Beiträge von Svanniversary

    Da bin ich bei dir, aber ich habe noch gelernt, dass dieser Anteil Reibung unter der Mutter nicht für die Bewertung der Verbindung gezählt wird.

    Den Lastfall mit 8 Unterlegscheiben haben wir in der Maschinenelemente Vorlesung erstaunlicherweise ausgelassen ;) . Der Einfluss ist so lange insignifikant, bis er signifikant wird.
    Ist jetzt aber eher zur Erheiterung gedacht, als dass ich das tote Pferd noch weiter reiten möchte.

    Teflon, ja? Ja, man findet eine temporäre Lösung und das ist auch nicht schlimm. Aber deswegen muss man doch nicht so tun, als wäre der Maschinenbau nie erfunden worden.

    In Zeiten von Negativzinsen glaub ich da nicht dran. 2500€ Sind keine Hürde für einen Fahrzeugkauf.

    Ui, Dein Umfeld möchte ich haben. Ich kenne hier viele Leute, für die ein Neufahrzeug generell unerschwinglich ist und das wird nicht besser, wenn die Autos noch teurer werden.
    Selbst ich habe bei der Anni etwas überlegt und wenn der Preis deutlicher in Richtung 40 k€ gewesen wäre, hätte vielleicht etwas anderes gemacht. Es ist ja auch nicht immer die Frage, ob man kann, sondern ob man will.

    Ne, das ist schon etwas komplizierter. Der radiale Reibkoeffizient zwischen der Mutter, Mutter + eine Scheibe und Mutter + 8 Scheiben ist anders. Bei 8 Scheiben habe ich immerhin 16 Fugen mir entsprechenden Setzbeträgen dazwischen.
    Pack mal eine Scheibe auf die Tischplatte, drück sie runter und verschiebe sie dann auf dem Tisch und mach das gleich mit 8 Scheiben. Das Ergebnis ist nicht dasselbe.

    Gucken wir mal, ich wette dagegen, nicht aus Ablehnung, sondern rein aus Überlegung und Beobachtung. GTE Gamechanger? Schwer, weniger Kofferraum, kein Allrad. Genauso der 330e: Kofferraum indiskutabel (deutlich über 100l weniger), keine Allradoption. Letztendlich für die meisten interessant durch die 0,5% Regel. Wie oft da geladen wird? Da wette ich auch gerne;-)

    Tja, da haben wir wohl stark unterschiedliche Anforderungen. Bin schon viel Passat gefahren und der Kofferraum oberhalb der Abdeckung hat immer gereicht. Halte das eh für einen Rechentrick, dass der Platz unter der Klappe mitgezählt wird, also gar kein Thema.
    Genau wie Allrad, jedenfalls für ca. 80 % der Autokäufer kein Problem (und in den 20% sind ja auch noch die drin, die es serienmäßig haben und es nicht ordern würden). Ist nice to have, geht aber auch ohne. Gibt aber auch intelligente Konzepte, bei denen die E-Maschine an der Hinterachse ist, so dass ich einen E-Allrad habe.
    Mit dem Laden muss ich Dir zustimmen. Aber die Ignoranz der Nutzer ändert ja nichts an den Vorteilen des Konzepts. Es ist definitiv eine Brückentechnologie, an die ich glaube. Irgendwann mit mehr Batteriekappa und kleineren Motoren, oder REs. Beim GTE stelle ich mit dem kleinen 1,4er Benziner schon genauso viel Leistung und mehr Drehmoment, als beim (alten) 2,0 Benziner zur Verfügung, bei deutlich weniger Verbrauch (ca. 1,5-2 l/100 km). Aus technischer Sicht durchaus ein intelligentes Konzept.

    Kann ich bitte mal eine Legende bekommen zu den tollen Abkürzungen die hier gerade inflationär gebaucht werden?


    BEV
    pHEV
    etc.

