Beiträge von Svanniversary

    Da wir einen wirklich tollen Tag hatten, möchte ich Euch einen kurzen Bericht nicht vorenthalten.


    Der Heidbergring ist als Location wie für unseren MX gemacht. Ein kleiner Kurs mit zwei Haarnadeln und einigen schnelleren Kurven, die man im Landstraßentempo zwischen ca. 30 und 100 km/h fährt. Der Service ist Top mit einem Aufenthaltsraum, einer Kaffeemaschine und sogar Bechern, Geschirr und Besteck. Pylonen, Rennflaggen und anderes Zubehör sind auch reichlich vorhanden. Es war den ganzen Tag ein Ansprechpartner vor Ort, der uns unterstützt hat.


    Gestartet sind wir am Vorabend mit einem gemeinsamem Abendessen im Hotel/Restaurant Elbblick in Geesthacht, in dem auch die meisten übernachtet haben. Das ist ein sehr nettes familiäres Hotel, dass man unbedingt weiter empfehlen kann.


    Wir haben uns mit geführten Runden an die Strecke heran getastet, sind dann zum gecoachtem und später zum freien Fahren übergegangen. Auch hier noch einmal ein ganz dickes Lob an alle Teilnehmer, die super diszipliniert und fahrerisch richtig gut drauf waren. Das war eine super Truppe mit ganz viel Fahren und ebenso vielen klasse Benzingesprächen.
    Ich denke jeder hat ca. 3-4 h reine Fahrzeit gehabt und konnte sein Auto gut auf dem Track kennen lernen und gleichzeitig an der eigenen Fahrtechnik arbeiten. Ich habe dann versucht dabei zu unterstützen, in dem ich vom Beifahrersitz aus gecoacht habe, oder auch einmal selber die eine oder andere schnelle Runde mit einem Fahrzeug vorgefahren bin.


    Wir hatten jedenfalls unglaublich viel Spass und einen sehr netten Tag. Damit Ihr ein bisschen daran teilhaben könnt, folgen ein paar Fotos und Videos (mit freundlicher Zustimmung aller Teilnehmer). Bitte nicht wundern, dass einige Videos mit Musik unterlegt sind, aber unser Gesabbel im Auto, wollten wir Euch beim besten Willen nicht antun ;) .

    Gute Ergänzung mit den Fülldrücken. Das Gefühl an der Hinterachse und das frühe Wegschmieren würde ich eher dem stark erhöhten Fülldrücken beim ersten Versuch zuschreiben, als der Dämpfereinstellung.
    Das weiche Heck liegt in der Fahrwerkseinstellung hinten begründet. Mit so wenig Spur bekommst Du das nicht steif genug.


    Die Reihenfolge sollte die folgende sein:
    1. Fahrwerk
    2. Fahrwerkseinstellung
    3. Dämpfersetup
    4. Feintuning mit dem Fülldruck


    D.h. auch, dass ich die Schritte 1-3 mit einem geeigneten Basisfülldruck machen muss, z.B. 2,0-2,2 bar ringsum.

    Habe ich das richtig verstanden? Du hast einen Mietwagen gehabt, an dem andere Leute die Bremse kaputt gefahren haben und deswegen ist die Mist?


    Niemand schwärmt davon, dass die Bremse super ist und jede Belastung auf dem Track aushält. Aber sie ist für eine Serienbremse ganz brauchbar.


    Ich musste das auf die harte Tour lernen. Als ich noch aktiv Autos erprobt habe, hatte ich am Anfang massiv Ausfallzeiten, weil die Bremsen schnell runter waren und ich dann warten musste, bis das Auto repariert war.
    Also habe ich an meiner Fahrtechnik gearbeitet und siehe da, ähnliche, absolut reproduzierbare Rundenzeiten und die Bremse hielt deutlich länger. Das hat überhaupt nichts mit langsam, oder sparsam fahren zu tun, sondern mit rund und sauber fahren. Im Thread zum Belagverschleiß fiel das Stichwort bereist - lift & coast.
    Nicht falsch verstehen, wir leben in einem freien Land und jeder hat das Recht so stark auf der Bremse zu stehen, wie er möchte und das Material zu beanspruchen. Aber bitte macht doch jetzt denjenigen keinen Vorwurf, die es schaffen mit dem Serienmaterial gut zu Recht zu kommen. Jedem das seine, leben und leben lassen.

    Ja - mit rundem Fahren geht einiges - auch schnell! Mag ich aber nicht und passt nicht zu mir.


    Und daher gebe ich Wofgang recht: die Serienbremsbeläge sind Subjektiv gesehen Mist!

    Wenn es so gemeint ist, wie es da steht, dann passt es natürlich. SUBJEKTIV, für Euch, nicht geeignet. Objektiv ganz ordentlich und subjektiv für viele ausreichend.

    Warum müssen hier jetzt schon wieder die Standardbremsen zerredet werden?


    Der MX5 ist ein sportliches aber preiswertes Auto welches fürs Landstraßenfahren gebaut ist. Es sind daher genau wie bei anderen sportlichen Autos ganz normale Bremsen. Wer Trackperformance (Bergstraßen am Limit fahren ist trackähnlich) haben möchte der muss entweder nachrüsten oder sich ein Auto kaufen bei dem der Hersteller auch Tracknutzung berücksichtigt hat.

    Das ist genau der Punkt. @Wolframs nachgerüstete Bremse ist deutlich leistungsfähiger, als die Serienbremse und funktioniert super.
    Aber - die Serienbremse ist ordentlich gemacht und man kommt bei entsprechender Fahrtechnik schon ausgezeichnet mit ihr klar.
    Mehr geht immer, muss aber nicht unbedingt.

    O.k., dann habe ich mir das eingebildet, dass ich 36 tkm keine Probleme mit der Serienbremse hatte. Ist sicher kein Fakt, sondern meine reine Imagination.
    Ich bin auch wirklich ein Rechthaber, dass ich so etwas schreibe und erlebt habe, vor allen Dingen weil ich von so etwas ja überhaupt keine Ahnung habe.


    Da ich Deinen Fahrstil kenne, halte ich es auch nicht für repräsentativ, welche Erfahrungen Du gemacht hast. Ich kenne nur sehr wenige Fahrer, die ohne Not so brutal auf der Bremse fahren.
    Du kennst ja meinen Fahrstil und hast auf der NOS gesehen, wie schnell man sein kann, wenn man rund und weich fährt.


    @Wolfram, da ich Dich persönlich kenne, schätze ich Dich, aber jetzt komme bitte mal wieder runter...

    Beläge verglasen bei Überlast, oder wenn sie zu früh zu hart belastet werden.
    Ich hatte trotz forcierter Fahrweise auch nie Probleme mit der Serienbremse.
    Bei unserem kleinen Ausflug zum Heidbergring gab es auch keine Ausfälle.