Beiträge von Svanniversary

    @Hahzett
    Hast Du doch gerade schön beschrieben. "Das Fahrzeuge gerade stellen", da ist ein unnötiger Korrekturvorgang drin, zumindest nach der oben stehenden Beschreibung.


    Schnell ist es, wenn ich es schaffe früh aufs Gas zugehen und dabei den Reifen hinten genau an der Schlupfgrenze zu führen, was einen ganz leichten Slide ergibt, den ich im Beschleunigen leicht korrigiere. Aber ich kenne nicht viele Leute, die das so sauber hinbekommen. Sofern das Heck rutscht, oder lose wird verlierst Du auf Hochreibwert auch automatisch Zeit.


    Hast du in der Formel 1, oder beim Tourenwagenrennen schon mal jemand driften, oder massiv an der Hinterachse rutschen sehen? Üblicherweise nicht, denn das kostet Zeit und daher vermeiden die Fahrer das.
    Etwas ganz anderes ist es auf Niedrigreibwert, also Schnee, oder Eis. Da fahre ich dann instabil und drücke das Auto bewusst im Drift durch die Kurven (auf der entsprechenden abgesperrten Strecke, bzw. im Rallyesport). Da ist das auch schneller, als stabil zu fahren.

    Der ND darf auch V-Reifen als Sommerreifen fahren. Die Kennzeichnung W kommt nur durch den montierten Erstausrüstungsreifen.


    Es gibt eine Sonderregelung für Reifen, die als Winterreifen und Ganzjahresreifen mit der Schneeflocke gekennzeichnet sind. Für diese Reifen darf der Geschwindigkeitsindex auch kleiner sein, wenn ein entsprechender Aufkleber mit dem Hinweis der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Sichtfeld des Fahrers angebracht wird.
    Kurz - Du darfst auch Winterreifen mit einem niedrigerem Speedindex fahren.


    Generell gilt als Faustregel, dass die Wintereigenschaften umso schlechter werden, desto höher der Speedindex ist. Wenn es den gleichen Reifen also in H und V gibt, wird der H-Reifen in der Regel die besseren Wintereigenschaften haben.

    Und davon abgesehen hört sich auch nicht wirklich nach einer sinnvollen Balance an. Ich verstehe bis heute nicht, was daran schnell sein soll, wenn man bei einem übersteuernden Auto dreimal die Kurvenlinie korrigieren muss, weil das Heck kommt (Ausnahme: Rallyesport und sehr niedriger Reibwert, aber da fährt man auch instabil, was etwas ganz anderes ist).


    Bitte immer daran denken, wie sich das bei 100 auf der Landstraße beim Wildwechsel anfühlt, oder bei 160 auf der Autobahn, wenn der Nachbar Mist baut. Auto abfangen bei 160 auf der Breite einer Autobahnspur? Kein Thema, oder?


    Das ist für mich stimmig und passt zu den Aussagen im US Forum, das der G-184 etwas softer federt.

    Ist das so, oder ist ds Spekulation? Geringere Vorderachslast plus geringere Federrate gibt ggf. die gleiche Eigenfrequenz, also das gleiche Schwingverhalten.
    Weichere Feder alleine sagt nichts. Erst in Kombination mit der Fahrzeugmasse und der Eigenfrequenz ergibt sich eine belastbare Aussage.


    Ich hatte subjektiv nicht das Gefühl, dass mein G184 mit Serienfahrwerk softer war. Beim Bilstein-Fahrwerk wird das sowieso stark vom stößigem Dämpfer überlagert, so dass der Einfluss der Feder geringer ist.

    Wankkopieren - in beide Richtungen. Wenn das Auto einseitig ein oder ausfedert wird das stark auf die Karosse übertragen und der Fahrer macht eine deutliche seitliche Wippbewegung. Merkt man viel bei SUVs und Vans, weil die alle stark stabilisiert sind. Wird beim MX-5 natürlich auch so sein, könnte aber aufgrund des tieferen Schwerpunkts nicht so stark stören. Daher die Frage, wie Du das empfindest.
    Normalerweise ist das ja die Stärke der Einzelradaufhängung, dass einseitige Hinternisse nicht das ganze Auto anregen. Mit dem Stabi verbindet man die Einzelradaufhängungen rechts und links wieder und verliert da deutlich, je härter der Stabi ist.


    Wie ist es mit der Traktion? Das ist mir auch beim Oehlins wieder aufgefallen, dass die doch recht stark leidet, wenn man die Hinterachse durch Federn, oder Stabis versteift.

    Gerne:Lass die Serienstabis drin. Steifere kosten Traktion und Komfort. Mit dem FW gewinnst Du bereits viel Präzision und reduzierst das Wanken.

    Das kann man gar nicht genug betonen. Stabis und sportliches Fahrwerk ist auch aus meiner Erfahrung zu viel. Das Auto verliert immens an Traktion und wird total steif und unbeweglich. Die Reaktionen werden eckig, Anlenkgefühl nichtlinear, Grenzbereich schmal und giftig. Das passt nicht zum Auto und macht auch keinen Spass.

    Moin Sebastian,


    Dir ist klar, dass das Übersteuern durch die Einstellung der Stabis kommt, oder? Probier das aus mit den 20 Minuten hinten, aber ggf. musst Du an die Stabieinstellung ran, damit das wieder passt. Vorne weich und hinten hart, heißt maximale Verschiebung der Balance auf die Hinterachse.


    Der Komfort ist noch gut? Wie sieht es mit Wankkopieren aus, also dem hin- und herwanken des Fahrzeugs bei einseitigen Anregungen? Mich stört das immer sehr, weswegen ich kein großer Freund zu harter Stabilisierung bin.