Beiträge von Svanniversary

    Hi Nils,


    gute Strategie, mit den kurvigen Strecken ;) .


    Die Rückstellkräfte sind in erster Linie vom Nachlauf und der Spreizung abgängig.


    http://www.kfzmesstechnik.de/a…erksvermessung/spreizung/


    D.h. alles was die Spreizung oder den Nachlauf erhöht hilft, wie z.B. Spurplatten, kleinere ET, etc. Das hat aber natürlich auch wieder andere Nachteile z.B. beim (negativen) Lenkrollradius.


    Breitere Reifen bei gleicher ET sind eher schlechter, weil sie (normalerweise) ein höheres Bohrmoment haben.

    Nein, das würde ich ausschließen. Normalerweise kostet das kein (nur wenig) Geld, weil es nur ein SW-Modul ist. Ich vermute stark, dass Mazda da im Gegensatz zu den größeren OEMs keine Eigenentwicklung betreiben kann. Dann ist man auf das angewiesen, was einem der Lenkungshersteller liefern kann. Der ein kann so eine Funktion anbieten und kommt z.B. im 3er zum Einsatz, der andere nicht und wird im MX-5 verbaut.

    - Sturzdifferenz ist i.O., sollte in der Dimension nicht stören, oder spürbar sein


    Zur Lenkung - 3.000 km gelaufen? Die verbaute DualPinion-Lenkung hat, wie alle vergleichbaren Lenkungen, Probleme mit zu hoher Reibung. Dadurch kann man sie in beide Richtungen etwas stellen, ohne dass sie zurück läuft, weil sie steckt. Wie ist das Gefühl bei mittleren Geschwindigkeiten und höheren Lenkwinkeln? Das sollte bei 7° Nachlauf i.O. sein. Viel mehr kommt da nicht, mit der von Mazda gewählten Lenkungskennlinie und dem Heckantrieb.
    Das Verhalten in der Mitte wird noch etwas besser, wenn die Lenkung sich weiter einläuft. Dann kann in der Tat je nach Fahrprofil mehrere tausend bis zehntausend km dauern.


    Den Spureinfluss merkst Du mehr beim Anlenken und der Art, wie das Auto den Lenkwinkel annimmt. Auf die Rückstellung hat das nur ganz minimalen Einfluss.