    EV - electric vehicle
    BEV - batterie EV, Elektro-Fzg.
    HEV - hybrid electric vehicle, Hybrid-Fzg.
    pHEV - plugin HEV
    mHEV - mild HEV
    RE - range extender

    Ähm, das zahle ich beim Dienstwagen nicht. Ist aber definitiv ein pHEV Nachteil, den der E nicht hat. Für mich ist das dennoch erst einmal das Beste aus beiden Welten. Das Strom günstiger als Benzin ist, ist ja auch unabhängig davon. Wenn man keine Benzinflatrate hat, ist der Anreiz zum Strom tanken da.

    Wie viel ist der MX-5 im MJ2020 teurer geworden? 2.000 €? Es gibt zumindest Hinweise, dass der Umlage für die Strafzahlung entspricht.


    Ich halte Deine Wette. Du denkst heute, aber Du musst in die Zukunft denken. Was ist wenn an jedem Parkplatz bei Aldi eine Ladesäule steht und der Strom billig ist? Das Kabel hängt an der Säule und das ist eine Sekundensache das einzustecken, ohne Wartezeit.


    Ich habe mir das für meinen Passat GTE durchgerechnet, den ich nächstes Jahr bekomme. So günstig wie ich elektrisch fahre, wenn ich den für ca. 30 C/kWh auflade, kann ich mit Benzin niemals fahren. Da müsste ich auf einen Verbrauch von unter 4l/100 km kommen.
    Ich denke das ist der Gamechanger. Wenn die E-Autos billiger werden (werden sie, siehe ID.3), die Wartungskosten günstiger sind und die Betriebskosten, dann werden die plötzlich aus wirtschaftlichen Gründen gekauft und nicht mehr nur weil sie hipp sind. Und über den Geldbeutel bekommst Du am Ende jeden.
    Ich glaube das ist nicht mehr aufzuhalten und ich finde das gar nicht schlimm. Wie @Wolfram schreibt kann das auch richtig Spass machen, wenn es gut gemacht ist. Ich lese ja viele Tests von unseren Autos und die Presse war einhellig der Meinung, dass der GTE der ausgewogenste Triebstrang im gesamten Passat-Angebot ist. Leise, komfortabel und trotzdem sehr kräftig (400 Nm Systemmoment).

    Wenn sie weniger Strafzahlungen einpreisen müssen, haben sie wieder etwas mehr Luft ;-).


    Man sieht so etwas ja bei unserem Golf 8. Entweder man preist die Strafen ein, oder man steckt das Geld ins Produkt und bietet die notwendigen Technologien wie mHEV und pHEV an.

    die Infrastruktur wird nichts nutzen. Die meisten wohnen in Städten und haben hohen Parkdruck, da ist einfach nichts mit abends bequem Laden. Das ist mit Einschränkungen verbunden, ehrlich gesagt, kann ich mir dann auch ein Pferd holen.

    Der Kommentar erinnert mich an ein Gespräch, dass ich letztens geführt habe.
    - "Oh, große Batterie für 550 km Reichweite (ID.3). Ist ja toll, aber wie lange dauert das aufladen?"
    - "Ca. 5-6 h am Dreiphasenanschluss"
    - "Das ist ja viel zu lange. Dann ist das doof."
    - "Wieviel fährst Du denn am Tag?"
    - "So 50-60 km."
    - "Also muss das Auto jeden Tag 20-30 Minuten geladen werden, oder einmal pro Woche für mehrere Stunden."
    - "Oh, geht ja doch".


    Es wird immer viel mit Ladezeiten für die vollen Akkus diskutiert, aber das braucht ja kaum jemand. Wenn man in der Stadt wohnt, die üblichen Entfernungen von um die 50-60 km pro Tag fährt, dann kann man sein Auto, entsprechende Infrastruktur voraus gesetzt, bequem beim Einkaufen, beim Friseur, beim Arbeitgeber, usw. aufladen und braucht überhaupt keinen Ladepunkt am Wohnort.


    @Chipmonk77, die MX-Plattform läuft im Vergleich zu den anderen Toyotas und Mazdas mit sehr geringer Stückzahl. Ein bisschen was mehr wird da immer hängen bleiben. Je nach Grad der Elektrifizierung würde ich schon mit 2.000-6.000 € Mehrkosten rechnen. Unter 40 k€ wäre aber ein realistisches Ziel ;) .