Beiträge von Svanniversary

    Und von den G160 hat auch noch kaum einer die 100 tkm erreicht. Also kann es erstmal nur um einen Konzeptvergleich gehen und da sieht es nach Gleichstand aus.


    Spezielle Probleme sind - nun ja spezielle Probleme. Die können einen bestimmten Motor betreffen, ein bestimmtes Motorbauteil, oder einen bestimmten Bauzeitraum. Das Tolle an diesen Problemen ist, dass man immer erst hinterher schlauer ist.
    Die Aussage „kauf irgendetwas und hinterher bist Du schlauer“, hätte hier aber wohl auch keinem geholfen.

    Du meinst mit Tesla Entwicklungsmodell “viel ankündigen und wenig halten“ ?

    Falls Du mit "E-Auto"-Entwicklung die Entwicklung des Gesamtfahrzeuges meinst - nein, dass kann nicht mal eben jede Entwicklungsabteilung. Zumindest nicht dann, wenn ein Stand-der-Technik-Fahrzeug herauskommen soll.

    Was ich meine ist, dass es inzwischen so kompetente Zulieferer gibt, dass ich mir fast ohne Eigen-KnowHow ein Fahrzeug zusammen bauen lassen kann.
    Auf Komponentenebene erledigen den Job die Zulieferer und auf Gesamtfahrzeugebene gibt es sehr fähige Consulter.
    Sicher alles nicht ganz einfach, aber mit dem entsprechenden Budget bekommt man das hin und gerade bei Tesla findet man viele große Namen im Auto und kann sich vorstellen, wie die Entwicklung gelaufen ist.


    Als Insider findet man aber dann auch die entsprechenden Schwächen und Probleme entsprechend dem Kommentar von @BJ323F. Es ist dann (zum Glück) doch noch ein großer Unterschied zwischen einem integral entwickelten Gesamtfahrzeug und einem aus verschiedenen Komponenten zusammen gestecktem Fahrzeug vorhanden.

    Das hatten wir irgendwo schon einmal diskutiert, mit unspezifischem Ergebnis.


    Nach meiner persönlichen Einschätzung hat Mazda beim G184 an den notwendigen Stellen gedreht, um die höheren Drehzahlen zu ermöglichen.
    Die Lastenhefte und Erprobungskollektive sind mit Sicherheit identisch, so dass Mazda beide Motoren auf die gleiche Laufleistung entwickelt haben wird.


    Als letzten Punkt ist der G184 für höhere Dreharbeiten entwickelt worden, ist also drehzahlfester, als der G160. Die Kollektive im Alltag, mit viel Betrieb bei niedrigen und mittleren Drehzahlen, sind aber nahezu identisch. Das bedeutet, dass der G184 eher weniger belastet wird, als der G160, insbesondere wenn ich nicht ständig das Drehzahllimit ausreize.


    Unter dem Strich würde ich also beide Motoren vergleichbar einschätzen und mir das kaufen, wozu ich Lust habe.

    Viel wichtiger ist (bist) aber: DU hast Dein MX5 nach Deinen Vorstellungen umgebaut, findest das genau so passend und bist begeistert!
    Und damit: Es freut mich, dass Du auch so viel Freude mit dem MX5 hast. Das reicht mir schon, völlig unerheblich, ob ich Deine Vorstellung eines Umbaus gut finde - oder nicht. Es gefällt DIR.

    Besser kann man das nicht schreiben.


    Ich oute mich mal, warum ich hier so rum bohre. Wenn jemand das oben liest, den Kontext nicht kennt und sich keine Gedanken macht, könnte er das wörtlich nehmen und auf den Gedanken kommen, dass das wortwörtlich eine optimale Straßenlage ergibt.
    Das wollte ich lediglich etwas differenzieren, damit andere Interessierte den Hinweis bekommen, dass es auch andere Lösungen gibt und jede Lösung ihre Vor- und Nachteile hat.


    Absolut jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden und im Idealfall hat ihm das Forum so viel Hintergrundwissen vermittelt, dass er für sich die optimale Entscheidung treffen konnte.

