Als kurze Anmerkung dazu - was fährst Du für eine Dämpfereinstellung? Die Bodenfreiheit des V3 in der höchsten Stellung ist für das Karussel absolut ausreichend. Wenn Du aufsetzt ist die Dämpfung wahrscheinlich zu weich.
Beiträge von Svanniversary
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@Torben, mehr Rollsteifigkeit bekommst Du entweder durch härtere Aufbaufedern und/oder härtere Stabilisatoren. Ab einem gewissen Grad der Fahrwerkshärte sollte ich auch über Versteifungen, wie Domstreben etc. nachdenken, da die Torsionssteifigkeit der Karosserie umso wichtiger wird, je höher die Rollsteifigkeit ist.
Aber - wo ist denn jetzt genau das Problem? Jedes Auto hat eine endliche Rollsteifigkeit und das ist auch gut so. Die sorgt nämlich dafür, dass das Auto sauber und linear Seitenführung aufbaut, weich reagiert und einen vernünftigen Grenzbereich hat.
Ich wundere mich ja generell schon darüber, dass viele Fahrer so große Aversionen gegen das Wankverhalten des Serienfahrwerks haben, aber wenn selbst ein V3 noch als zu wankweich für ein normales Straßenfahrzeug empfunden wird, dann verstehe ich das nicht mehr.
Auf dem Track fährt der MX-5 Cupracer Federraten, die noch einmal um den Faktor 2,5 höher sind, als beim V3. Auch der wankt noch, aber schon deutlich weniger. Das ist aber eine Abstimmung, die fast keinen Restkomfort mehr bietet und mit der man auf einer normalen (schlechten) Landstraße auch nicht mehr glücklich wird.
Irgendwann mache ich das Auto so hart und steif, dass es zwar nicht mehr wankt, aber auch nicht mehr vernünftig auf der normalen Straße fahrbar ist.Beim V3 kann man, wie @J_a_n vorgemacht hat, tatsächlich darüber nachdenken vorne noch einen härteren Stabi zu ergänzen. Das reduziert das Wanken und verbessert die Balance.
Aber auch damit bleibt die Rollsteifigkeit endlich und das Auto wird immer noch ein wenig wanken (was auch gut so ist, s.o.).Ich würde aber dennoch mal darüber nachdenken, was denn jetzt genau stört.
Aus eigener Erfahrung mit dem V3 kann ich sagen, dass das Fahrwerk bis auf die schlechte Balance fahrdynamisch sehr gut funktioniert und die Steifigkeiten und die damit einhergehenden Eigenfrequenzen und Rollsteifigkeiten sich im normalen Rahmen dessen bewegen, wie man ein sportliches Straßenfahrzeug abstimmt.
Wir reden also ggf. eher über ein subjektives Problem, oder nicht angepasste Fahrtechnik, denn das Fahrwerk an sich funktioniert sehr gut.Kann eine Domstrebe, indem sie die Steifigkeit erhöht und somit die Nebenfederrate durch Torsion der Karosserie eliminiert (oder zumindest positiv beeinflusst) grundsätzlich das Wankverhalten verändern? Ja oder nein?
Ja, sicher. Das tut sie theoretisch, praktisch und messbar. Aber in einem Bereich der geschätzt einen einstelligen Prozentanteil an der gesamten Rollrate hat.
Man merkt diesen Effekt subjektiv schon recht deutlich, dadurch dass die Lenkung direkter anspricht und das Fahrwerk sauberer arbeitet, aber die tatsächliche Reduzierung des Wankwinkels ist minimal. -
Da passt die ganz normale Empfehlung gemäß Taxidriver, bzw. meine leicht modifizierte Empfehlung (siehe Signatur).
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Mein Verkäufer hat mir vor der Probefahrt erzählt das sich einer abgeschossen hat (obwohl Rennfahrerlizenz vorhanden war)...
Das spricht aber nur gegen den Fahrer und nicht gegen das Auto
. Wenn man fahren kann, dann kommt man auch mit diesem Wagen gut klar. -
Ein Training ist schon der absolut richtige Weg. Von dem Tipp sich als Einsteiger mal eben ranzutasten halte ich nicht so viel. Entweder es bringt nichts, oder es geht gleich schief.
Am Ende ist das auch immer eine Frage der Ambitionen der Ansprüche und dessen was man mit einem Auto bereits kann oder nicht. Es wird Leute geben, die aufgrund Fahrstil, etwas Glück und Umgebungsbedingungen in Ihrem ganzen Leben nicht einmal mit dem MX-5 rutschen werden und ich kenne Beispiele, wo das Auto nicht einmal die Probefahrt überlebt hat.
