Beiträge von Svanniversary

    Die Antwort hast du dir ja eigentlich schon gegeben. Durch ein Verfestigen der Karosserie (gerade beim Cabrio und bei dem leichten MX-5). Also weniger Wankbewegungen und Verwindungen in der Karosse.
    (...)


    Nee mal im Ernst. Ich würde es ungern - auch für evtl. später Interessierte - hier als Placebo abtun. Es gibt bestimmt schlaue Leute, die das anhand von Math. Formeln erklären können. Ich jedenfalls nicht. Dafür habe ich ein gutes Gefühl was Fahrzeuge angeht. Bei den zu erst verbauten Door Bushings würde ich noch „fast“ sagen, ja eine doch leichte Erkennbarkeit. Aber es war etwas zu spüren und wenn es nur das Klappern der Fensterscheibe war. Doch bei der Domverstrebung gerade bei zackigen Kurvenfahrten fand ich es deutlich zu spüren. Was ja auch technisch erklärbar ist. Und ich denke das sehr leichte Fahrzeuggewicht verstärkt das ganze noch deutlicher.

    Hi Chris,


    ich finde es auf die Schnelle nicht und Du bist hier nicht der erste, der dieses Gefühl hat, dass die Streben die Wankbewegung reduzieren. Die Antwort ist aber hier dieselbe wie damals - fahrzeugtechnisch ist das nicht zu belegen, bzw. im Gegenteil kann man nachweisen, dass es nicht der Fall ist.
    In Kurzform, selbst die unversteifte Karosserie ist im Gegensatz zu den Federraten von Aufbaufeder und Reifen so steif, dass sie keinen siginifikanten Beitrag zur Wankrate leistet. Die zusätzliche Versteifung durch die Streben erhöht zwar die Karosseriesteifigkeit deutlich und reduziert auch die Karosserieverwindung deutlich. Aber die ist im Vergleich zu dem was im Fahrwerk passiert so gering, dass es keinen signifikanten Einfluss auf die Gesamtwankrate hat.


    Die Streben bewirken, dass bei ungleichmäßigen Fahrbahnanregungen und beim Anlenken das Fahrwerk bzw. der Wagen unmittelbar folgen kann, da die Karosserie steife Anbindungen bietet und das Fahrwerk viel besser abstützt. Das spürt man beim Fahren deutlich, weil der Wagen besser an der Lenkung hängt und den Input des Fahrers unmittelbarer und direkter in eine Fahrzeugbewegung umsetzt. Das Fahrwerk kann auch besser arbeiten, weil es sich an der steifen Karosserie besser abstützen kann, so dass die Performance von Fahrwerk und Auto besser wird.
    Wenn Du aber eine längere Kurve mit konstantem Lenkeinschlag fährst, dann ist der Wankwinkel, der sich statisch einstellt, nahezu identisch mit dem ohne Streben. Da sich der Dämpfer zusammen mit dem Fahrwerk besser abstützen kann, steht das Fahrzeug aber beim ein- und auslenken, bzw. allgemein beim Lastwechsel besser.

    Ab Werk werden die Fahrzeuge im Transportmodus und mit gezogener Infotainment-Sicherung transportiert.
    Das ist ein speziell entwickelter Ruhezustand für viele Steuergeräte, der bei der Auslieferung deaktiviert wird.
    Ab dann haben die Fahrzeuge einen höheren Ruhestrom.


    Aber es ist Dein Auto, Deine Batterie und Dein Geld, wenn sie ersetzt werden muss. Selbstverständlich steht es Dir frei alle guten Ratschläge hier einfach zu ignorieren.


    Eine handelsübliche Bleibatterie, wie die im MX-5 hat am wenigsten Verschleiß, wenn sie im vollgeladenen Zustand gehalten wird. Daher wüsste ich auch nicht was, außer der eigenen Bequemlichkeit, dagegen spricht, sie möglichst oft wieder in diesen Zustand zu versetzen.


    Nach 2-3 Monaten ist das Fahrzeug in der Regel noch startfähig, aber die Batterie befindet sich bereits in einem Bereich mit erhöhtem Verschleiß.

    Bei niedrigen Ladezuständen findet eine stärkere Sulphatierung statt, d.h. die Batterie altert schneller und geht schneller kaputt.


    Das ist durch rechtzeitiges Nachladen absolut vermeidbar, daher würde ich es nicht auf ein vollständiges Entladen der Batterie ankommen lassen.


    Dazu kommt, dass die Sulphatierung auch umso stärker wird, je länger die entladene Batterie steht.


    NmE scheint es empfehlenswert zu sein, die Batterie einmal im Monat nach zu laden, wenn sie im Auto angeschlossen bleibt. Das passt auch zu der Empfehlung, die Mazda seinen Händlern gibt.

    Am Ende geht es ja auch nicht wirklich um die Größe, sondern um die Stromaufnahmefähigkeit.
    Mehr als ein paar kWh fallen bei der Reku nie an. Aber das passiert mitunter in sehr kurzer Zeit, so dass der Akku mit hohen Strömen klar kommen muss.


    Selbst normale Hybride und insbesondere die PlugIns haben schon ein sehr hohes Reku-Potential und können im Bereich einer normalen Bremsung (0,3-0,5 g) die Energie wieder einsammeln.


    Bei reinen E-Fahrzeugen limitiert da nichts, selbst mit kleinen E-Maschinen und Akkus.

    Ich kann leider nicht beim Matrix-LED-Licht mitreden, hoffe aber nach einigen Aussagen hier, dass es nicht nur besser ausleuchten sondern vor allem zuverlässiger funktioniert, als die frühere Fernlichtautomatik ohne Abbiegelicht (High Beam Control).

    Ja doch, das tut es. Die Anforderungen an die Kamera sind deutlich höher und es sind dann normalerweise auch andere Kameramodule, mit anderer Auswerteanalytik verbaut. Nach meiner Erfahrung sind die reinen Fernlichtautomatiken noch einmal deutlich schlechter, als die Systeme mit maskiertem Dauerfernlicht (Erfahrungen von Mazda und VW, Audi).

    Ohne dieses „Feature“ könnte man den kleinen nur halt bestimmt 2-3K Euro günstiger anbieten und vielleicht würde der ein oder andere mehr verlockt, in den Genuss dieses tollen Wagens zu kommen :thumbup:

    Bisher gab es auch spärlicher ausgestattete Ausstattungslinien, wie den Center-Line. Den wollte aber so gut wie keiner haben. Das sind auch bei weitem keine 2-3 k€ für das System. Als Ersatzteile vielleicht, aber der Preisbaustein ab Werk ist deutlich kleiner als 1 k€, vermutlich sogar deutlich unter 500 €.

    Ich bin da ein wenig hin- und hergerissen. Ja, das System braucht ein paar Zehntelsekunden zum Abblenden - in ungünstigen Situationen. Ansonsten funktioniert es ordentlich.
    Es gibt genug Autofahrer, die das mit dem Fernlicht innerhalb von Sekunden nicht auf die Reihe bekommen.


    Ich denke man kann das System durchaus entspannt nutzen und viele Situationen durch mitdenken entspannen.