Beiträge von Svanniversary

    @Nelle, die hintere Domstrebe und die Unterbodenstreben ergänzen sich auch nach meiner Erfahrung eher subtil.


    Wenn man eine von den beiden Varianten fährt, fühlt sich das Auto schon sehr stimmig an. Mit beiden Maßnahmen ist der Schritt nicht mehr so groß.


    Ich würde es aber dennoch immer wieder alle Streben verbauen, da ich die Steifigkeit und Stabilität der Karosserie damit an unterschiedlichen Stellen verbessere und in Summe einfach ein steiferes und auch haltbareres Auto bekomme.

    Mazda schwimmt da voll im Mainstream und macht das Volumen aktuell auch mit den SUVs, genau wie die meisten anderen. Da sitzen aktuell alle im gleichen Boot.
    Für mich sieht es nur leider so aus, dass Mazda nicht die passenden Autos am Start hat, um auf die neue Gesetzgebung zu reagieren und deswegen mehr unter den Folgen leidet.
    Auch bei den europäischen Herstellern ist keiner über die neue Gesetzgebung glücklich. Profiteure im eigentlichen Sinne sehe ich da auch bzw. gerade als Insider nicht.


    Der MX-5 ist eine unbedeutende Randerscheinung mit kleinem Volumen. Vielleicht schade, aber das ändert nichts an den Fakten.


    Andere Kleinwagen laufen aus, weil sie nicht wirtschaftlich auf neue Abgasnormen gebracht werden können. Da sind je nach Verbrennungsprinzip z.T. mehrere tausend Euro Aufpreis fällig, die kein Kunde mehr bezahlen möchte.

    Ich weiß nicht, ob wir noch belastbare Werte bekommen.


    Mazda gibt für die Serienstandhöhe ca. 8° vor. Bei normaler Auslegung sollte das Rad mit dem Wert auch mittig stehen. Passt, meine ich, beim MX-5 auch.


    Bei meinem MX mit 30 mm Tieferlegung stand das Rad mit 7°20' weiter vorne. D.h. für eine mittige Postion müsste man wahrscheinlich in Richtung 6°30' +/- gehen (was nach meiner Erfahrung sogar noch gut fahrbar ist, wenn auch schon eine halbe Minute außerhalb der Toleranz).

    @Detlef, @BJ323F hat die Frage wahrscheinlich deshalb gestellt, weil es eine Abhängigkeit zwischen dem Nachlauf und der Standhöhe gibt.
    Wenn Du einen bestimmten Nachlauf einstellst und dann die Standhöhe änderst, verändert sich auch die Position des Rades im Radhaus.


    Wenn ich mich jetzt nicht total vertue, müsste das Rad bei identischem Nachlauf weiter nach hinten kommen, je tiefer das Auto steht.

    Oder ein havariertes Auto im Weg ist, oder ich eine Brücke, oder Seitenbegrenzung treffe, oder, oder...
    In der Regel gibt es bei so hohem Tempo einen massiven Treffer, oder das Auto schleudert und schlägt dann irgendwo ein.


    Mir ging es im Wesentlichen darum, dass mir bei Geschwindigkeiten von weit über 100 km/h nicht viele Situationen einfallen, bei denen das glimpflich ausgeht, egal ob mit oder ohne Airbag.

    Da habe ich erlösende und ganz pragmatische Informationen für Euch.
    In einem Bereich von 60-80 km/h hat man eine Chance relativ unverletzt einen Unfall zu überstehen. Bis knapp über 100 km/h kann man einen Unfall überleben.
    Darüber braucht man sich definitiv keine Sorgen mehr über Airbags usw. machen. Ein Aufprall bei dem Tempo endet mit jeglicher Technik tödlich.
    Nicht schön, ist aber leider so und sollte ggf. bekannt sein und einkalkuliert werden.