Beiträge von Svanniversary

    Moin @Harvey,


    Herzlich Willkommen, Kollege ;) . Das eine oder andere kann ich Dir sicher liefern. Ich schreibe Dir mal eine PN.


    Ich hatte ursprünglich auch einmal aus den gleichen Gründen darüber nachgedacht nur die Stabis zu wechseln. Da man dafür aber vorne den Hilfsrahmen und die Lenkung lösen muss, erschien mir das Kosten-/Nutzenverhältnis zu schlecht und ich bin dann gleich in Richtung Komplettfahrwerk gegangen.


    Ich finde die etwas höheren Eigenfrequenzen tun dem Wagen schon sehr gut und man bekommt dann eher ein konsistentes Fahrverhalten in Richtung GTI, oder R-Golf (wenn ich mal unsere Produkte nehme), oder sogar leicht in Richtung Boxster, wobei natürlich die Leichtigkeit und ausgewogene Gewichtsverteilung erhalten bleibt. Für mich ist das optimal.


    Im Trockenen finde ich den Bridgestone nach wie vor sehr gut und sehe ihn nicht als Ursache für Deine Beobachtungen. Ab Werk kommen die größten Inkonsistenzen im Fahrverhalten aus der Fahrwerkeinstellung. Wenn die korrigiert ist fährt der Wagen schon sehr gut, wovon ich mich gerade letzte Woche auf dem Track überzeugen konnte. Die Rollneigung bleibt natürlich, aber das kann man als erfahrener Fahrer ganz gut kompensieren.


    Ich bin mir nicht sicher, wie sich das mit steiferen Stabis am Ende fährt. Straffe Dämpfung, sehr weiche Federn und starke Stabis - hört sich für mich nach viel Unruhe durch Dämpfer und Wankkopieren im Auto an.

    Ich finde leider nichts im Netz dazu, aber ein Kollege hatte mir letztes Jahr erklärt, dass es auch Stichtage gibt, vor denen bestimmte Normen noch nicht vom KBA abgenommen werden.
    So war es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt noch gar nicht möglich nach 36dg zu zulassen.
    Eventuell liegt die letzte Typzulassung vom MX vor diesem Termin, so dass man jetzt nach neuer Norm noch einmal typprüfen musste.

    @Torben, auf der NOS habe ich nie Langeweile. Vielleicht ergibt sich ja einmal eine Gelegenheit.


    @Nelle, genauso geht es mir auch. Lieber ein Auto auf etwas niedrigerem Niveau, dass mich (gerade im öffentlichen Straßenverkehr) nie vor Probleme stellt, als eins das mich überfordert und mit dem ich mich nicht mehr an die Grenzen heran traue.


    Auf dem Track ist das etwas anderes. Da darf es ruhig richtig anspruchsvoll sein.

    Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Ein MPS4, oder der auch sehr gute Pirelli PZero, den es leider nicht für unser Auto gibt, ist auch ausreichend temperaturfest für den Trackeinsatz. Zumindest auf der Nordschleife hatte ich bisher mit beiden Reifen keinerlei Probleme, im Gegensatz zu den Hankooks, die ich auf Wolframs Auto gefahren bin.


    Ein Ganzjahresreifen und selbst ein normaler Sommerreifen sind dagegen eher nicht für so einen Einsatz geeignet.


    Das mit dem Vertrauen finde ich wieder spannend. Wenn der normale UHP, insbesondere mit dem Standardfahrwerk, an seine Grenzen kommt, dann ist das in der Regel butterweich zu beherrschen, während es oben als wenig vertrauenserweckend beschrieben wird.
    Der AD08R ist dagegen schon ein bisschen zickig im Grenzbereich, gibt aber nach obiger Aussage subjektiv viel mehr Vertrauen. Ja, die Grenze liegt höher, aber wehe man überfährt sie.
    Wieder ein schönes Beispiel, wie weit das subjektive Empfinden und die Realität auseinander liegen.

    Ich würde aber schon differenzieren, wofür sie nützlich sind und wie gut sie funktionieren. Den BSM habe ich auch immer als recht nützlich erlebt und gestört hat er mich nie. Das kleine Lämpchen im Spiegel kann man ggf. ja einfach ignorieren.

    Die Reifen haben da definitiv mehr Einfluss, als der Nachlauf. Selbst zwischen zwei Sportreifen wie dem BS S001 und dem MPS4 merkt man einen deutlichen Unterschied.


    Das die Lenkung nicht richtig zurück stellt, liegt an der Lenkung an sich und das bekommst Du auch mit maximalen Nachlauf nicht vollständig in den Griff. Die DualPinion Lenkungen haben alle mehr oder weniger große Probleme mit zu viel Reibung, weswegen sie dann stecken. Das kann man z.T. durch eine geeignete Lenkungsabstimmung und Funktionen wie einen aktiven Rücklauf kompensieren (z.B. bei VW), aber leider hat Mazda so etwas nicht umgesetzt.


    Zum Trost - das wird mit der Zeit besser, wenn sich die Spiele aufweiten und sich alles eingelaufen hat. Das kann aber je nach Lenkung ein paar tausend, oder sogar ein paar zehntausend km dauern. Die Lenkung in meinem ersten MX-5 war am Ende recht gut, aber der hatte da auch schon 35 tkm gelaufen.