Beiträge von Svanniversary

    Ich halte GJR für eine gute Alternative auf gewissen Fahrzeugen bzw. für gewisse Fahrprofile (z.B. nicht beim MX-5).


    Sie leisten aber im Summe immer weniger, als der entsprechende Sommer-, oder Winterreifen.
    Daher kann ich nur empfehlen, dann das gesparte Geld in einen guten GJR zu investieren.
    Der gute GJR kann dann im Mittelfeld der spezialisierten Reifen mitspielen.


    Tests vertraue ich dabei nur sehr eingeschränkt. Mir fehlt z.B. die Aussage, wie sich der Reifen nach einigen Jahren macht. Dazu kommt, dass bei Tests, die direkt über die Hersteller laufen, auch nie ganz klar ist, welche Spec. getestet wurde.
    Beim Nexen fällt auf, dass der Verschleiß schlecht bewertet wird. Das relativiert den Preisvorteil wieder, wenn ich häufiger wechseln muss. Das ist sowieso generell eine häufige Schwäche der GJR.

    Wie lange hält die Batterie im Sensor? Dann? Neu kaufen, Reifen runter (da haben wir es noch gut, bei Runflat ist die Wiedermontage verboten) und wieder montieren... Ich hatte nach über 30 Jahren den ersten Platten an meinem Wagen. Also ehr selten und habe den reduzierten Luftdruck vor dem Einsteigen bemerkt. Mehrwert daher bisher überschaubar.

    Statistisch hat man ca. alle 10 Jahre einen Reifenschaden und die Batterien halten je nach Profil 6-10 Jahre (wobei 6 das Taxi ist). Passt doch ;) .


    Der Unterschied ist, dass es wenige Berichte zu Verletzten durch leere Batterien gibt, aber ein Reifenplatzer durchaus gefährlich werden kann.


    Man kann sich ja über alles mögliche aufregen und die gute alte Zeit zurück wünschen - oder man genießt ganz gelassen das tolle Auto.

    Na gut, in den letzten 25 Jahren hat sich auch nicht viel im Automobilbau geändert. Weder bei den Lacken, noch bei den Crashtechnologien. Und so ein MX-5 Roadster ist sicher vergleichbar steif, wie ein alter Mercedes. (Achtung, kann Spuren von Ironie enthalten).


    Man kann (im Einzelfall immer Glück haben), oder man hat (vielleicht auch im Einzelfall) Pech. Ich bleibe da bei Rolf, dass die Langzeitschäden schwer einzuschätzen sind.

    Interessehalber: wie kann man das sinnvoll länger nutzen, wenn das Handy dann nicht geladen wird?

    Eher nicht, aber der Vorteil liegt aus meiner Sicht auch eher darin, dass man das Handy nicht bei jeder Fahrt ans Kabel hängen muss. Meine 30-45 Minuten Arbeitsweg schafft der Akku locker.
    Am schönsten ist das natürlich in der Umsetzung einiger moderner Autos (z.B. Passat Facelift), wenn Wireless Carplay mit einer Ablage mit Wireless Charge kombiniert wird.

    Meinst du "älter" im Sinne von "gealtert" oder im Sinne von "ältere Konstruktion". Korrosion wird ja zumindest im Rahmen der HU untersucht (soweit feststellbar).

    Ich meinte tatsächlich beides.
    Es gab mal einen Crashtest mit einem älteren Auto, selbstverständlich mit TÜV. Das Ergebnis war verheerend, weil zu viele Verbindungen korrodiert waren.
    Dazu kommt der Punkt, dass die Crashstandards entsprechend schlechter waren.
    Ich habe mal Videos von einem leichten Crashtest gesehen, bei dem man sieht, wie die Schockwelle durch das ganze Auto läuft und Mikrorisse im gesamten Lack verursacht. Das fängt dann alles an irgendwann an zu gammeln.


    Ich bin auf jeden Fall sehr skeptisch, ob man langfristig an so einem Auto Freude hat.

    Wenn das der Fall ist, dürfte das Auto dann juristisch noch weiter genutzt werden?
    Dürfte man es moralisch gesehen verkaufen?


    Ich halte das für maßlos übertrieben, auch wenn es viele gute Gründe für einen Neukauf gibt.

    Schwieriges Thema. Autos mit korrodierter Struktur haben auch eine massiv eingeschränkte Crashsicherheit, genau wie ältere Autos. Aber auch die sind jeden Tag auf den Straßen unterwegs.