Stimmt, ich bin auch gespannt wo das hinführt. Das was an SUVs dazu kommt, führt unweigerlich dazu, das andere Varianten vom Markt verschwinden.
Beiträge von Svanniversary
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So gut hat sich der Käfer aber wohl nicht verkauft. Was m.E. daran gelegen hat, dass man ihn eben nicht mehr Käfer, sondern Beetle genannt hat.
Der Beetle hat sich super verkauft - in den Märkten für die er gemacht worden ist, Nord- und Südamerika. Der ist jetzt aber einfach in die Jahre gekommen. Basis war noch Golf 5 (PQ35). Die Autos auf den alten Plattformen laufen jetzt alle nach und nach aus und Neues wird nur gemacht, wenn es sich sofort rechnet. Der Dieselskandal und die Investitionen in die Elektrifizierung lassen da im Moment leider keinerlei Raum für Experimente, oder Liebhabereien.
Man konnte den Beetle übrigens auch mit einem „Käfer“ Schriftzug am Heck bekommen, oder ganz ohne Schriftzug, und ich glaube persönlich nicht, dass sich jemand nur durch den Namen abschrecken lässt.
Daher ganz klar, dass der Käufer sich für das gleiche Geld das bessere Auto aussucht, nämlich der SUV. Selbst die Optik bzw. Größe des Autos erweckt psychologisch gesehen den Eindruck, dass man hier mehr Auto für sein Held bekommt, selbst wenn die Verkehrsfläche des Fahrzeugs identisch ist.
Jetzt wird es aber sehr subjektiv, denn es geht dann auch darum, was man für das bessere Auto hält. Für Dich ist das anscheinend das neuere Auto, für mich und vielleicht auch einige andere, ist es das Auto mit weniger Gewicht, weniger Stirnfläche, geringerem Verbrauch und besseren Fahrleistungen.
So ein SUV hat schon gewisse Nachteile und für mich wird er noch lange nicht das bessere Auto, nur weil er neuer ist.
Ich bleibe bei meiner Einschätzung, die zumindest bei uns im Haus auch durch Marktanalysen und Kundenbetrachtungen gestützt wird. Der SUV wird überwiegend von älteren Kunden gekauft, die Vorteile in dem Platzangebot und dem höheren Einstieg sehen. Dazu kommen noch Familien, die ihn trendiger und schicker finden, als den VAN, oder Kombi.
Daneben gibt es aber immer noch genug Kunden, die keinen SUV möchten und lieber klassische Kompaktwagen, oder Kombis fahren, auch wenn ein neuerer SUV daneben steht. -
Dadurch hat man durchweg mit dem SUV einfach das modernere und bessere Auto für einen vergleichbaren Preis vorgefunden. Da ist es ja sehr nachvollziehbar, dass man sich für das bessere Auto entscheidet.
Wenn es einem ansonsten egal ist, stimmt das vielleicht. Leute denen das Karosserieformat egal ist, sind jetzt aber auch nicht unbedingt so Auto affin, dass sie erkennen, wo die neueste Technik unter dem Blech steckt.
Ich würde eher keinen Kombi kaufen, weil der moderner als der Roadster ist und auch keinen SUV, weil er moderner als der Hatch ist. Aber es mag viele Leute geben, denen das einfach egal ist.
Ich denke aber dennoch, dass der Hauptgrund für den SUV-Boom eher demografischer Natur ist und die Leute die Autos einfach deshalb mehr kaufen, weil sie sie auch schicker, besser und praktischer finden. -
Die Überschrift ist ja auch schlicht Banane. Mit Geschmack hat das alles nichts zu tun. Da geht es wie immer um die Wirtschaftlichkeit.
Bestes Beispiel ist der 124er, der sich eigentlich ordentlich verkauft hat und auch beliebt ist. Nur leider rechnet er sich offensichtlich nicht für FIAT.
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An die Fachleute: Würde ein Boxer noch eine Doppel-Dreieckslenker-Aufhängung an der VA erlauben?
Ich kann nur mutmaßen, aber ich vermute nein. Die Längsträgerspur wäre zu schmal.
Üblicherweise baut der Boxer breiter, als ein Vierzylinderreihenmotor im Quereinbau. -
Genau, daher der Verweis auf den Audi 90, Bj. 1985 und der Hinweis, dass die heutigen Audi Fünfzylinder quer verbaut sind.
Der Sprung vom DKW zum Fünfzylinder klappt aber nicht, bzw. der Sprung ist zu kurz
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Es ging ja auch speziell um Fünfzylinder ...
Falls Du Dich weiter mit dem Packagethema beschäftigen möchtest, empfehle ich das Studium der Unterlagen zum Allradantrieb bei Audi, BMW und Mercedes, sowie des Innenraumkonzepts. Wie immer gibt es technisch unterschiedliche Lösungen und Zielkonflikte. Im MLB liegen die Motoren sehr weit vorne, aber sie haben auch nur Zylinderbänke mit drei bis vier Zylindern. Am Ende gibt das dann eine ähnliche Achslastverteilung, wie bei einem Reihensechszylinder mit anderen Packagevorteilen. Aber das führt jetzt echt zu weit.
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Ich bin im Jahr 2018 stehen geblieben. Natürlich war es früher extremer, aber willst du mir ernsthaft sagen, dass der Motor beim neuen A8 nicht sehr weit über die Vorderachse baut? Dann wäre diese technische Zeichnung eine Lüge
https://www.produktion.de/file…885/audi-a8-motorraum.jpg
Genauso wie diese hier für den RS6
https://www.kombi.de/wp-conten…012/08/Motor-klappert.jpgDer TT hat ja Frontantriebslayout, da sitzt der Motor natürlich mehr oder weniger auf der Vorderachse.
Lass doch gut sein. A8 und A6 sind MLB, mit Längsmotor und ohne Fünfzylinder. Hat also überhaupt nichts mit der Diskussion zu tun.
Der moderne Fünfzylinder wird nur im MQB verbaut, z.B. RS3 und TT RS. -
Wenn man bei Audi von vor der Vorderachse schreibt, dann bedeutet das, dass der Motorblock teilweise erst nach der Vorderachse beginnt und bis zum Kühlergrill ragt. Also so richtig ideal für die Fahrdynamik.
In welchem Jahr bist Du denn stehen geblieben
? Das Layout hat mein 85er Audi 90 mit Längseinbau.
Der aktuelle TT RS mit Fünfzylinder hat das MQB Layout mit verhältnismäßig weit hinten (auf der Vorderachse) eingebautem Quermotor und kurzen Überhängen.Der zusätzliche Zylinder würde beim MX den Schwerpunkt nach vorne verschieben und generell mehr Gewicht auf der Vorderachse bedeuten. Mit 50:50 ist es dann definitiv vorbei.
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Kein Problem, nur eine Frage der Fußhaltung. Quer geht, aber die Bremse stört ein wenig ...