Beiträge von Svanniversary

    Jetzt meine Neugier.


    Sagt diese Neigung zum Quietschen irgend etwas über den Reifen aus ?

    Irgendwie schon, aber was kann ich nicht sagen ;) .


    Das Quietschen ist in der Regel eine Schwingung der Profilblöcke. Wie stark und mit welcher Frequenz die schwingen hängt dann u.a. von der Temperatur, dem Restprofil, dem Reibwert und anderen Dingen ab.
    Es kann also gut sein, dass das zunehmende Quietschen aus dem Verschleißzustand des Reifens herrührt und es tatsächlich mehr wird (und vielleicht auch mal wieder weniger).

    Hi Rolf,


    schön zu lesen, dass Du Deinen Spass hattest.


    So schlecht ist der BS trocken nicht. Das was Du beschreibst, hört sich klassisch nach dem schlecht ab Werk eingestellten Fahrwerk an und lässt sich auch mit dem BS einigermaßen in den Griff bekommen.
    Aber mit dem Michelin wirst Du definitiv noch mehr Spaß haben, aber auch erst wenn die Einstellung passt.

    @Inari, da sind wir wirklich mal unterschiedlicher Meinung.


    Ja, Du hast recht, wenn wir über optimale Rundenzeiten, maximale Geschwindigkeit und optimale Performance reden, das man die maximal zur Verfügung stehende Verkehrsfläche ausnutzen sollte. Das sind aber alles Dinge, die ich mit dem normalen Straßenverkehr nicht zusammen bringe.


    Klar bin ich kein Waisenknabe und sicher schneide ich an der einen oder anderen übersichtlichen Stelle Kurven auch leicht an, aber ich würde das im normalen Verkehrsraum nicht zur Maxime erklären.


    Ich nehme das persönlich sportlich und versuche mich in dem Verkehrsraum zu bewegen, der mir zu steht, und das ist meine eigene Fahrbahn. Da kann man super die Linie trainieren und lernen, auch mit begrenztem Platz schnell und sauber zu fahren. Auf den diversen Touren, die ich bisher mitgefahren bin, hat das immer sehr gut funktioniert. Trotzdem ich in meiner Spur geblieben bin, konnte ich immer mit der Truppe mithalten, die z.T. sehr im gegnerischen Verkehrsraum geräubert hat.


    Ich habe es ja oben geschrieben, unsauber und mit schneiden dennoch langsam kann jeder. Optimal in der eigenen Spur und schnell, das lohnt sich zu trainieren und das ist sauberer und anspruchsvoller.


    Auf dem Track ist das wieder etwas ganz anderes, aber ich glaube darum ging es hier nicht.

    Um das Ganze, nach ein wenig Nachdenken auf meiner Seite, noch einmal zu versachlichen, möchte ich noch das Folgende los werden.


    Gerade wenn wir von optimaler Performance, oder einfach nur von gutem Funktionieren, reden - wir haben den Hankook, der eher am unteren Ende des Fülldrucks betrieben werden sollte und dann gut funktioniert, mit 2,0-2.2 bar warm und wir haben den Michelin, der eher 0,1-0,2 bar mehr benötigt, sich also bei ca. 2,3-2,4 bar warm richtig wohl fühlt. Bei einer durchschnittlichen Erwärmung des Reifens von 20-30° ergibt das Kaltdrücke von knapp unter 2,0 bar bis ca. 2,2 bar, die sehr gut funktionieren.


    Auch die anderen Reifen, die wir hier so kennen, bewegen sich ungefähr in diesem Bereich.


    Was wir bisher nicht hatten sind Reifen, die sich mit kalt 2,5 bar, oder ca. 2,7-2,8 bar warm gut gefahren haben. Im Gegenteil gibt es dazu reichlich Berichte von abnehmender Haftung und Performance.


    Nach all den Missverständnissen und Unstimmigkeiten wollte ich das gerne noch einmal auf den Punkt bringen, damit der eine oder andere noch einmal einen Hinweis bekommt, in welchem Bereichen man selber mal mit dem Fülldruck spielen kann.