Beiträge von Svanniversary

    Das könnte durchaus noch leicht hecklastig sein. Bei mir mit dem V3 war es das jedenfalls, leider.


    Wenn er vorne und hinten versetzt liegt es wahrscheinlich tatsächlich daran, dass das Fahrwerk mit Auto und Strecke nicht so gut harmoniert. Das ST-X ist ordentlich und hat ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, ist aber hinsichtlich der Performance eher im unteren Bereich angesiedelt.

    Ein Versetzen bedeutet, dass die Radlastschwankung an der jeweiligen Achse zu hoch ist. D.h. das Rad steht nicht mit dem ganzen Gewicht des Autos auf der Straße, sondern mit weniger. Verursacht wird das durch schlechte Radkontrolle, also ein springen oder andersweitigen Schwingen des Rades. Aufgabe eines guten Fahrwerks ist es genau diese Schwingungen zu unterbinden, so dass das Rad immer mit der optimalen Kraft auf die Straße gedrückt wird.


    Mein o.g. Beitrag bezog sich insbesondere auf das SPS-Fahrwerk, weil es über eine Dämpferverstellung verfügt. Wenn ich die falsch einstelle, schwingt das Rad mehr, bzw. bei optimaler Einstellung sollten solche negativen Effekte minimiert werden.


    Das ST-X hat für die Achslastverteilung eine Feder die vorne zu weich bzw. hinten zu hart ist und eine feste Dämpfung mit einem, sagen wir mal, durchschnittlichen Ventilsystem im Dämpfer. Das ist ordentlich aber das geht auch besser. Insbesondere die Kombi aus zu harter Feder und nicht optimaler Dämpfung bewirkt eine schlechte Radkontrolle hinten.


    Streben nehmen parasitäre Elastizitäten aus der Karosserie und verbessern damit auch die Arbeitsbedingungen des Fahrwerks, allerdings mit deutlich weniger Einfluß, im Gegensatz zur Feder-/Dämpferabstimmung.


    Also - die Streben lohnen sich, machen aber aus einem durchschnittlichen ST-X kein Spitzenfahrwerk. Das SPS kann das normalerweise etwas besser und das Oehlins ist mit Abstand das Beste Fahrwerk, dass ich bisher im MX-5 gefahren bin.


    Unabhängig von diesen Überlegungen, kann ein Versetzen bzw. rutschen an der Hinterachse auch immer durch schlechte Balance verursacht werden. Die Federabstimmung des ST-X/KW V3 verursacht so eine schlechte Balance und muss durch eine entsprechende Fahrwerkeinstellung ausgeglichen werden. Wenn das nicht passt, kann es genauso zu solchen Effekten kommen.

    Die Antwort hast du dir ja eigentlich schon gegeben. Durch ein Verfestigen der Karosserie (gerade beim Cabrio und bei dem leichten MX-5). Also weniger Wankbewegungen und Verwindungen in der Karosse.
    (...)


    Nee mal im Ernst. Ich würde es ungern - auch für evtl. später Interessierte - hier als Placebo abtun. Es gibt bestimmt schlaue Leute, die das anhand von Math. Formeln erklären können. Ich jedenfalls nicht. Dafür habe ich ein gutes Gefühl was Fahrzeuge angeht. Bei den zu erst verbauten Door Bushings würde ich noch „fast“ sagen, ja eine doch leichte Erkennbarkeit. Aber es war etwas zu spüren und wenn es nur das Klappern der Fensterscheibe war. Doch bei der Domverstrebung gerade bei zackigen Kurvenfahrten fand ich es deutlich zu spüren. Was ja auch technisch erklärbar ist. Und ich denke das sehr leichte Fahrzeuggewicht verstärkt das ganze noch deutlicher.

