Beiträge von Svanniversary

    Insbesondere ohne weitere Versteifungen wirst Du Dir jede Karosserie mit einem härteren Fahrwerk und normaler Gangart auf schlechteren Straßen weich klopfen. Wie viel und wann? Das hängt davon ab ;) .


    Genauere Aussagen werden da wohl sehr schwierig, aber auch dieses Auto wird im Laufe seines Lebens weicher werden. Das nimmt man in Kauf, oder packt sein Auto in Watte.


    Davon abgesehen habe ich das Gefühl, dass das gesperrte Differential eher empfindlich ist und schnellt leidet, wenn man es hart ran nimmt, z.B. auf dem Eissee, oder bei einem Fahrsicherheitstraining. Das Getriebe als Schwachstelle der frühen Jahre ist ja bekannt, bei den späteren ist das dann hoffentlich kein Thema mehr. Der Motor macht auf mich einen kerngesunden Eindruck. Ich denke der leidet nicht so schnell.


    Wie lange die Buchsen im Fahrwerk halten wird man sehen, aber mit einem Gewindefahrwerk garantiert kürzer als mit Serie. Die Stoßdämpfer sind sowieso Verschleißteile und von den üblichen Gewindefahrwerken muss man nicht unbedingt "lifetime" erwarten. Ich denke 50-100 tkm sind da realistischer.


    Also summa summarum "das Ding verschleißt", je mehr umso härter ich es heran nehme. Da kann man nichts machen ;) .

    Bei der hinteren Domstrebe war der Einfluss nicht weniger deutlich. Allerdings würde ich, wenn ich beim ST-X geblieben wäre, die hintere Strebe nicht montieren. Nur mit der vorderen war die Balance besser.

    Kein Wunder. Das Fahrwerk ist aufgrund der Federraten aus der Balance (hinten zu hart bzw. vorne zu weich) und die hintere Strebe geht in die gleiche Richtung. Das spricht aber nur gegen das Fahrwerk und nicht gegen die Strebe ;) .

    Wie empfindest Du den Unterschied zwischen OEM-/IL-Strebe bezogen auf den Fahrkomfort...?!

    Der Fahrkomfort leidet in der Regel, jedenfalls wird das von den Meisten subjektiv so empfunden. Mehr Steifigkeit heißt dann auch, dass Stöße besser durchgeleitet werden und nicht in der Weichheit der Karosserie kompensiert werden. Man gewinnt eine Reduzierung der Zittrigkeit und mehr Präzision. Physikalisch/fahrdynamisch eindeutig die bessere Variante.
    Wenn Komfort eine große Rolle spielt macht es Sinn beim Serienfahrwerk zu bleiben und das optimal einzustellen. Das verträgt sich dann auch sehr gut mit der Kombi Domstrebe vorne und hinten.

    Ich habe meiner Annie auch die vordere Domstrebe von I.L. gegönnt. Die hintere kommt später auch noch, wenn das Fahrwerk gewechselt wird.


    Die gute Nachricht vorweg - in diesem Auto war die Seriendomstrebe tatsächlich festgeschraubt und nicht lose, wie in meinem ersten ;) .


    Der Effekt durch den Wechsel der Domstrebe von Serie auf I.L. war recht deutlich. Das hätte ich so gar nicht erwartet. Man merkt, dass sie funktioniert und der Vorderwagen noch etwas steifer wird. Das äußert sich darin, dass die Stößigkeit an der Vorderachse etwas zunimmt, gleichzeitig zittert der Vorderwagen aber weniger und die Lenkung spricht (mit Bilstein-Fahrwerk) einen Hauch besser an. Der ganze Vorderwagen wirkt kompakter und weniger zappelig.


    Hauptgrund für den Wechsel war bei mir, dass mit der I.L. Strebe die Einstellräder des späteren Gewindefahrwerks zugänglich sind. Umso erfreuter bin ich, dass sie auch noch fühlbar mehr Steifigkeit ins Auto bringt.

    Das andere Dämpfergefühl kommt wahrscheinlich ebenfalls von den neuen Felgen und Reifen. Umstellung nur von Serienfelge auf jetzige Felge mit leichterer Masse und andren Reifen war deutlich zu spüren.

    Das kann sehr gut sein.


    Ist schon spannend auf was dieses sehr leichte Auto so deutlich reagiert:
    - Fülldruck
    - Rädergewicht
    - Reifentyp
    - Domstrebe vorne (I.L.)


    Alles Kleinigkeiten, die man bei den großen Bombern kaum merkt. Beim MX sind die Auswirkungen mehr als deutlich.

    Wenn schon, dann NIKI Lauda.

