Beiträge von Svanniversary

    Physik mein Lieber, Physik.....das ein tiefergelegter MX5 mit gut eingestellenten Fahrwerk besser auf der Stasse und in Kurven liegt als ein Serienfahrwerk welches eine stärkere Seiteneigung in Kurven zuverzeichen hat, dürfte doch wohl einleuchten.

    Ganz dünnes Eis und schon mehrfach hier im Forum sehr ausführlich diskutiert.
    Fahrzeugtechnisch ist Deine Aussage nicht ohne Einschränkungen haltbar, @Blackline 62.
    Höhere Radlastdifferenzen rechts/links und weniger Restfederweg können sich je nach Streckeneigenschaften auch nachteilig auswirken.


    Und das tiefer und härter nicht automatisch besser ist, sollte sich herum gesprochen haben.
    Praktisches Beispiel ist die Nordschleife, die mit viel Federweg und einem weicheren Setup schneller zu befahren ist.


    Gehört aber tatsächlich eher nicht hier her. Zuletzt hatten wir das im Tieferlegungsthread diskutiert. Ggf. könnte man das dort, oder in einem anderen Thread aufgreifen.


    Ich glaube wir werden auch noch einige Jahre neue Verbrennungsmotor-Generationen erleben, wie z.B. diese hier https://www.auto-motor-und-spo…torsensymposium-wien/amp/.
    Aber das wird sicher irgendwann in naher Zukunft weniger.

    meinen Turbo mag ich so wie er ist etwas lieber. :whistling::D

    Und genauso geht es mir mit dem Sauger, insbesondere dem G184. Turbo fahre ich genug in meinen Alltagskisten und da passen sie auch sehr gut rein.


    Ich staune aber auch, was bei einem modernen Sauger, wie dem G184, so geht. Guter Durchzug von Leerlauf bis 4.000 1/min. und ab da kommt dann noch einmal ein bisschen mehr. Sehr schöne Charakteristik für einen Sportwagen.
    Bei den Downsizing-Turbos stört mich am Meisten, dass sie so wenig drehwillig sind und im oberen Drehzahlbereich einbrechen. Wie geschrieben, ist das angenehm im Golf, wenn man im Verkehr mit schwimmt, aber im Sportwagen bevorzuge ich klar Drehwilligkeit und -freude.
    Ein Turbo wie im R, oder GTI wäre auch nett, der auch im oberen Drehzahlbereich gut liefert, aber leider geht das dann im konventionellen Konzept immer zu Lasten des unteren Drehzahlbereichs und des Ansprechverhaltens.

    Stefan, da muss ich dir leider wiedersprechen...beim 184er ok dieser Motor wurde ja auch aufwendiig überarbeitet.Der 160er kann bei unserem Spider nicht mal lange die Auspuffgase schnuppern weil dem fahre ich auf und davon .

    Deckt sich gar nicht so mit meinen Erfahrungen. Es ist und bleibt einfach ein Saugmotor. Während es beim Turbo reicht, ungefähr im richtigen Gang zu sein und das Drehmoment regelt den Rest, muss man im G160 und G184 schon dafür sorgen, dass es der richtige Gang ist und man sich im oberen Drehzahlbereich aufhält. Das sind typische Sauger, mit wenig Drehmoment, das erst bei hohen Drehzahlen anliegt, aber wenn man sie dreht, geht es auch sehr gut vorwärts.


    Modern ist der G184 auf jeden Fall und einer der wenigen Motoren, die Euro 6d temp ohne Partikelfilter schaffen. Aber auch der G160 mit der Skyactive Technologie ist schon ein sehr modernes Konzept. Da steckt relativ viel KnowHow drin, während ich den Fiat-Motor auch eher als Turbo klassischer, eher einfacher Machart einschätze. Aber das Konzept kenne ich nicht im Detail und wenn jemand es besser weiß und erklären kann, würde ich mich dafür interessieren.


    Der MPS4 (...) kommt aber nicht an die Präzision des Bridgestone heran.

    Habe ich anders wahrgenommen. Der MPS4 ist en Muster an Linearität und sauberem Schräglaufaufbau, genauso wie es sein soll. Der Fülldruck sollte dafür aber passen und kann je nach Umgebungsbedingungen 0,1-0,2 bar höher sein, als beim Bridgestone.


    Gerade unter größerem Schräglauf (höhere Querbeschleunigung) wird der Bridgestone etwas stumpf und spitzer im Ansprechen.


    Das aber alles aus der Erinnerung und das muss ich dann demnächst mit dem neuen Auto mal wieder auffrischen.

    Komisch finde ich, dass der Reifen in diversen Reviews gar nicht so schlecht abschneidet...meist heißt es zwar "etwas schwächer bei Nässe", oder "befriedigend bei Nässe", aber niemals "gefährlich" o.Ä.: https://www.testberichte.de/p/…nza-s001-testbericht.html

    Lies mal im Detail:
    "Etwas schwächer auf Nässe"
    "Nasse Fahrbahn (40%): „befriedigend“ (2,7)"
    "Nasse Fahrbahn (40%): „durchschnittlich“"
    "relativ langer Nassbremsweg"
    "auf Nässe zu viel Übersteuern"
    "Bei Nässe vermittelt der S 001 zunächst eine feinfühlige Lenkung, um dann aber relativ ausgeprägt zu untersteuern"
    "Bei Nässe gibt der Potenza wenig Feedback, auch um die Traktion ist es nicht gerade bestens bestellt"


    Das passt schon gut zu unseren Erfahrungen. Viele der Testfahrzeuge waren auch frontangetriebene Autos, bei denen sich das schlechte Übergangsverhalten nicht so fatal auswirkt, wie beim Hinterradantrieb.
    Wie immer wird die Presse einen Reifen auch nicht wirklich abwerten. Man will ja im Geschäft bleiben und neue Testmuster bekommen. Da sind solche vorsichtigen Hinweise auf Schwächen schon ernst zu nehmen.


    Und am Ende nützt Dir sowieso nur ein Test, bzw. Erfahrungen in der richtigen Größe und auf dem richtigen Auto. Die Reifen in anderen Dimensionen können schon wieder andere Eigenschaften haben und sich auf anderen Autos anders verhalten.

    Mir ging es nur um die Aussage, dass man die für "Rennen" zwingend braucht. Das finde ich sehr überspitzt und ist wohl eher die große Ausnahme. So eine Anzeige ist generell sehr sinnvoll, nicht nur für Rennen, die kaum jemand wirklich fährt (Ausnahmen bestätigen die Regel).
    Ich bin aber persönlich der Meinung, dass man es auch ohne gut steuern kann, den Wagen warm zu fahren (ca. 20 km) und das ein gut ausgelegter Serienmotor, auch einmal 120° Öltemperatur verträgt und ein vernünftig ausgelegtes Ölsystem haben sollte, dass dafür sorgt, dass man auch mal VMax, oder ein paar schnelle Runden fahren kann.