeug und einem aus verschiedenen Komponenten zusammen gestecktem Fahrzeug vorhanden.

    Das hatten wir irgendwo schon einmal diskutiert, mit unspezifischem Ergebnis.


    Nach meiner persönlichen Einschätzung hat Mazda beim G184 an den notwendigen Stellen gedreht, um die höheren Drehzahlen zu ermöglichen.
    Die Lastenhefte und Erprobungskollektive sind mit Sicherheit identisch, so dass Mazda beide Motoren auf die gleiche Laufleistung entwickelt haben wird.


    Als letzten Punkt ist der G184 für höhere Dreharbeiten entwickelt worden, ist also drehzahlfester, als der G160. Die Kollektive im Alltag, mit viel Betrieb bei niedrigen und mittleren Drehzahlen, sind aber nahezu identisch. Das bedeutet, dass der G184 eher weniger belastet wird, als der G160, insbesondere wenn ich nicht ständig das Drehzahllimit ausreize.


    Unter dem Strich würde ich also beide Motoren vergleichbar einschätzen und mir das kaufen, wozu ich Lust habe.

    Viel wichtiger ist (bist) aber: DU hast Dein MX5 nach Deinen Vorstellungen umgebaut, findest das genau so passend und bist begeistert!
    Und damit: Es freut mich, dass Du auch so viel Freude mit dem MX5 hast. Das reicht mir schon, völlig unerheblich, ob ich Deine Vorstellung eines Umbaus gut finde - oder nicht. Es gefällt DIR.

    Besser kann man das nicht schreiben.


    Ich oute mich mal, warum ich hier so rum bohre. Wenn jemand das oben liest, den Kontext nicht kennt und sich keine Gedanken macht, könnte er das wörtlich nehmen und auf den Gedanken kommen, dass das wortwörtlich eine optimale Straßenlage ergibt.
    Das wollte ich lediglich etwas differenzieren, damit andere Interessierte den Hinweis bekommen, dass es auch andere Lösungen gibt und jede Lösung ihre Vor- und Nachteile hat.


    Absolut jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden und im Idealfall hat ihm das Forum so viel Hintergrundwissen vermittelt, dass er für sich die optimale Entscheidung treffen konnte.

    Was meinst Du denn mit Nutzen genau? Das kann ja auch Optik, Fahrdynamik, Haltbarkeit, Fahrkomfort, oder was auch immer sein.


    Fahrdynamisch ergibt sich z.B. durch die Tieferlegungsfedern sogar ein (objektiv) schlechteres Fahrverhalten. Würde heißen Aufwand zu Nutzen ist negativ.


    Worauf ich hinaus will, was möchtest Du eigentlich erreichen? Oben schreibst Du über die Straßenlage sowie Grip und das würde man gemeinhin schon mit Fahrdynamik übersetzen. Aber vielleicht ist das gar nicht das eigentliche Ziel? Für eine veränderte Optik ist das Ziel ja definitiv erreicht.


    Ich bin persönlich immer der Ansicht, dass alles erlaubt ist was gefällt, aber es hilft sehr, wenn man die technischen Konsequenzen kennt und die Auswirkungen einschätzen kann.