Trotzdem wird der Wagen einen leichten Schräglauf haben. Was aber unerheblich ist.
Der Fahrachswinkel hängt alleine von der Hinterachsgeometrie ab (http://www.kfzmesstechnik.de/a…ermessung/fahrachswinkel/). Mir ist daher nicht klar, wie Du aus der Vorderachsgeometrie einen etwaigen Dackellauf ableiten möchtest.
Ich bleibe bei meiner fahrzeugtechnisch begründeten Aussage, dass es eine Abweichung im Fahrachswinkel geben kann, man dieses aber nicht aus den vorhandenen Daten ableiten kann.
Das 3' im Rahmen der Messtoleranz liegen, ist beim Sturz und Nachlauf so. Das sind 10 oder 100stel vom Einstellwert. Bei der Spur ist es zumindest vorn ein 1-stelliger Einstellwert und hat eine ganz andere Wirkung. Ich finde schon, das sich der Monteur bei der Spur etwas Mühe geben sollte.
Das ist soweit richtig, aber Du überschätzt die Genauigkeit der Messtechnik. Hier https://wulf-kfz.de/Produkte/A…t-easy-ccd-exellence.html wird z.B. eine BestInClass Genauigkeit von +/- 2 ' genannt, unabhängig von der gemessenen, gemometrischen Größe. Es ist richtig, dass das bei der Spur größere Auswirkungen hat, aber das macht die Messtechnik nicht präziser.
Man kann sich also eine Meßgenauigkeit von 1' auf dem Prüfstand vorgaukeln lassen, aber praktisch wird man immer mit einigen Minuten Abweichung leben müssen. Das ändert natürlich nichts daran, dass ich wenn ich mehr Vorspur einstelle auch mehr Vorspur habe und das merke. Aber ggf. waren Deine 8' z.B. nur 6', oder auch 10', im Rahmen der Messgenauigkeit des Prüfstandes.
Wer dazu mal praktische Erfahrungen sammeln möchte, sollte seine Werkstatt einmal bitten das Fahrzeug nach der Vermessung abzurüsten, einmal um den Block zu fahren und danach eine neue Eingangsvermessung zu machen. Die Werte die dabei heraus kommen, sind nicht dieselben, die bei der letzten Ausgangsvermessung ermittelt wurden.