Beiträge von Svanniversary

    Wie viel ist der MX-5 im MJ2020 teurer geworden? 2.000 €? Es gibt zumindest Hinweise, dass der Umlage für die Strafzahlung entspricht.


    Ich halte Deine Wette. Du denkst heute, aber Du musst in die Zukunft denken. Was ist wenn an jedem Parkplatz bei Aldi eine Ladesäule steht und der Strom billig ist? Das Kabel hängt an der Säule und das ist eine Sekundensache das einzustecken, ohne Wartezeit.


    Ich habe mir das für meinen Passat GTE durchgerechnet, den ich nächstes Jahr bekomme. So günstig wie ich elektrisch fahre, wenn ich den für ca. 30 C/kWh auflade, kann ich mit Benzin niemals fahren. Da müsste ich auf einen Verbrauch von unter 4l/100 km kommen.
    Ich denke das ist der Gamechanger. Wenn die E-Autos billiger werden (werden sie, siehe ID.3), die Wartungskosten günstiger sind und die Betriebskosten, dann werden die plötzlich aus wirtschaftlichen Gründen gekauft und nicht mehr nur weil sie hipp sind. Und über den Geldbeutel bekommst Du am Ende jeden.
    Ich glaube das ist nicht mehr aufzuhalten und ich finde das gar nicht schlimm. Wie @Wolfram schreibt kann das auch richtig Spass machen, wenn es gut gemacht ist. Ich lese ja viele Tests von unseren Autos und die Presse war einhellig der Meinung, dass der GTE der ausgewogenste Triebstrang im gesamten Passat-Angebot ist. Leise, komfortabel und trotzdem sehr kräftig (400 Nm Systemmoment).

    Wenn sie weniger Strafzahlungen einpreisen müssen, haben sie wieder etwas mehr Luft ;-).


    Man sieht so etwas ja bei unserem Golf 8. Entweder man preist die Strafen ein, oder man steckt das Geld ins Produkt und bietet die notwendigen Technologien wie mHEV und pHEV an.

    die Infrastruktur wird nichts nutzen. Die meisten wohnen in Städten und haben hohen Parkdruck, da ist einfach nichts mit abends bequem Laden. Das ist mit Einschränkungen verbunden, ehrlich gesagt, kann ich mir dann auch ein Pferd holen.

    Der Kommentar erinnert mich an ein Gespräch, dass ich letztens geführt habe.
    - "Oh, große Batterie für 550 km Reichweite (ID.3). Ist ja toll, aber wie lange dauert das aufladen?"
    - "Ca. 5-6 h am Dreiphasenanschluss"
    - "Das ist ja viel zu lange. Dann ist das doof."
    - "Wieviel fährst Du denn am Tag?"
    - "So 50-60 km."
    - "Also muss das Auto jeden Tag 20-30 Minuten geladen werden, oder einmal pro Woche für mehrere Stunden."
    - "Oh, geht ja doch".


    Es wird immer viel mit Ladezeiten für die vollen Akkus diskutiert, aber das braucht ja kaum jemand. Wenn man in der Stadt wohnt, die üblichen Entfernungen von um die 50-60 km pro Tag fährt, dann kann man sein Auto, entsprechende Infrastruktur voraus gesetzt, bequem beim Einkaufen, beim Friseur, beim Arbeitgeber, usw. aufladen und braucht überhaupt keinen Ladepunkt am Wohnort.


    @Chipmonk77, die MX-Plattform läuft im Vergleich zu den anderen Toyotas und Mazdas mit sehr geringer Stückzahl. Ein bisschen was mehr wird da immer hängen bleiben. Je nach Grad der Elektrifizierung würde ich schon mit 2.000-6.000 € Mehrkosten rechnen. Unter 40 k€ wäre aber ein realistisches Ziel ;) .

    Genau das ist aber politisch nicht gewünscht. In Brüssel oder Berlin setzt man eher auf die Stromindustrie. Diesen Vorgaben müssen wir uns leider unterordnen.

    Sehe ich ehrlich gesagt als Insider gar nicht. Ja, es wird in Richtung E-Mobilität von allen Seiten gepusht und das ist aus meiner Sicht auch gut so. Wir brauchen jetzt Akzeptanz und Infrastruktur, sonst wird das nichts.
    Gleichzeitig wird aber auch viel Geld in alternative Technologien, wie Wasserstoff, Synthfuel, Brennstoffzelle etc. gesteckt, insbesondere vor dem Hintergrund Schwerlastverkehr, Schiffsantriebe, Flugverkehr etc. Das hat nur nicht die mediale Aufmerksamkeit wie die anderen Themen, es passiert aber parallel dennoch.

    aus meiner Sicht die denkbar schlechteste Variante für die Umwelt

    Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst. Die o.g. schwedische Studie kommt ja inzwischen auch zu anderen Ergebnisse und das war eigentlich die einzige, die den Nutzen angezweifelt hat. Schon heute ist ein Elektroauto ab ca. 80 bis 100 tkm besser als ein konventionelles Auto und das wird ab jetzt jedes Jahr besser, wenn sich der Energiemix verbessert.
    Klar brauchen wir noch eine Lösung für die Langstrecke (z.B. Ridesharing, Mietwagen, etc.), aber auf der Kurzdistanz bis 100-200 km Streckenlänge sehe ich mittlerweise das E-Auto weit vorne.
    Aber gut, hat mit einem NE tatsächlich nicht so viel zu tun, die Diskussion.


    Ich tippe beim NE eher auf mHEV, oder pHEV, aber vielleicht auch komplett E? Wenn sie wieder ein gutes Paket mit attraktivem Preis hingestellt bekommen, wäre ich bei keiner Variante abgeneigt. Ich bin schon recht viel E gefahren und mir macht das einen Riesenspaß. Aktuell freue ich mich auf einen Passat GTE pHEV als Dienstwagen und allen Unkenrufen zum Trotz wird der so oft wie möglich an die Steckdose kommen, damit ich auch elektrisch fahren kann. Finde ich super, morgens zum Bäcker, 10 km in den Stall, kurz was erledigen, alles Strecken wo der Verbrenner nicht warm wird und viel Sprit verbrennt. Das kann der E-Antrieb viel besser.

    Wasserstoff ist in der Energiebilanz richtig mies, mit ca. Faktor 3 schlechter, als die Nutzung des Primärstroms. Macht leider nicht so viel Sinn. Da ist Synthfuel die bessere Alternative.

    Das ist leider ein sehr guter Punkt @Idefix. Premium plus mindestens mHEV, oder pHEV und der MX-5 wird sich irgendwo bei 40-50 k€ wieder finden. Ich glaube dann wäre ich auch raus und würde mich bei anderen Herstellern umschauen.

    Es gab bei den Amis immer mal wieder die Vermutung, dass die Autos nicht in chronologischer Reihenfolge der Nummern gebaut wurden. Da tauchten im selben Zeitraum völlig unterschiedliche Nummern auf.


    Vielleicht sind die Nummern Badges Schüttgut und liegen dann durcheinander in einer Kiste ;) .