    Aaaah, ich spreche drei Laudas, vier Beloffs und fünf Schumacher. Asche auf mein Haupt und ich gelobe Besserung. Was für ein untragbarer und peinlicher Fauxpas ;) .

    Wie machen wir das den Erfahrungsberichten? Hier, oder ähnlich wie im Ami-Forum, als separater Thread?


    Ich fange hier einfach mal an meine ersten Eindrücke der Annie zu schildern, die ich am 30.07. abgeholt und bisher 250 km bewegt habe. Kommentare zum G184 beziehen sich auch auf andere Erfahrungen, die ich bereits mit dem Motor machen konnte.


    Vorweg konnte ich jetzt in Ruhe das Meiste nachvollziehen, was hier zum MJ2019 und zum G184 geschrieben wurde. Referenz bei mir ist der G160 aus dem MJ2017.


    Als erstes Mal die Annie spezifischen Eindrücke:
    Sehr positiv aufgefallen ist mit das Pedalgefühl der Bremse. Das Pedals wirkt kurz und recht hart, ähnlich als wenn Flexschläuche verbaut sind (ohne ganz das Niveau zu erreichen). Der Brembo-Sattel ist vermutlich deutlich steifer, als der Seriensattel, so dass der Hydraulikdruck hier direkter umgesetzt wird. Die Dosierbarkeit ist hervorragend und gefühlt auch besser, als beim alten G160. Unabhängig davon, ob die Bremswege sich jetzt ändern, oder die thermische Kapazität besser ist, scheint mir die Brembo alleine vom Bremsgefühl und der Dosierbarkeit eine sehr willkommene Verbesserung zu sein.
    Die Rays merkt man leicht im Gegensatz zu den Serienfelgen. Das Fahrwerk fühlt sich durch die geringere ungefederte Masse recht geschmeidig an und kam mir weniger stößig vor, als ich die Bilstein-Abstimmung in Erinnerung habe. Der Wagen fühlt sich insgesamt recht leichtfüßig und elastisch an, was ggf. auch an den leichten Rädern liegen könnte, oder einfach nur am ungewohnten G184.
    An das Orange musste ich mich wirklich ein wenig gewöhnen, aber mittlerweile finde ich es sehr genial ;) . Sieht auch von innen beim Blick über die Kotflügel toll aus.
    Der Innenraum wirkt sehr edel mit den orangen Nähten und den Alcantara Applikationen. Gefällt mir super.


    Generelle Punkte beim Wechsel von MJ2017 zu MJ2019
    Der G184 ist auf jeden Fall ein super Upgrade. Gefühlt spricht er tatsächlich direkter an und entfaltet seine Kraft sehr linear. Das Auto wirkt insgesamt hochwertiger, da weniger Vibrationen vorhanden sind (Zweimassenschwungrad?) und gleichzeitig weniger Nebengeräusche auftreten (bessere Dämmung?). Das Getriebe lässt sich wie schon oft geschrieben noch besser schalten und ist etwas weniger hakelig und kratzig, was mir besonderes in den niedrigen Gängen sehr positiv auffällt.
    Das Bilstein Fahrwerk wirkt auf mich etwas geschmeidiger und gleichzeitig straffer, als ich es in Erinnerung habe. Könnte eventuell sein, dass die Dämpfer tatsächlich ein wenig feingetunt wurden. Kann aber auch gut sein, dass das einfach schon zu lange her ist und ich die falsch Referenz im Kopf habe.
    Das MZD ist etwas besser, mit einem etwas schärferen Schirm und schnelleren Reaktionen. Könnte es sein, dass die Hardware auch ein kleines Upgrade bekommen hat? Die SW-Aktualisierung mit der die Musik vom Stick nicht bei jedem starten neu eingelesen werden muss, funktioniert super, so dass die Musik nach wenigen Sekunden spielt, wenn man losfährt.


    In der Kombination für mich ein tolles Gesamtpaket, dass sehr stimmig ist und auf jedem km noch mehr Spass macht, als der bereits sehr gute G160. Ich habe den Wechsel nicht bereut und würde es wieder tun.


    Was ist bisher passiert?
    - I.L. Domstrebe vorne eingebaut
    - Sound Enhancer ausgebaut
    - LEDs im Innen- und Kofferraum eingebaut (Hypercolor)
    - Stubby montiert
    - Huawei E8372 mit USB-Steckdose im Beifahrerfussraum verbaut für die Online-Dienste
    - Hohlraumversiegelung mit Mike Sanders bei Classic Cars Peine


    Was ist geplant?
    - Einbau Oehlins Road&Track mit 70/40 N/mm im September
    - Einbau I.L. Domstrebe hinten zusammen mit dem Fahrwerk im September