Beiträge von Svanniversary

    3-4 h für den reinen Umbau sind realistisch. Die meisten guten Betriebe stellen das Auto dann noch auf die Radlastwaage und stellen das Fahrwerk ordentlich ein. Das kommt mit 1-2 h on top.


    Bei meinen Umbauten wurden einmal 4,5 und einmal 5 h berechnet. Ich war beide Male dabei und die Zeit hat es in Summe auch gedauert. Beide Male sehr kompetente und gute Schrauber, die das aber in Ruhe und ohne Hektik gemacht haben.

    PS: @Svanniversary, bei dem Thema günstiger Einstiegspreis und teure Folgekosten muss ich dir mit Ausnahme des Rostschutzes vehement widersprechen. Insbesondere bei der aufwändig konstruierten und auf Leichtbau optimierten Fahrwerkaufhängung hat Mazda einen richtig guten Job gemacht.

    Führt hier sicher zu weit, daher nur ganz kurz. Mein Benchmark ist ein GTI, mit dem ich so wie er ist problemlos von Rennstrecke bis Landstraße alles mit viel Spass und auch sehr gutmütigem Fahrwerk, fahren kann. Da brauche ich nichts machen. Das Auto passt ab Werk, was für den MX leider nicht gilt.
    Die Technik vom MX ist schon extrem aufwendig und sehr gut, aber die Umsetzung finde ich an vielen Stellen nicht gelungen.

    Und auch das Fahrwerk ist für den normal sportiven Fahrer für den Einsatzzweck (Landstraße, welche häufig in schlechtem Zustand ist)sehr gut, spielerisch und gutmütig ausgelegt. Das Wanken ist natürlich Geschmackssache, aber das tut der Performance keinen Abbruch.

    Da muss ich Dir zur Performance leider deutlich widersprechen. Das Fahrwerk limitiert das Auto und zwar deutlich. Das Normalfahrwerk wird einem sportlichen Auto nicht gerecht und das Bilstein gaukelt mit schlechtem Ansprechen ein sportliches Fahrverhalten vor und macht es fahrdynamisch nicht besser.
    Aber natürlich ist das eine Frage des Anspruchs und die meisten Kunden wird es nicht stören. Für mich passt da Werbung sowie Positionierung (Jinba Ittai, Fahrspass, Sportlichkeit) und Realität nicht zusammen. Und jeder, der den MX mal mit einem richtig guten Gewindefahrwerk gefahren ist, wird mir zustimmen, dass man Fahrspass und Sportlichkeit sehr stark steigern kann, ohne an Alltagstauglichkeit und Gutmütigkeit zu verlieren. Da hätte ich mir schon gewünscht, dass er ab Werk ein wenig mehr in diese Richtung geht.
    Was dazu kommt und mich stört, ich hatte bisher noch kein Auto, dass ab Werk so viele alltagsrelevante Schwächen hatte (insbesondere Korrosionsschutz, Lackqualität, kratzempfindliche Oberflächen im In- und Exterieur). Aber das ist mein Problem und mein Anspruch ist da, vielleicht weil ich berufsbedingt sehe, dass es auch anders geht, ein anderer.


    Aber ist o.k., wir haben da sicher andere Ansprüche und Einstellungen zu und das ist auch o.k. so.


    @all: Sorry für das kurze OT. Das soll es von mir auch gewesen sein.

    Man macht jedenfalls nichts falsch, wenn man die Tieferlegungsfedern mit etwas strafferen Dämpfern kombiniert. Das vermeidet Unterdämpfung und hilft auch etwas dagegen, dass zu wenig Restfederweg da ist.
    Wie Du schreibst wirst Du mit keiner Variante ein Optimum erzielen. Von der (gefühlten) Dämpferqualität würde ich persönlich zu den Konis greifen.


    Am Ende nimmt man dann aber wieder so viel Geld in die Hand, dass man auch gleich ein Komplettfahrwerk nehmen kann.

    Navi Vergleiche machen hier wenig Sinn, aber ich bin sehr froh das von dir erwähnte Navi nicht zu haben. Sieht zwar ganz ok aus im ersten Moment ist aber nicht wirklich gut und hat mich in Mietwagen immer genervt. Das MZD dagegen gefällt mir sehr gut!

    Sieht Du und mich nervt das MZD und zwar richtig. Ich glaube am Ende ist das eher die Frage, welche Bedienung man gewöhnt ist. Jedes Gerät hat so seine Vor- und Nachteile, aber die Service-Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen, wenn die Karten immer aktuell sind.


    Aber es ging mir auch gar nicht um das Gerät, sondern darum, dass ein lebenslanges Update bei anderen Herstellern sogar mit günstigeren Navis inkludiert ist. Ist also anscheinend kein Hexenwerk und betriebswirtschaftlich machbar. Also schade das Mazda da so knickerig unterwegs ist.


    Man sieht immer den etwas günstigeren Preis, aber wenn ich dann sehe, was ich beim Mazda alles nachbessern muss, damit das Auto so da steht, wie andere Wagen vom Band laufen, dann relativiert sich das schnell. Die Navi-Updates sind das Eine, Hohlraumversiegelung, Lackschutz, ein sportlich funktionierendes Fahrwerk usw. das Andere. Da kommen schnell ein paar tausend Euro zusammen.