Beiträge von Svanniversary

    Also die versatuner Software bekommt man für 250$ ein passendes Kabel für 45€ und hat dann die Möglichkeit die Software auf seinem Auto zu ändern.

    Zum Thema Rennstrecke, weil es oben angesprochen wurde: Man sagt verallgemeinert, dass ein Motor mit einer Erhöhung der Maximaldrehzahl um 500 U/min eine halbierte Laufleistung hat.

    Nur Software und sonst nichts? Kurzfristig billig, mittelfristig eventuell sehr teuer, wenn die ersten Teile kaputt gehen. Da fand ich die Variante von @Wolfram, die sich übrigens sehr gut fahren ließ, mit modifizierter Hardware schon seriöser. Allerdings gefällt mir der G184 noch besser.


    Bevor ich viel Geld ins Tuning stecke, würde ich einen G160 tatsächlich eher gegen einen G184 tauschen. Es muss ja kein neuer sein und ggf. auch nicht sofort. Der genannte Wertverlust hat auch nichts mit dem Tausch zu tun. Der ist sowieso da und ich realisiere ihn nur früher.
    Vielleicht kostet das am Ende auch etwas mehr, aber dafür bekomme ich einen perfekt abgestimmten Motor, werksentwickelt und -geprüft, ohne Einschränkungen in der Lebensdauer und mit gutem Wiederverkaufswert. Das hat ja auch seine Vorteile.

    BTT: habe jetzt die Federal 595 RSR seit rund 3000 Km drauf. Mein Privatmechaniker, selber Slalom-Rennfahrer, musste das Fahrwerk nachstellen, da sie bei der "SPS-Einstellung" für die Michelin PS4 nicht wirklich gut fahrbar waren. Das Heck hatte ein mächtiges Eigenleben.

    Was fährst Du nochmal für ein Fahrwerk? Was Du schreibst ist ein starkes Indiz dafür, dass Du mit dem Federal durch höhere Querbeschleunigung im Puffer fährst.


    Der Reifen an sich kann zwar auch Einfluss auf die Balance haben, aber das ist dann eher subtil.

    Das ist doch in der Presse seit Jahren üblich, das synonym zu benutzen. Und eine gute Elastizität liefert bei dieser Messung in der Regel auch die besseren Werte.
    Aber gut, ist nicht 100% korrekt und als Verfechter des sauberen Terminologiegebrauchs muss ich zustimmen.


    Elastizität (Wikipedia)


    Ohne es nachgerechnet zu haben, vermute ich aber, dass der Turbo auch nach der exakten Definition die bessere Elastizität hat, da der Sauger sein maximales Drehmoment erst deutlich später erreicht.

    Das ist ja auch kein Pflichtenheft und keine technische Beschreibung, sondern eine Verkaufsunterlage. Suche Dir eine ruhige Nebenstraße und wenn dann kein anderer Verkehr unterwegs ist, machst Du eine Vollbremsung aus 100 km/h (mit voll ist hier auch voll gemeint, mit Bremsschlag und allem, was man beim Fahrsicherheitstraining lernt).


    Wenn es dann nicht angeht, kann man das mal beim Händler checken lassen. Wenn sie angeht ist alles o.k.


    Die Begründung beim Training ist dann entweder, dass die Randbedingungen nicht gepasst haben, oder Du die Bremse nicht ausreichend energisch bedient hast (was gar nicht so untypisch wäre).

    Die Aussage zur Bremse ist natürlich wieder interessant, zumal wir für die Annie ja jetzt auch die Brembo bekommen.


    Ich neige mittlerweile dazu, die Aussage umzukehren. Für die Standardtests der Presse ist die Serienbremse bereits ausreichend dimensioniert. Daher erzielt man mit der Brembo auch keine besseren Ergebnisse.
    Ich glaube aber nicht, dass es für den Umkehrschluss zulässig ist, zu behaupten, die Brembo wäre daher nicht besser als die Serienanlage.

    Der Kollege mit dem RC dürfte inzwischen so um die 80-100 Runden gefahren sein, daher habe ich auch kein Stress damit, wenn er hinter mir ist und mir so dicht auffährt, weil ich vollstes Vertrauen habe, dass er Strecke und sein Auto gut genug kennt um meine Patzer für sich zu kompensieren (Mein enorm frühes Bremsen im Bergwerk zum Beispiel...).
    (...)
    Und ja, klar. Ich kenne die Strecke nur von Assetto Corsa und das ist halt einfach nicht vergleichbar. Ich kenne die Strecke und weiß was mich erwartet, allerdings halt nur auf den Verlauf bezogen. Die Runde im Video war ingesamt meine 5. auf der Nordschleife. 2 letztes Jahr, dieses Jahr an dem Tag die 3. Runde.
    Das mit dem Guide klingt an sich total gut, aber für 1-2x im Jahr 2-5 Runden lohnt das am Ende vermutlich nicht. Hätte ich nur ne Stunde +- zum Ring wäre ich vermutlich auch viel öfter da. So ist es halt immer mit mindestens einer Übernachtung verbunden und nicht "Mal eben" umsetzbar, leider, leider. Aber das schreibst du ja selbst auch.

