Beiträge von Svanniversary

    Außerdem ist das Auto ja nicht abgeschaltet, wie es das wäre, hätte man manuell den Motor gestoppt, sondern alle Systeme laufen weiter. Radio, Klimaautomatik etc. tun weiter ihren dienst. Deshalb wird der Motor wieder gestartet, wenn dieser Service ohne Motorunterstützung nicht weiter aufrecht erhalten werden kann.

    Das ist bei den anderen Herstellern genauso und funktioniert dort in der Regel deutlich länger als zwei Minuten.

    Kurz vor dem Anspringen blinkt die iStop Lampe und dann springt der Motor an. Bei Dir dürfte es dann wohl das Bordnetz gewesen sein, dass den Wiederstart angefordert hat. Neben der Lüftung, Klima etc. werden ja auch noch andere Verbraucher wie das Motorsteuergerät, das Kombi usw. gespeist. Dadurch sinkt die Spannung im Bordnetz und irgendwann wird der Motorlauf zur Stützung angefordert.


    Meine Annie war bei der Auslieferung wohl auch etwas aus der (elektrischen) Puste). iStop hat erst nach einigen Kilometern funktioniert und solange leuchtete in der Anzeige, dass die Batterie nicht bereit ist (im MZD unter Apps).

    Eigentlich das ideale Gefährt für die Nordschleife.

    Prinzipiell stimme ich Dir da zu, aber praktisch ziehe ich dann doch einen GTI, oder ähnliches vor. Das hat im wesentlichen zwei Gründe, durch die geschlossene Karosserie ist die Sicherheit deutlich höher und man bekommt ab Werk ein Setup, das insbesondere inklusive belastbarer Bremse sehr gut funktioniert.


    Der MX-5 macht viel Spass auf der Nordschleife, aber ich persönlich glaube nicht, dass er das lange mitmacht und das man sich und dem Auto (im Serientrim) damit einen Gefallen tut. Wie geschrieben wäre mir auf Dauer auch das Risikopotential eines sehr leichten Cabrios zu hoch.

    @iamunknown, mich stört der Begriff „schlechte Bremsen“. Damit meint man in der Regel Temperaturstabilität und Fadingempfindlichkeit.


    Bei einer einzelnen Vollbremsung ist das Zusammenspiel aus Fahrer, Reifen, Fahrbahn und Schlupfregler viel wichtiger, mit einem extrem hohen Anteil bei Fahrer, Fahrbahn und Reifen. Zusätzlich spielt das Fahrwerk, speziell die Radführung auch noch eine große Rolle. Ich finde es daher schwierig zu sagen, dass es irgendwie unspezifisch an der Bremse gelegen haben soll.


    Ich kann z.B. aus dem Alltag nicht sagen, dass der MX-5 schlecht bremst. Die Anlage schafft es zuverlässig die Blockierbremse zu erreichen und die Regelung arbeitet unaufällig. Temperaturprobleme hatte ich auch noch keine, trotz gemäßigtem Trackeinsatz.
    Ich weiß aber auf der anderen Seite wie die Presse ihre Bremswege testet und wieviel Einfluss das Zusammenspiel Reifen/Fahrbahn hat. Da kann man sich schon eher darüber unterhalten, ob ein bestimmter Reifen schlechte Bremswege erzielt. Und da kann man ja etwas dagegen tun, z.B. mit einem guten Reifen, wie dem MPS4.
    Und wenn man dann noch vorausschauend fährt und auch weiß, wie eine Vollbremsung geht, gewinnt man mehr Bremsweg, als jede Technik leisten kann.

    9:30 min. BTG im normalen Verkehr sind schon ganz o.k. für eine schnelle und defensive Runde. Da braucht man schon ein bisschen Übung für.
    Man verliert auch sehr schnell mal 20-30 s, weil irgendwo langsamer Verkehr ist (habe mir die Runde nicht vollständig angeschaut).


    Ich muss gestehen, dass ich das letzte Mal mit dem MX offen gefahren bin. Ich fahre dann aber auch sehr defensiv und bei weitem nicht letzte Rille.
    Sicherer ist es zweifelsfrei mit geschlossenem Dach und geschlossenen Scheiben.

    Das kommt sicher auf die Fahrweise an.


    Wenn man normal fährt reichen 100-200 km, weil man die Bremse danach nicht überlasten und quasi weiter einfahren wird.
    Wenn ich die Bremse danach richtig hart belasten will, sollte ich ihr vielleicht mehr Zeit geben.


    Es kommt aber auch immer aufs Fahrprofil an. Ich habe auch schon Bremsen durch starke zyklische Belastung in 50-100 km eingefahren. Das war aber im Prüfgelände und wäre „draußen“ schwierig geworden mit ständigem beschleunigen, bremsen, abkühlen, usw.


    Bei Reifen muss man das differenzierter sehen. Das Trennmittel ist nach einigen zehn km runter und viel mehr passiert da nicht. Bis sich die Reifen aber richtig auf die Geometrie eingelaufen haben, kann mehrere 100-1.000 km dauern.

    Hm... Quietscht Deine Bremse ggf. mehr als normal, weil die Gleitmechanik nicht frei läuft? Infolgedessen wären die Scheiben permanent leicht angewärmt, was sie wiederum anfälliger für Flugrost macht....?

    Oder/und sie tragen nur einseitig, z.B. innen, so daß sich auf der Außenfläche der Rost nicht abfährt.


    Das mit den 200 Autos ist natürlich ein schlagendes Argument. Die werden alle unter identischen Bedingungen mit demselben Stellplatz bewegt und geben sicher eine super Referenz ab. Da hier nicht 4.000 schreien, dass sie dasselbe Problem haben, würde ich dennoch mal schauen, was in den eigenen Betriebsbedingungen eventuell auffällt.
    Meine Annie steht jetzt seit 2 Tagen bei Regen und sehr hoher Luftfeuchtigkeit und die Bremsen sind noch frei von Rost. Kann ich also nur sagen, der MX-5, den ich sehe, hat das Problem auch nicht, genau wie die 200 anderen Autos. Hilft aber auch keinem ...


    Nach meiner Erfahrung rosten alle Bremsen sehr schnell, wenn sie direkter Feuchtigkeit, wie z.B. Schlagregen ausgesetzt sind. Dabei spielt wiederum die Lage der Bremse und die Gestaltung der Felge eine Rolle. Der MX-5 ist da eher ein kritischer Kandidat.

    Darf ich mich mal dran hängen?


    Wie macht Ihr das mit der Behandlung des Autos vor dem Abdecken? Jedesmal waschen? Ich habe immer die Vorstellung, dass Dreck und Staub auf dem Lack unter der Plane extrem contraproduktiv ist und schlimmstenfalls kratzt, wenn die Plane sich mal ein wenig bewegt.