Beiträge von Svanniversary

    Ja, der Fehler, das Fremdsensoren als eigene erkannt werden, kann aber dennoch auftreten, z.B. wenn im Hafen oder auf dem Schiff viele gleichartige Autos gleichzeitig bewegt werden.
    Das ist ein reales Problem, dass im Alltag auftreten kann.
    Also muss der Entwickler dafür sorge tragen, dass das Auto seine eigenen Sensoren erkennt und sich merkt.
    Das geschieht entweder automatisch, oder durch anlernen.
    Durch die bisherigen Beschreibungen bin ich noch nicht schlau daraus geworden, wie das beim MX-5 gelöst wurde.

    Habe meine alten Winterreifen/Räder vom G160 mit original RDKS Sensoren erweitert, montieren lassen, fertig.
    Kein Anlernen notwendig gewesen.

    Neue Sensoren, oder welche die schon am Auto waren?


    Irgendwie muss das Auto erkennen, was seine eigenen Sensoren sind. Wäre ja schlecht, wenn zwei MX-5 nebeneinander an der Ampel stehen und dann die Signale vom Nachbarauto ausgewertet werden (das nennt sich Eigenraderkennung).


    Schafft er das bei Original-Sensoren ohne Anlernen, auch bei neuen Sensoren? Bei Aftermarket-Sensoren scheint es ja in der Regel nicht zu funktionieren.

    Jedes Rad hat einen eigenen Sensor. Ich bin mir nicht sicher, wie Mazda das macht, aber ich vermute das System muss neu angelernt werden, wenn sich die Positionen verändern. Das Position eines Schadens wird aber nicht angezeigt.


    Es gibt auch noch keine Tatbestandsnummer, aber das macht es dennoch nicht legal ein vorgeschriebenes System bewusst außer Funktion zu setzen.

    Schau Dir mal diesen Thread an: 16" Reifen und Räder - Die optimale MX-5 Dimension?. Da wurde das Thema in epischer Breite diskutiert.


    Ich halte den Nachteil der 17" Räder für verkraftbar, zumal es auch einige Vorteile gibt, wie z.B. die Optik, oder in Verbindung mit normalen Reifen auch die bessere Quersteifigkeit.


    Wenn Du auf 17" wechselst, würde ich auch auf die 205er Breite gehen. Für 16" würde ich bei 195 bleiben.

    Nein, ist er nicht. Um das Maximum an Moment zu übertragen brauche ich einen bestimmten Schlupf am Rad im einstelligen Prozentbereich. D.h. das Rad dreht sich minimal schneller, als wenn es einfach nur der Straße folgen würde, und genau dann kann es das maximal Moment übertragen. Durch die Verhältnisse im Kammschen Kreis verliert das Rad dann aber Seitenführungspotential, da ich nicht die maximale Kraft quer und längs gleichzeitig übertragen kann.
    Um optimal schnell zu sein, muss ich also den Punkt erfühlen, bei dem ich möglichst viel Vortrieb erzeuge und das Fahrzeug gleichzeitig noch querstabil ist. Durch den dabei zwangsläufig entstehenden Schlupf, fängt das Auto dann an minimal seitlich zu rutschen. Das ist das, was ich als Slide bezeichnet habe.


    Im Gegensatz dazu heißt Haftungsabriss, dass ich so viel Traktion anlege, dass zu viel Schlupf entsteht, wodurch die Seitenführung nach Kammschem Kreis einbricht und der Reifen keine Querkräfte mehr übertragen kann. D.h. das Auto bricht dann aus.


    Die Kunst ist es also das Auto genau am Kammschen Kreis zu führen, so dass sich die Längs- und Querkräfte optimal aufteilen, ohne dass das Rad durchdreht, oder quer rutscht.
    Der Slide passiert also genau auf der Grenze des Kammschen Kreises, im stabilen Bereich, während der Haftungsabriss den Kammschen Kreis verlässt und sich im instabilen Bereich abspielt.

    Beim Ruhestrom geht es immer um die Art und Anzahl der verbauten Steuergerät. Mag also durchaus sein, dass der G184 eine andere Motorsteuerung fährt und ein anderes Steuergerät verwendet. Genauso könnte es bei dem einen oder anderen sein, dass der neuere G184 mehr Assistenzsysteme verbaut hat und sich daher auch eine größere Menge von Steuergeräten im Auto befindet.
    Insofern ist es vielleicht eher die Frage, ob sich der G184 anders verhält, oder ob sich ein anderes oder neueres Auto anders verhält, weil generell mehr/andere Technik verbaut ist.

    Ich hab mich gestern Abend endlich von den Bridgestones verabschiedet. Auf den folgenden 15km bis nach Hause hab ich's natürlich ruhig angehen lassen.
    Aber direkt beim vom Hof fahren fühlte sich alles viel direkter an und es stellte sich sofort ein ganz anderes Level an Vertrauen zum Reifen ein.

    Trocken, nass? Wäre schon komisch, wenn ein neuer Reifen, der nicht angefahren ist und noch Trennmittel drauf hat, besser funktioniert, als der trocken erwiesenermaßen ganz gute Bridgestone.


    War da nicht eher der Wunsch Vater des Gedanken? Du bist ja auch sicher nicht gleich in den Grenzbereich gefahren. Der sogenannte OnCenter Bereich, also das Lenk- und Fahrgefühl bei normaler Fahrt hat wiederum nichts mit der Fahrsicherheit eines Reifens zu tun, sondern nur mit dem Fahrgefühl.