    Ach so, der gehörte zu Dir. Das hatte ich nicht so wahrgenommen und mich etwas über die Konstellation gewundert.


    Für die paar Runden auf jeden Fall eine sehr gute Leistung, keine Frage. Jetzt könnte die Feinarbeit losgehen, Streckenbreite ausnutzen, Einlenkpunkte lernen, Besonderheiten der Strecke umsetzen usw. Das macht dann einen Riesenspass, wenn man sich nach und nach an die Strecke heran tastet und immer mehr Kurven passen.


    Vor dem Hintergrund wie oft Du da bist, wird sich ein Coaching wohl nicht lohnen, empfehlen möchte ich es aber trotzdem noch mal. Das kostet natürlich etwas, ist aber ein Event, dass man nie wieder vergessen wird. 1-2 Tage intensiv auf der Nordschleife unter Anleitung ist, glaube ich, eins der spannendsten Trainings, das man als Sportfahrer machen kann. Allein für das Erlebnis an sich lohnt es sich und ich kann das nur jedem empfehlen. Ich habe da unglaublich viel gelernt und unglaublich viel Spass gehabt. Wenn man dann jedes Jahr ein paar Runden fährt, geht einem das Wissen auch nicht wieder so schnell verloren. Ich bin im Moment sogar eher nur alle zwei Jahre da, wenn ich nicht privat noch mal eben ein paar Runden im Urlaub drehe, aber das reicht um drin zu bleiben und die Technik weiter auszubauen.
    Alternativ kann man natürlich mal ein oder zwei Tage investieren und jemanden suchen, der viel Erfahrung hat und sich daneben setzt. Aber dann bitte auch einen Profi, oder jemanden mit Lehrgang und niemanden, der die Strecke nur autodidaktisch kennt und sich alles selber erarbeitet hat.

    Hört sich tatsächlich etwas unentspannt an. Ich bin entweder zwei Tage dienstlich vor Ort, in denen dann rund um die Uhr gefahren wird, oder privat mit Eifelurlaub für mehrere Tage. Da schaut man sich dann die schöne Gegend an, oder fährt mal am Rhein hoch und nebenbei geht es noch mal eine Runde auf die NOS. So mag ich das und so ist das sehr entspannt.


    Die NOS wird umso entspannter und besser, je sicherer man wird und umso besser man sie kennt. Da seid Ihr/Du, glaube ich, noch ein gutes Stück von entfernt und dann hühnert man sich so mehr oder weniger gut durch.


    Falls ein bisschen ehrliche Manöverkritik erlaubt und gewünscht ist - die Linie ist eigentlich nirgendwo so richtig optimal. Es passt an einigen Stellen einigermaßen, an anderen Stellen auch mal gar nicht. Du kompensierst das durch moderates Tempo und sichere Fahrweise, das ist sehr gut. Aber da ist noch viel Potential für eine Runde, die schneller, flüssiger und deutlich entspannter ist. Wenn man auf der NOS auf der richtigen Linie ist, fließt alles und man bekommt nirgendwo Probleme. Ein bisschen daneben und der Kampf beginnt.
    Bitte nicht falsch verstehen, für ein paar 10 Runden Erfahrung bewegst Du Dich da sehr gut und sicher. Aber um die NOS zu verstehen, braucht man eher ein paar hundert Runden und hin und wieder mal einen Guide, der einem Tipps gibt, um die schwierigeren Ecken zu verstehen. Ich hatte das Glück, dass mir so jemand dienstlich zur Verfügung stand.
    Du merkst das u.a. daran, dass Du dem Peugeot in den Kurven regelmäßig im Weg herum gestanden hast. Du hast ihn zwar ausbeschleunigen können und ihn jedesmal wieder abgehängt, aber in fast jeder Kurve war er wieder dran, weil er die bessere Linie hatte.


    Bitte meine Kritik als Ansporn verstehen. Es lohnt sich, dran zu bleiben und eventuell einmal ein Coaching zu buchen. Als Lohn wird das Fahren entspannter, schneller und befriedigender. Autodidaktisch braucht man noch viel mehr Runden, als unter Anleitung, um die NOS zu verstehen und wenn man nicht gerade um die Ecke wohnt und eine Jahreskarte hat, wird das sehr schwierig (und selbst dann sollte man sich mal coachen lassen).