Beiträge von Svanniversary

    Ich verspreche hier hoch und heilig, dass das einer meiner letzten Beiträge hier im Forum sein wird. Versprochen :thumbup:

    Das hältst Du doch eh nicht durch ;) . Das hatten wir schon häufiger ...
    Man könnte ja dazu schreiben, dass man das Gewicht in den Schnee gepinkelt und nicht recherchiert hat.


    Zurück zu den Fakten - beim NC gab es wohl öfter Probleme mit der Bodenfreiheit, weil die Streben zu stark nach unten aufgebaut haben. Da scheint I.L. diesmal die Hausaufgaben gemacht zu haben. Auf der Bühne hatte ich das Gefühl, dass die Unterbodenstreben genau auf der Bodengrenzlinie liegen, zusammen mit diversen anderen Teilen, also die Bodenfreiheit nicht, oder nur minimal verringern.
    Ich habe mal versucht das zu fotografieren, auch wenn das mit dem richtigen Winkel etwas schwierig ist.


    MX-5 - 1.jpgMX-5 - 2.jpg

    Du hast hoffentlich das Gewicht der Serienstreben abgezogen, oder bleiben die bei Dir zusätzlich drin (s.u., die 12 kg passen ja auch nicht)?


    Gewicht ist nicht alles. Wenn man ein anderes, strafferes Fahrwerk einbaut, macht es absolut Sinn dafür zu sorgen, dass auch die Karosseriesteifigkeit dazu passt und dafür finde ich ein paar Kilo mehr absolut in Ordnung.
    Besseres Fahrverhalten, bessere Straßenlage, besser in den Kurven, für minimale Nachteile in der Längsbeschleunigung, die bei dem Auto sowieso für mich nicht das entscheidende ist, das passt.
    Die Hohlraumversiegelung bringt auch ein paar Kilo, aber deswegen würde ich auch nicht darauf verzichten wollen.


    Die größte Zusatzlast ist immer der Beifahrer, aber deswegen würde ich meine Frau auch nicht zu Hause lassen ;) .


    Edit
    Alle vier I.L.-Streben 10,4 kg
    Seriendomstrebe 2 kg (gewogen)
    Unterbodenbleche ca. 1 kg (geschätzt)
    Macht also ein Mehrgewicht von 7,4 kg (4,4 kg im Unterboden, 3 kg für die Domstreben). Für die erreichte Verbesserung der Steifigkeit ist das ein sehr guter Wert und was ganz anderes, als die oben genannten 12 kg mit 10 kg an ungünstiger Stelle. Da hat wohl jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht, bevor er hier seine Ironie verbreitet hat ;) .

    Sehe ich unkritisch. Die Teile haben eine normale Straßenzulassung und sind erlaubtes Zubehör. Das ist nichts anderes, als andere Räder, oder ein anderes Fahrwerk.


    Bei bestimmten Crashs kann es sogar sein, dass die Streben durch einen anderen Lastabtrag die Unfallfolgen mindern. Kann aber auch sein, dass sie einen Schaden vergrößern.


    Das Leben besteht aus vielen Risiken und das hier trage ich gelassen.

    Aluplatten? Das sind dünne Bleche, die wenn überhaupt nur Zugkräfte aufnehmen können. Die I.L.-Teile sind Aluminiumstreben, also massive Profile. Der Unterschied ist so deutlich, dass ich nicht glaube, dass die serienmäßigen Bleche so viel bringen.


    Alle vier Streben sind Optimierungen, weil sie die Steifigkeit an bestimmten Stellen erhöhen, egal ob da vorher schon etwas war, oder nicht.

    Wenn das Auto versetzt, stimmt was mit der Feder-/Dämpferabstimmung nicht. Hört sich für mich spontan nach zu viel Dämpfung an, kann aber auch zu wenig sein. Wenn es sich viel zu straff anfühlt, aber eher zu viel.
    Natürlich kann auch eine Feder zu steif sein, aber das sehe ich beim SPS-Fahrwerk nicht. Das sind Federraten, die auf normalen Landstraßen noch gut funktionieren.


    Ansonsten ist die Antwort uneingeschränkt ja. Gerade auf schlechten Landstraßen habe ich viel Verwindung, Schwingungen und Zittern im Fahrzeug, die dem Fahrwerk die Arbeit erschweren. Das kann ich mit Karosserieversteifungen deutlich verbessern. Die Energie der Straße und des Cornermoduls geht dann nicht mehr in die Karosserie und regt diese zum Schwingen an, sondern direkt ins Federbein, wo sie gedämpft wird und gezielt abgebaut werden kann.