Beiträge von Svanniversary

    Übersteuern ist üblicherweise für den statischen Fall, also konstante Kreisfahrt, definiert. Daher kommt die Frage.


    Ein Auto, das statisch übersteuert, bricht über die Hinterachse aus, wenn man einfach nur eine schnelle Kurve an Limit fährt. Das macht man üblicherweise nicht und es gibt nur sehr wenige, sehr gute Fahrer, die damit umgehen können.

    Ich warte immer noch auf jemanden, der mir erklärt, wie man mit einem übersteuernden Auto eine saubere Kurve fährt...


    Oder ist dynamisches Übersteuern im Lastwechsel gemeint?

    Hast Du den hier gefunden?
    Eibach B12 Pro Kit Fahrwerk / Anti-Roll-Kit


    Ich denke da gibt es noch ein paar Infos und da passen die Fragen gut rein.


    Die Bilstein Dämpfer im Sportsline sind jedenfalls speziell darauf und die dort verbauten Federn abgestimmt, wie man das in der Erstausrüstung so macht.
    Warum Mazda den Sportsline nicht ab Werk tiefer legt, weiß nur Mazda. Vermutlich war man der Meinung, dass das nicht so praxistauglich ist, dass der Kunde es nicht will, oder braucht und/oder dass es nicht zum gewünschten Charakter des Autos ab Werk passt.

    Und ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass man das nicht pauschalisieren sollte. Eine Schraube im Heckdeckel und andere Gurte sind für mich nicht auf einem Level. Daher konnte ich Dein Argument nicht nachvollziehen, was diese besagte Schraube mit der vorherigen Diskussion zu tun hat.

    Nach den Aussagen von Mazda ist der G131 so ausbalanciert, dass er mit Fahrer und vollem Tank genau 50:50 erreicht. Der G160/184 ist entsprechend auch sehr dicht dran mit Fahrer (bzw. mit Fahrern wie mir, die etwas mehr als die 75 kg Normlast haben, perfekt ausbalanciert ;) ). Die Balance des leeren Autos ist ja eher uninteressant.


    P.S.: hatte @Zdrzalik ja schon geschrieben. Hatte das überlesen sorry, für Doppelpost.

    Ich sage: ja
    Wir fahren auf unserem RF im Winter die OEM 17" Felge mit Spurplatten vorne und hinten 20mm je Rad.
    Ganz ehrlich, ich merke da im normalen Straßenverkehr keinen unterschied gegenüber "ohne Spurplatten". Kommt halt drauf an was Du machen möchtest.
    Wenn Du nicht gerade auf die Rennstrecke willst, oder permanent auf der Landstraße am Limit um die kurven prügelst sehe ich da keine bedenken!

    Und ich sage, man weiß es nicht. Die Auswirkungen im Lenkgefühl sind subtil gerade im Bereich um einen Lenkrollradius von 0, oder entsprechend 0 +/- weniger Millimeter. Wer fährt das raus, als untrainierter Fahrer?
    Was aber passiert, wenn ich vom negativen auf den positiven Lenkrollradius komme ist, dass einseitige Störungen nicht mehr kompensiert, sondern verstärkt werden. Bei einem einseitigen Reifenplatzer entsteht beim negativen Lenkrollradius ein Moment, dass das Auto stabilisiert, beim positiven Lenkrollradius ein Moment, dass zusätzlich zum defekten Reifen das Auto noch mehr destabilisiert, bzw. verzieht.
    So etwas merkt man im Alltag nur subtil, aber im Falle des Falles eines wirklichen Reifenplatzers kann das dann sehr unangenehm werden.


    Ansonsten finde ich die Überlegungen von @Chipmonk77 sehr gut :thumbsup: . Dank der Anni kann man definitiv davon ausgehen, dass man bis ET38 wohl noch nicht in den Bereich des positiven Lenkrollradius kommt. Es könnte aber durchaus sein, dass man dann schon dicht an 0 ist und einem der Lenktrollradius nicht mehr viel hilft. Aber immerhin wird er einseitige Störungen auch nicht verstärken.


    @Detlef, doch wieder ganz vorne dabei in der Fahrwerksdiskussion? Ist ja auch gut, dass immer nur die anderen klug scheißen, obwohl es aus meiner Sicht recht offensichtlich war, dass es einmal um Spurweite und einmal um maximale Spurbreite ging.
    Schön das Du wieder dabei bist, und wenn wir uns dann alle einmal an die eigene Nase fassen und von den hohen Rössern steigen, dann kann man sich hier doch ganz nett unterhalten.