Beiträge von Svanniversary

    Das sagt mir, dass die Batterie den Winter nicht überleben wird,
    da enorm viele Kriechströme im Auto arbeiten (Sensorik).

    Der Schluss ist so nicht belastbar. So ein Fahrzeug hat eine gestufte Ruhestromstrategie. Kurz gesagt verbraucht es direkt nach dem Abstellen verhältnissmäßig viel Strom und danach immer weniger, da im Laufe der Zeit immer mehr Verbraucher abgeschaltet werden.
    Es könnte also eng werden, muss aber nicht.


    Kurz zur Terminologie:
    Kriechströme hast Du hoffentlich nicht, denn das wäre ein defekt. Es geht dann um Ruheströme und die kommen in der Regel nicht von Sensoren (passive Sensoren haben keinen Ruhestrom), sondern von den Steuergeräten.

    Ähm, sollte ich gemeint sein? Räusper ;) .


    Ja, kann ich voll bestätigen. Wir hatten sogar mal ein etwas schwereres Modell, bei dem wir die Reifen 24 h nach der Montage ausgelagert haben, damit die Montagepaste trocknen konnte. Ohne diese Prozedur haben sich die Reifen häufiger verdreht.


    Die Paste wirkt ja als Gleitmittel für den Wulst und wenn die nicht ausgetrocknet ist, verdreht sich der Reifen recht schnell unter hoher Last und dann geht der Wuchtzustand verloren und es gibt eine Unwucht.


    Das Thema Trennmittel kommt ja bei frischen Reifen auch noch dazu. Bevor das nicht nach ein paar 10-100 km abgefahren ist, macht eine Beurteilung wenig Sinn.

    Leider ist ein Schiefstand von ca. 5-10 mm beim MX-5 normal. Härtere Federn mit Tieferlegung verstärken diesen Effekt ggf. sogar.
    Es lohnt sich aber bestimmt, die Buchsen noch einmal entspannen zu lassen, in der Hoffnung dass es dann weniger wird.

    Das kann man gar nicht oft genug schreiben. Man sieht ja bei Dir das die Nebenfederraten schon so hoch waren, dass sie sogar Einfluss auf die Standhöhe hatten. Das kann dann nicht mehr vernünftig funktioneren.
    Davon abgesehen werden vorgespannte Buchsen um Faktoren höher belastet. Das kann dann soweit gehen, dass eine Buchse nach wenigen 10 tkm defekt ist.

    Ja, exakt. VL + HR, oder VR + HL sind die Cross-Werte. Dieses Messgerät hat ja offensichtlich VR + HL genommen. Ich kenne da keine allgemeingültige Definition, sprich der Hersteller der Waage definiert welchen Wert er nimmt. Der Prozentwert ist dann (VR+HL)/(HL+VR+HL+HR).


    Prinzipiell versucht man als erstes achsweise gleiche Radlasten einzustellen und darüber sollte sich ein Cross von 50% ergeben. Wenn man mit Gewichten spielen kann, kommt dann noch ein Ausgleich auf v/h von 50 % (oder was immer man erreichen will).


    Bei den weichen Federn des MX-5 kann man aber getrost ein wenig die Standhöhendifferenzen für die Optik ausgleichen und den Rest gut sein lassen.


    Es gibt auch noch eine Messung mit Fahrer. Dann bekomme ich v/h 51% und ein Crossweight von 49,2%. Ist also wirklich was dran, dass Mazda die Achslasten für den Lastfall leer mit Fahrer optimiert hat.

    Klugscheißer an:
    Je länger der Hebel, desto weniger Kraftaufwand, hab ich einmal in Physik gelernt.
    Klugscheißer aus.
    Was sagen die Fachleute?
    Gruß Armin

    Radio Eriwan sagt, im Prinzip ja.


    Aber da aufgrund einer anderen Schaltmimik die Schaltwege kürzer, als in der Serie sind, erhöht das auch die Kräfte.
    Vermutlich soll der längere Hebel das wieder ausgleichen...

    Tja, schwierig. Mehr geht immer und insbesondere die Goodwin Variante sieht schon sehr amtlich aus.


    Was ich sagen kann ist, dass das Auto mit den vier I.L.-Streben hervorragend funktioniert. Dabei ist der Unterschied zwischen vorne und nur hinten, nur unten und beides schon nur noch sehr schwierig aufzulösen, was darauf hindeutet, dass bereits eine sehr gute Steifigkeit erreicht wird.


    Ich persönlich halte dieses Paket für den normalen (Land-) Straßenbetrieb für absolut ausreichend. Bei regelmäßigem Trackday-Einsatz, Montage eines Käfigs o.ä. könnte man ggf. darüber nachdenken mehr zu machen.


    Zusätzlich hat die I.L. Variante keine nennenswerten Nachteile in der Praxis, da sie die Bodenfreiheit nur unwesentlich beeinträchtigt.

    Viele Tuner und Betriebe, die Fahrwerke einbauen haben richtige Radlastwaagen (Bild von meiner Annie).


    Das einstellen der Radlasten über die Gewindelänge bringt bei unserem Auto nicht viel. Dafür sind die Federn noch zu weich. Das funktioniert erst richtig gut, wenn ich ein sehr hartes Rennfahrwerk eingebaut habe. Davon abgesehen ist es im Rennsport dann auch eher üblich die Lasten im Fahrzeug besser zu verteilen, z.B. vom Reglement vorgeschriebene Gewichte, als das Fahrwerk über die Standhöhe zu vertrimmen.


    Interessant ist es natürlich dennoch die Gewichte vom eigenen Auto mal gesehen zu haben. Je nach Aufwand sollte das mit Radlastwaage auch maximal 0,5-1 h dauern, so dass man maximal mit dem Betrag einer Mechanikerstunde dabei ist.