Beiträge von Svanniversary

    Ich finde leider nichts im Netz dazu, aber ein Kollege hatte mir letztes Jahr erklärt, dass es auch Stichtage gibt, vor denen bestimmte Normen noch nicht vom KBA abgenommen werden.
    So war es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt noch gar nicht möglich nach 36dg zu zulassen.
    Eventuell liegt die letzte Typzulassung vom MX vor diesem Termin, so dass man jetzt nach neuer Norm noch einmal typprüfen musste.

    @Torben, auf der NOS habe ich nie Langeweile. Vielleicht ergibt sich ja einmal eine Gelegenheit.


    @Nelle, genauso geht es mir auch. Lieber ein Auto auf etwas niedrigerem Niveau, dass mich (gerade im öffentlichen Straßenverkehr) nie vor Probleme stellt, als eins das mich überfordert und mit dem ich mich nicht mehr an die Grenzen heran traue.


    Auf dem Track ist das etwas anderes. Da darf es ruhig richtig anspruchsvoll sein.

    Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Ein MPS4, oder der auch sehr gute Pirelli PZero, den es leider nicht für unser Auto gibt, ist auch ausreichend temperaturfest für den Trackeinsatz. Zumindest auf der Nordschleife hatte ich bisher mit beiden Reifen keinerlei Probleme, im Gegensatz zu den Hankooks, die ich auf Wolframs Auto gefahren bin.


    Ein Ganzjahresreifen und selbst ein normaler Sommerreifen sind dagegen eher nicht für so einen Einsatz geeignet.


    Das mit dem Vertrauen finde ich wieder spannend. Wenn der normale UHP, insbesondere mit dem Standardfahrwerk, an seine Grenzen kommt, dann ist das in der Regel butterweich zu beherrschen, während es oben als wenig vertrauenserweckend beschrieben wird.
    Der AD08R ist dagegen schon ein bisschen zickig im Grenzbereich, gibt aber nach obiger Aussage subjektiv viel mehr Vertrauen. Ja, die Grenze liegt höher, aber wehe man überfährt sie.
    Wieder ein schönes Beispiel, wie weit das subjektive Empfinden und die Realität auseinander liegen.

    Ich würde aber schon differenzieren, wofür sie nützlich sind und wie gut sie funktionieren. Den BSM habe ich auch immer als recht nützlich erlebt und gestört hat er mich nie. Das kleine Lämpchen im Spiegel kann man ggf. ja einfach ignorieren.

    Die Reifen haben da definitiv mehr Einfluss, als der Nachlauf. Selbst zwischen zwei Sportreifen wie dem BS S001 und dem MPS4 merkt man einen deutlichen Unterschied.


    Das die Lenkung nicht richtig zurück stellt, liegt an der Lenkung an sich und das bekommst Du auch mit maximalen Nachlauf nicht vollständig in den Griff. Die DualPinion Lenkungen haben alle mehr oder weniger große Probleme mit zu viel Reibung, weswegen sie dann stecken. Das kann man z.T. durch eine geeignete Lenkungsabstimmung und Funktionen wie einen aktiven Rücklauf kompensieren (z.B. bei VW), aber leider hat Mazda so etwas nicht umgesetzt.


    Zum Trost - das wird mit der Zeit besser, wenn sich die Spiele aufweiten und sich alles eingelaufen hat. Das kann aber je nach Lenkung ein paar tausend, oder sogar ein paar zehntausend km dauern. Die Lenkung in meinem ersten MX-5 war am Ende recht gut, aber der hatte da auch schon 35 tkm gelaufen.

    Der Toter-Winkel-Assistent ist das Blind Spot Monitoring (BSM). Das hat nichts mit dem Spurverlassenswarner zu tun (Lane Departure Warning, LDW).


    Es war und ist anscheinend aber wirklich nur ein Verlassenswarner (LDW) im MX-5 ND. Wenn sie jetzt Lane Keeping machen würden, dann wäre das eine Weiterentwicklung zum Spurhalteassistenten (so wie es ihn bei VW (Golf 5) und anderen deutschen Herstellern bereits seit ca. 15 Jahren und zum Teil länger gibt ;) ).


    Auf der Webseite ist allerdings immer noch vom Verlassenswarner die Rede, als LDW, also Lane Departure Warning:
    Spur­hal­teas­sis­tent (LDWS)
    Spur­wech­sel­as­sis­tent Plus (BSM)


    (Aus dem Konfigurator für einen MX-5 Sportsline.)


    Spurhalteassistent Plus finde ich im MX-5 Konfigurator gar nicht. Ich denke den gibt es nur bei anderen Modellen, wie dem neuen 3er.


    Es kann aber durchaus sein, dass ich das LDW nicht mehr deaktivieren kann, da das neuerdings, bzw. demnächst (weil ich den aktuellen Termin nicht im Kopf habe) mehr Punkte beim Euro NCAP gibt, wenn sich gewisse Assistenten nicht mehr deaktivieren lassen.

    Meinst Du man fährt das so entscheidend raus? Ich bin jetzt Autos von 6 - 8 ° Nachlauf gefahren, wobei einige davon tiefer gelegt waren, aber ich finde die Sensitivität auf den Nachlauf mit der elektrischen Servorlenkung relativ gering.
    Klar macht man nichts verkehrt, wenn man sich eher in Richtung 7°30'-8°00' orientiert, aber 7°00' sind auch sehrt gut und unauffällig fahrbar.

    Ja, ich meine die etwas höhere Spur.
    Was nützt mir Neutralität (davon abgesehen, dass die Wenigsten damit umgehen können), wenn die Hinterachse weich ist und nicht vernünftig führt?


    Ich bin Autos mit ähnlichen Einstellungen auf dem Track gefahren und die waren sehr gut fahrbar und haben auch nur sehr wenig untersteuert.


    @Lord_Vader, Deine Werte sind ja dicht dran an denen von Taxidriver. Damit kannst Du problemlos starten.