die Infrastruktur wird nichts nutzen. Die meisten wohnen in Städten und haben hohen Parkdruck, da ist einfach nichts mit abends bequem Laden. Das ist mit Einschränkungen verbunden, ehrlich gesagt, kann ich mir dann auch ein Pferd holen.
Der Kommentar erinnert mich an ein Gespräch, dass ich letztens geführt habe.
- "Oh, große Batterie für 550 km Reichweite (ID.3). Ist ja toll, aber wie lange dauert das aufladen?"
- "Ca. 5-6 h am Dreiphasenanschluss"
- "Das ist ja viel zu lange. Dann ist das doof."
- "Wieviel fährst Du denn am Tag?"
- "So 50-60 km."
- "Also muss das Auto jeden Tag 20-30 Minuten geladen werden, oder einmal pro Woche für mehrere Stunden."
- "Oh, geht ja doch".
Es wird immer viel mit Ladezeiten für die vollen Akkus diskutiert, aber das braucht ja kaum jemand. Wenn man in der Stadt wohnt, die üblichen Entfernungen von um die 50-60 km pro Tag fährt, dann kann man sein Auto, entsprechende Infrastruktur voraus gesetzt, bequem beim Einkaufen, beim Friseur, beim Arbeitgeber, usw. aufladen und braucht überhaupt keinen Ladepunkt am Wohnort.
@Chipmonk77, die MX-Plattform läuft im Vergleich zu den anderen Toyotas und Mazdas mit sehr geringer Stückzahl. Ein bisschen was mehr wird da immer hängen bleiben. Je nach Grad der Elektrifizierung würde ich schon mit 2.000-6.000 € Mehrkosten rechnen. Unter 40 k€ wäre aber ein realistisches Ziel
.