    Was meinst Du denn mit Nutzen genau? Das kann ja auch Optik, Fahrdynamik, Haltbarkeit, Fahrkomfort, oder was auch immer sein.


    Fahrdynamisch ergibt sich z.B. durch die Tieferlegungsfedern sogar ein (objektiv) schlechteres Fahrverhalten. Würde heißen Aufwand zu Nutzen ist negativ.


    Worauf ich hinaus will, was möchtest Du eigentlich erreichen? Oben schreibst Du über die Straßenlage sowie Grip und das würde man gemeinhin schon mit Fahrdynamik übersetzen. Aber vielleicht ist das gar nicht das eigentliche Ziel? Für eine veränderte Optik ist das Ziel ja definitiv erreicht.


    Ich bin persönlich immer der Ansicht, dass alles erlaubt ist was gefällt, aber es hilft sehr, wenn man die technischen Konsequenzen kennt und die Auswirkungen einschätzen kann.

    Ich schätze das anders ein @Idefix.


    In absehbarer Zeit werden die Abgaben auf Treibstoffe und die Kraftfahrzeugsteuern für Verbrenner stark steigen. Gleichzeitig steigen auch die Preise für die Verbrenner-Fahrzeuge, da die Motoren- und Abgstechnik immer aufwendiger wird. Der Diesel fährt mit dem SCR-System heute schon eine Abgasreinigung, die vor Kunde mehrere tausend Euro kostet und der Benziner zieht mit dem OPF langsam nach.
    Auf der anderen Seite werden die E-Fahrzeuge irgendwann im Massenmarkt ankommen und durch Skaling-Effekte immer günstiger.
    D.h. auf lange Sicht gibt es da eine Scherenbewegung und irgendwann wird es wirtschaftlicher sein, ein Elektro-Auto zu fahren. Im Mittelklasse-Segment wird das sogar schon innerhalb der nächsten Jahre so weit sein (siehe z.B. hier https://www.adac.de/rund-ums-f…ktroauto-kostenvergleich/). Egal welches Konzept sich durchsetzt sieht es aber aktuell so aus, dass es wirtschaftlich umso schwieriger wird, je kleiner und einfacher die Autos sind. Das Einstiegssegment bleibt also wahrscheinlich auf der Strecke.


    Ich bin auch sehr guter Hoffnung, dass sich das Problem mit den alten Batterien löst. Auf der einen Seite wird es Re-Use Konzepte geben, z.B. als Stationärspeicher für Windkraftanlagen. D.h. die Batterien haben einen nennenswerten Restwert und werden nicht wertlos, bloß weil sie im Auto nur noch 70% Kapazität bringen.
    Zusätzlich gibt es bereits jetzt erste Anbieter, die defekte Batterien wieder aufbereiten und als Ersatz- oder Austauschteil anbieten. Sehr häufig geht nur eine einzelne Zelle, oder ein einzelner Stack kaputt. Dann kaufe ich einfach billig defekte Batterien auf, sammle aus diesen die heilen Zellen und Stacks und stecke eine funktionierende Batterie zusammen, die ich dann wieder als Ersatzteil anbieten kann.


    Auf dem Gebrauchtwagenmarkt haben die E-Fahrzeuge sogar den Vorteil, dass sie "nur" die Schwachstelle Batterie haben. Alles andere ist viel haltbarer als beim Verbrenner. Der hat ja heute auch schon das Problem, dass ich nicht weiß, wie zuverlässig die Verbrennungsmaschine nach 100, 200, oder 300 tkm noch ist. Ein Motortausch macht aus diesen Autos auch einen Totalschaden.
    Die Hersteller geben aktuell auf die Batterien meistens eine Garantie bis 160 tkm. Übertragen auf die meisten Verbrenner heißt das, ich muss einmal die Batterie tauschen und habe ansonsten ein sehr zuverlässiges und nahezu unkaputtbares Auto.


    Wenn jetzt noch eine ausreichende Ladestruktur aufgebaut wird und die Batterietechnik ordentlich Fortschritte macht, so dass statt 600 km irgendwann 1.200 km Reichweite drin sind, dann werden die Verbrenner schneller zum Altmetall, als uns lieb ist ;) .