Beiträge von Svanniversary

    Mir fällt genau ein Grund ein, warum ich mein Auto nicht auf gesalzenen Straßen fahren möchte und das ist der miese Korrosionsschutz von Mazda. Ich habe das Auto zwar auch versiegeln und schützen lassen, aber der beste Schutz ist immer noch, den Kontakt mit Streusalz zu vermeiden. Da die Annie bei uns als Liebhaberfahrzeug läuft und nicht jeden Tag gebraucht wird, leiste ich mir den Luxus sie dann stehen zu lassen.
    Ansonsten haben wir unseren ersten ND auch im täglichen Ganzjahresbetrieb verwendet und das hat er sehr gut, bzw. völlig problemlos gemacht.

    Worüber reden wir denn dann? Probleme an der Ampel, weil der Gang gar nicht rein geht? Ständige Schwierigkeiten beim Einlegen der Gänge? So hatte ich das Problem hier verstanden.


    Leichtes Gehakel und etwas Schwergängigkeit ist wohl nicht so ein Problem, oder?


    Ich habe bei meinen zwei MX-5 nie Probleme gehabt, die genannten Gänge einzulegen. Eventuell musste man hin und wieder mal ein wenig kräftiger drücken, aber sie ließen/lassen sich immer ohne Probleme einlegen. Wenn das nicht funktioniert sehe ich das erstens nicht als normal und zweitens sogar als Sachmangel an. Man kann wohl erwarten, dass sich bei einem Getriebe die Gänge auch einlegen lassen, denn genau das ist seine Funktion.


    Mein erster ND Baujahr 2016 hatte am Ende auch fast 40 tkm auf dem Zähler und die Gänge ließen sich mit der Zeit immer besser und nicht schwieriger einlegen.
    Was ich an Problemen kenne ist, dass das Getriebe leidet, wenn ich nicht vernünftig mit der Kupplung umgehe. Wenn man die nicht ausreichend tritt und es öfter mal kracht beim Schalten bilden sich Grate und das Schaltverhalten wird immer schlechter.

    In der Ausprägung habe ich das bis jetzt bei keinem MX-5 erlebt. Hört sich für mich tatsächlich danach an, dass die Kupplung nicht richtig trennt.
    Kratzt es beim Einlegen, bzw. bemerkst Du mehrmalige haklige Sprünge, wenn die Schaltung durch die Synchronisierung geht?
    Lassen sich andere höhere Gänge einlegen, oder bekommst Du keinen Gang eingelegt?
    Kratzt es allgemein hin und wieder beim Schalten?

    Kein Salz, kein Schietwetter für meine Annie, aber das hält mich nicht vom Ganzjahreskennzeichen ab. Wir hatten letztes Jahr den ganzen Winter über schöne Tage und ich würde mich mächtig ärgern, wenn das Auto dann vor der Tür steht, aber nicht gefahren werden darf. Davon abgesehen ist das auch besser für die Technik als mehrere Monate Pause.

    Klar, das ist so. Ich war jetzt eher beim Normalfall, bei dem wir über 1-2 kg mehr pro Rad reden. Wenn ich eins der leichteren mit einem sehr schweren Rad vergleiche dann wird sich das selbstverständlich auch fahrdynamisch auswirken.


    Zwischen meinen ehemaligen Serienrädern und dem jetzigen Rays sollte die Differenz grob in dem Bereich 1-2 kg sein und da merke ich zwar die andere Beschleunigungsträgheit, aber ich konnte auch beim alten Wagen keine Nachteile wie Radprellen, oder schlechtere Bodenhaftung feststellen.

    Natürlich nur in Bezug auf die rotatorische Masse (also eigentlich genau genommen das Trägheitsmoment).
    Für den ganz eigenen Effekt durch den Einfluss auf die ungefederte Masse spielt es keine Rolle, wie die Masseverteilung über dem Radius aussieht.

    Wobei dabei eben auch nur der einfach Masseeffekt zum Tragen kommt und ein Kilo dann deutlich unter 10 % der Gesamtmasse liegt. Das kann ggf. zu schlechterem Komfort und höheren Radlastschwankungen führen, also schlechterer Kraftübertragung auf die Straße, aber der Effekt spielt nach meiner Erfahrung mit dem MX-5 eine untergeordnete Rolle (solange sich die Mehrgewichte im üblichen Rahmen von 1-2 kg bewegen).
    Der Effekt der rotatorischen Massenträgheit ist dagegen signifikant und deutlich spürbar.

    Naja, der Punkt ist einfach, dass sich die rotatorische Masse am Rad deutlich mehr ausprägt. Man spricht da ja immer von ca. Faktor 5. Also packe ich mit Reifen und Rädern, die zusammen 2 kg (je Corner) schwerer sind, das äquivalent von 40 kg ins Auto. Das ist schon sehr viel und es würde wohl niemand so ein Gewicht einfach so im Kofferraum liegen lassen.


    Ich kann auch aus eigener Erfahrung beitragen, dass sich mein Auto mit den sehr leichten Rays deutlich agiler und spritziger anfühlt, als der vorherige mit den schwereren Rädern.
    Das ist also einfach ein QuickWin darauf zu achten, dass Reifen und Räder schön leicht sind.

    Müsste das Reifengewicht nicht sogar noch eine etwas größere Rolle spielen als das der Felge? Da der Reifen ja "weiter außen" am Rad liegt und somit das effektive Trägheitsmoment des Rades entsprechend stärker beeinflusst...

    Absolut richtig.

    @OliveRR, man darf immer nicht vergessen, dass bei so einer Leistungsmessung der Motor eher stationär betrieben wird. Es wird also die Leistung bei langsamer Drehzahländerung gemessen. Dynamisch, im Fahrbetrieb, verhält sich der Motor nicht exakt identisch, so dass es sich durchaus anders anfühlen und ausprägen kann, als die reinen Messwerte vermuten lassen.

    Dafür ist das Auto allerdings jetzt allerdings merklich nervöser um die Nullage der Lenkung und zieht beim Beschleunigen und Bremsen merklich mal nach links und mal nach rechts. Ich hatte das zunächst darauf geschoben, dass die Reifen noch nicht richtig an die Fahrwerkseinstellung angepasst sind. Aber dann erzählte mir @Jan#SPS (ohne, dass ich ihn vorher darauf angesprochen hätte!) genau von diesem Phänomen mit vielen (auch und gerade teuren) Winterreifen auf dem ND. Es scheint also doch etwas mehr dahinter zu stecken.

    Wir hatten hier letztens ein ganz ähnliches Verhalten mit einem MPS4. Der MX-5 scheint sehr empfindlich auf Reifenungleichförmigkeiten zu reagieren. Da kann es helfen, die Reifen umzustecken und anders zu kombinieren, z.B. durch über Kreutz tauschen. Schlimmstenfalls muss man den/die faulen Reifen finden und ersetzen.