Klar kann man mit dem MX-5, wie mit jedem anderen Auto völlig entspannt durch die Gegend rollen. Wenn man ihn ambitioniert fährt, oder einfach das Pech hat, aufgrund einer bestimmten Verkehrssituation z.B. ein Ausweichmanöver fahren zu müssen, dann ist er natürlich schon anspruchsvoller als der Familienkombi, egal ob dieser Front-, Heck-, oder Allradantrieb hat.
Wenn man das Auto wirklich verstehen, sicher bewegen und auch ein wenig beherrschen möchte, dann kommt man um mehrere Trainings nicht herum. Bei einem Training bekommt man immerhin schon einen groben Eindruck, was einem mit dem Wagen so passieren kann.
Die ADAC-Trainings sind gut. Ich würde für den Einstieg ein Intensivtraining empfehlen, oder ggf. das Basistraining, wenn keine geeignete Anlage in der Nähe ist. Das Kompakttraining wäre mir etwas zu kurz. In der Zeit macht man wirklich nur die Basics und es bleibt nicht so viel hängen. Da so ein Training auch viel Spass macht und was bringen soll, würde ich immer ein Ganztages-Training bevorzugen.
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Ich wiederhole mich nur ungern, aber das Thema wanken kommt primär aus der Feder-/Dämpferabstimmung.
(...)
Aber um noch einmal explizit die Frage von @Penta zu beantworten - ja, Du wirst um eine Fahrwerksmodifikation nicht herum kommen, wenn Du die realen Wankwinkel reduzieren möchtest.Seite 1. Wurde aber weitestgehend ignoriert
.Ich würde beim MX-5 nach wie vor eher über die Federn abstützen, als über Stabis. Das ist technisch sinnvoller.
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@Wolfram, was hat der Suzuki denn ab Werk für Reifen montiert?
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Ich finde das Video ganz nett. Die Jungs haben Spass und das kommt rüber
.Ist für mich auch einigermaßen nachvollziehbar, im positiven, wie im negativen.
Bei der Bremse hört es sich für mich aber schon so an, dass man die mal vernünftig entlüften müsste. Die Bremse ist ordentlich und ich denke es ging ihm sicher um das Pedalgefühl. Wenn das wirklich "SO" schlecht war, könnte es an Luft in der Anlage gelegen haben.
Das Fahrwerk kennen wir ja zur genüge - lebhaft, komfortabel und toll zum Cruisen, aber auch zum Kurvenräubern. Aber die Meisten ziehen es wie ich vor, das Wanken mit einem anderen Fahrwerk zu reduzieren.
Am Pass habe ich so eine Art Dejavu. "Er hat Heckantrieb und das ist toll" und dann sieht der Fahrer aus, als hätte er auf eine Zitrone gebissen und ist mit dem Auto überfordert. Da hätte jemand der damit umgehen kann deutlich mehr Spass gehabt und wäre auch besser dran geblieben. Am Ende werden die Bridgestones im Nassen, aber auch ihren Anteil am Ergebnis haben. Mit einem MPS4 o.ä. hätte das anders ausgesehen und der Suzuki und der Ford scheinen mir Reifen gehabt zu haben, die besser im Nassen klar gekommen sind.Aber für mich durchaus kurzweilig und sehenswert.
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@Skullz101, dankeschön!
Mit einem Gewindefahrwerk und 30mm tiefergelegt kannst du mit dem Auto ganz andere Kurvengeschwindigkeiten angehen, das ist eine Tatsache und wurde bei Vergleichsfahrten auch dementsprechend Manifestiert
War jahrzente im Rennsport tätig und leiste mir eine eigene Meinung und renne nicht dem Mainstream hinterher.
Es soll/muss ja nicht der Mainstream sein, auf der anderen Seite, ein undifferenziertes "immer" (unter allen Bedingungen) löst bei mir erst einmal Widerspruch aus. Das kann man differenzierter sehen. Auch andere Leute haben Ihren Background und Ihre Erfahrungen und das auch schon ein paar Jahre mehr.
Da kann man dann nett fachlich diskutieren und Meinungen (und gerne auch Wissen und Erfahrung) austauschen, so wie es der allgemein guten Kultur hier im Forum entspricht
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Findet irgendjemand diese Berichte gut?
Nö, aber ich sehe die Autos gerne
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