    Hi Chris,


    ich finde es auf die Schnelle nicht und Du bist hier nicht der erste, der dieses Gefühl hat, dass die Streben die Wankbewegung reduzieren. Die Antwort ist aber hier dieselbe wie damals - fahrzeugtechnisch ist das nicht zu belegen, bzw. im Gegenteil kann man nachweisen, dass es nicht der Fall ist.
    In Kurzform, selbst die unversteifte Karosserie ist im Gegensatz zu den Federraten von Aufbaufeder und Reifen so steif, dass sie keinen siginifikanten Beitrag zur Wankrate leistet. Die zusätzliche Versteifung durch die Streben erhöht zwar die Karosseriesteifigkeit deutlich und reduziert auch die Karosserieverwindung deutlich. Aber die ist im Vergleich zu dem was im Fahrwerk passiert so gering, dass es keinen signifikanten Einfluss auf die Gesamtwankrate hat.


    Die Streben bewirken, dass bei ungleichmäßigen Fahrbahnanregungen und beim Anlenken das Fahrwerk bzw. der Wagen unmittelbar folgen kann, da die Karosserie steife Anbindungen bietet und das Fahrwerk viel besser abstützt. Das spürt man beim Fahren deutlich, weil der Wagen besser an der Lenkung hängt und den Input des Fahrers unmittelbarer und direkter in eine Fahrzeugbewegung umsetzt. Das Fahrwerk kann auch besser arbeiten, weil es sich an der steifen Karosserie besser abstützen kann, so dass die Performance von Fahrwerk und Auto besser wird.
    Wenn Du aber eine längere Kurve mit konstantem Lenkeinschlag fährst, dann ist der Wankwinkel, der sich statisch einstellt, nahezu identisch mit dem ohne Streben. Da sich der Dämpfer zusammen mit dem Fahrwerk besser abstützen kann, steht das Fahrzeug aber beim ein- und auslenken, bzw. allgemein beim Lastwechsel besser.

    Ab Werk werden die Fahrzeuge im Transportmodus und mit gezogener Infotainment-Sicherung transportiert.
    Das ist ein speziell entwickelter Ruhezustand für viele Steuergeräte, der bei der Auslieferung deaktiviert wird.
    Ab dann haben die Fahrzeuge einen höheren Ruhestrom.


    Aber es ist Dein Auto, Deine Batterie und Dein Geld, wenn sie ersetzt werden muss. Selbstverständlich steht es Dir frei alle guten Ratschläge hier einfach zu ignorieren.


    Eine handelsübliche Bleibatterie, wie die im MX-5 hat am wenigsten Verschleiß, wenn sie im vollgeladenen Zustand gehalten wird. Daher wüsste ich auch nicht was, außer der eigenen Bequemlichkeit, dagegen spricht, sie möglichst oft wieder in diesen Zustand zu versetzen.


    Nach 2-3 Monaten ist das Fahrzeug in der Regel noch startfähig, aber die Batterie befindet sich bereits in einem Bereich mit erhöhtem Verschleiß.

    Bei niedrigen Ladezuständen findet eine stärkere Sulphatierung statt, d.h. die Batterie altert schneller und geht schneller kaputt.


    Das ist durch rechtzeitiges Nachladen absolut vermeidbar, daher würde ich es nicht auf ein vollständiges Entladen der Batterie ankommen lassen.


    Dazu kommt, dass die Sulphatierung auch umso stärker wird, je länger die entladene Batterie steht.


    NmE scheint es empfehlenswert zu sein, die Batterie einmal im Monat nach zu laden, wenn sie im Auto angeschlossen bleibt. Das passt auch zu der Empfehlung, die Mazda seinen Händlern gibt.

    Am Ende geht es ja auch nicht wirklich um die Größe, sondern um die Stromaufnahmefähigkeit.
    Mehr als ein paar kWh fallen bei der Reku nie an. Aber das passiert mitunter in sehr kurzer Zeit, so dass der Akku mit hohen Strömen klar kommen muss.


    Selbst normale Hybride und insbesondere die PlugIns haben schon ein sehr hohes Reku-Potential und können im Bereich einer normalen Bremsung (0,3-0,5 g) die Energie wieder einsammeln.


    Bei reinen E-Fahrzeugen limitiert da nichts, selbst mit kleinen E-Maschinen und Akkus.