Vielleicht haben sie das gleiche Drehmoment nur auf dem Papier
Richtig ;-).
Man darf stationäre Prüfstandsmessungen nicht mit realem Fahrbetrieb verwechseln. Das dynamische Verhalten des Aggregates ist da unterschiedlich.
Vielleicht haben sie das gleiche Drehmoment nur auf dem Papier
Richtig ;-).
Man darf stationäre Prüfstandsmessungen nicht mit realem Fahrbetrieb verwechseln. Das dynamische Verhalten des Aggregates ist da unterschiedlich.
Super, ich hatte ja auch stark die Vermutung, dass die andere Leistungscharakteristik den subjektiven Eindruck verfälscht. Weil er oben so gut geht, fühlt sich der G184 unten schnell etwas schwächer an und vice versa beim G160.
Heckschleuder geht gar nicht. Für "draußen" müssen meine Autos neutral in Richtung leicht untersteuernd gehen. Das bekommt man mit der richtigen Einstellung problemlos hin.
Der Komfort ist sehr ähnlich wie beim Bilstein, vielleicht eine Spur stößiger auf groben Unebenheiten und eine Spur besser auf guten Straßen. Die Federn sind deutlich härter, aber die Dämpfer sind ein Traum und sprechen extrem feinfühlig und komfortabel an. Zusätzlich kann man über die Dämpfereinstellung auch noch etwas mehr Komfort holen. Da fahre ich aktuell eher fahrdynamikoptimiert und finde den Komfort immer noch recht gut.
@Anditburns, vielleicht kannst Du ja auch noch mal was zum Komfort schreiben. Für mich klingt das was @mxzz möchte sehr ähnlich wie Deine Anforderungen, mit denen Du auch beim Oehlins gelandet bist.
Schön das wir hier weiter diskutieren können
.
Ich lege selber sehr großen Wert auf Alltagstauglichkeit und halte Deine Bedenken für unbegründet. Das Fahrwerk kommt mit einer sehr sinnvollen Grundeinstellung und ein guter Tuner, stimmt das ggf. auch noch etwas feiner für Dich ab. Generell lässt sich das eine oder andere auch über Tipps hier im Forum lösen.
Generell ist das Oehlins ein Fahrwerk, dass sehr sauber arbeitet und damit auch ein sehr gutes Übergangsverhalten im Grenzbereich zur Verfügung stellt. Das wird deutlich definierter, als die Serie und ist (mit ESC) definitiv nicht aggressiver oder giftiger. Zusätzlich kann ich über die Fahrwerkeinstellung auch noch Einfluss darauf nehmen, ob ich eher ein mittelschnelles, gutmütiges Setup haben möchte, oder ein schnelles, anspruchsvolleres.
Die Nachteile im Komfort sind vorhanden, aber relativ gering. Ich kann das Fahrwerk uneingeschränkt empfehlen, egal ob ein gutmütiges Setup für die Landstraße, oder ein aggressives Setup auf dem Track gewünscht ist. Die Anlagen für beides sind da und der Rest ist Feintuning.
Nimm diesen Tieferlegung, oder diesen, wenn es direkt um das Oehlins Fahrwerk gehen soll.
@Ronotto Ich hatte in vielen meiner Autos Gewindefahrwerke, alles schön und gut und ja, natürlich auch "besser" als nur Federn, da mehr Einstellungen möglich sind und somit mehr Komfort und Variabilität möglich ist.
Das würde ich so nicht unterschreiben, da die meisten Anwender von den Einstellmöglichkeiten klar überfordert sind und diese in der Regel auch gar nicht nutzen. Die variable Höhe ist definitiv ein großer Vorteil, da ich mit Federn eine feste Tieferlegung nehmen muss, die nach Setzen auch gerne mal zu tief ist.
Der Hauptvorteil eines Komplettfahrwerks ist, dass es vernünftig ausgelegt werden kann und damit auch gute Arbeitsbedingungen, wie z.B. ausreichend Restfederweg vorfindet. Dadurch erziele ich in der Regel mit Komplettfahrwerken Vorteile in Fahrdynamik und Komfort.
Die reine Federtieferlegung hat fahrdynamisch massive Nachteile. Die fährt nicht unbedingt jeder heraus, aber deswegen sind sie dennoch vorhanden.
Klar kann man es dennoch machen, es kann einem auch reichen und man spart auch ein wenig Geld, aber es bleibt ein (meist nicht so guter) Kompromiss.
Meine persönliche Empfehlung hinsichtlich eines guten Kompromisses mit gutem P/L-Verhältnis ist aktuell klar das SPS-Fahrwerk und wenn es das Optimum sein soll das Oehlins R&T.
P.S.: Das nur als kleiner Exkurs an dieser Stelle, da wir das im Tieferlegungs-Thread alles bereits in epischer Breite diskutiert haben.
Das kenne ich von unserem G184 gar nicht ...
Ich meinte auch explizit das Motorsymbol im MZD für den i-stop/i-eloop Zustand.
Ich habe das ST X mal zum V3 geschrieben, damit man erkennt, dass die Federraten identisch sind.
Radführend ist ein Federbein z.B. in der McPherson-Aufhängung. Dann bestimmt es den Sturz und leitet alle Kräfte unmittelbar ins Domlager ein. Als Merkhilfe kann man sich fragen, ob das Rad auch noch eine fest definierte Bahn beschreiben kann, wenn ich ein Teil entferne, wie hier das Federbein. Bei der McPherson Achse hängt das Rad dann in der Luft.
Der MX-5 hat vorne eine Doppelquerlenker-Aufhängung, die das Rad führt. D.h. über das Federbein werden nur die reinen Feder-/Dämpferkräfte in die Karosserie eingeleitet, es gibt keine Sturzeinstellung am Domlager und aus meiner Sicht keine signifikanten Vorteile des XTA. Das Ansprechverhalten wird ggf. einen Hauch direkter, aber auch unkomfortabler und giftiger, dazu kommt eine deutlich schlechtere Akustik.
Was ich meine ist, dass ich für den MX auch zum ST X greifen kann, weil sich das XTA nicht lohnt.
Das STX/ST XTA fährt nach meiner Information dieselben Federn, wie das V3.
XTA macht beim MX-5 wenig Sinn, weil das Domlager nicht radführend ist.