Beiträge von Svanniversary

    Hi Rolf,


    schön zu lesen, dass Du Deinen Spass hattest.


    So schlecht ist der BS trocken nicht. Das was Du beschreibst, hört sich klassisch nach dem schlecht ab Werk eingestellten Fahrwerk an und lässt sich auch mit dem BS einigermaßen in den Griff bekommen.
    Aber mit dem Michelin wirst Du definitiv noch mehr Spaß haben, aber auch erst wenn die Einstellung passt.

    @Inari, da sind wir wirklich mal unterschiedlicher Meinung.


    Ja, Du hast recht, wenn wir über optimale Rundenzeiten, maximale Geschwindigkeit und optimale Performance reden, das man die maximal zur Verfügung stehende Verkehrsfläche ausnutzen sollte. Das sind aber alles Dinge, die ich mit dem normalen Straßenverkehr nicht zusammen bringe.


    Klar bin ich kein Waisenknabe und sicher schneide ich an der einen oder anderen übersichtlichen Stelle Kurven auch leicht an, aber ich würde das im normalen Verkehrsraum nicht zur Maxime erklären.


    Ich nehme das persönlich sportlich und versuche mich in dem Verkehrsraum zu bewegen, der mir zu steht, und das ist meine eigene Fahrbahn. Da kann man super die Linie trainieren und lernen, auch mit begrenztem Platz schnell und sauber zu fahren. Auf den diversen Touren, die ich bisher mitgefahren bin, hat das immer sehr gut funktioniert. Trotzdem ich in meiner Spur geblieben bin, konnte ich immer mit der Truppe mithalten, die z.T. sehr im gegnerischen Verkehrsraum geräubert hat.


    Ich habe es ja oben geschrieben, unsauber und mit schneiden dennoch langsam kann jeder. Optimal in der eigenen Spur und schnell, das lohnt sich zu trainieren und das ist sauberer und anspruchsvoller.


    Auf dem Track ist das wieder etwas ganz anderes, aber ich glaube darum ging es hier nicht.

    Um das Ganze, nach ein wenig Nachdenken auf meiner Seite, noch einmal zu versachlichen, möchte ich noch das Folgende los werden.


    Gerade wenn wir von optimaler Performance, oder einfach nur von gutem Funktionieren, reden - wir haben den Hankook, der eher am unteren Ende des Fülldrucks betrieben werden sollte und dann gut funktioniert, mit 2,0-2.2 bar warm und wir haben den Michelin, der eher 0,1-0,2 bar mehr benötigt, sich also bei ca. 2,3-2,4 bar warm richtig wohl fühlt. Bei einer durchschnittlichen Erwärmung des Reifens von 20-30° ergibt das Kaltdrücke von knapp unter 2,0 bar bis ca. 2,2 bar, die sehr gut funktionieren.


    Auch die anderen Reifen, die wir hier so kennen, bewegen sich ungefähr in diesem Bereich.


    Was wir bisher nicht hatten sind Reifen, die sich mit kalt 2,5 bar, oder ca. 2,7-2,8 bar warm gut gefahren haben. Im Gegenteil gibt es dazu reichlich Berichte von abnehmender Haftung und Performance.


    Nach all den Missverständnissen und Unstimmigkeiten wollte ich das gerne noch einmal auf den Punkt bringen, damit der eine oder andere noch einmal einen Hinweis bekommt, in welchem Bereichen man selber mal mit dem Fülldruck spielen kann.

    Für mich hat sich unser „Ex-Entwickler“ schon durch das Nichtverstehenwollen“ des Unterschieds Mindest- und Idealdruck disqualifiziert...

    S.o., ich hatte noch etwas ergänzt.


    Aber melde Dich doch ruhig mal per PN mit der Stelle an der der Herr „Ex-Entwickler“ sich disqualifiziert hat. EX ist übrigens falsch - immer noch Entwickler, aber anderes Thema als Reifen.

    Ohne Worte ;) . Vielleicht noch eins - ich glaube nicht, ich habe gelernt, Erfahrungen gemacht und weiß. Das Glauben liegt hier an anderer Stelle...


    Darf ich Dich noch kurz zitieren:

    Und nebenbei: MINDESTdruck sagt nichts über den BESTEN Druck bzgl Performsnce aus, das wolltest du aber schon in der letzten Diskussion nicht verstehen... ||

    Im Gegensatz zu vorher:

    „Ich“ würde für den Mindestdruck immer einfach den Hersteller fragen... aber das sehen hier nicht alle so, drum bin ich auch schon wieder still ;)

    Das waren Deine eigenen Worte mit dem Mindestdruck.


    So genug davon. Wer dem Forum, den Experten und dem eigenen Popometer nicht traut, fragt am Besten jemand anderen, was er machen soll. Dann kann man sich das hier aber auch sparen.


    P.S.: Liest Du hin und wieder auch was ich schreibe, oder gehst Du einfach so auf mich los? Ich hatte oben bereits erwähnt, dass es sich bei der Fülldruckangabe des Herstellers um den Mindestdruck + Fahrdynamikaufschläge handelt und das beim MX-5 Fahrdynamikaufschläge zum Tragen kommen. Das ist genau der von Dir genannte Performance-Fülldruck, den der Hersteller vorgibt und explizit nicht der Mindestfülldruck. Leider lag also auch hier das Mißverständnis offensichtlich an anderer Stelle.

    „Ich“ würde für den Mindestdruck immer einfach den Hersteller fragen... aber das sehen hier nicht alle so, drum bin ich auch schon wieder still ;)

    Was einfach daran liegt, dass der Mindestdruck nach Norm nur von der Dimension und nicht von Marke und Ausführung abhängig ist. D.h. Es kommt unabhängig vom Hersteller immer derselbe rechnerische Wert heraus.


    Klar kann man mal den Hersteller fragen, was er für einen Mindestdruck empfiehlt, für ein Auto, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht kennt und nie gefahren ist.
    Und dann kann man auch noch hoffen, dass diese Werte besser sind als die, die Mazda zusammen mit Ihren Reifenzulieferern heraus gefahren und festgelegt hat.
    Und als letztes kann man dann auch noch einfach alle Erfahrungen im Forum hier ignorieren, weil man es besser weiß.


    Ich denke, wenn man die drei Tipps befolgt ist man ganz vorne dabei.