Muss ich jetzt doch mal testen und einfach draufhalten. Wenn’s nicht klappt muss ich mit Dir ein Hühnchen rupfen Sven
Das klappt nicht, kann ich Dir sagen. Diese Systeme sind unfallvermeident, ODER Unfallfolgen mindernd. D.h. es gibt keine Garantie, dass das System wirklich so früh bremst, dass nichts passiert. Es wird bremsen, es kann aber durchaus sein, dass Du dann mit einer gewissen geringen Restgeschwindigkeit einschlägst.
Also kurz - never try this at home.
Das ist auf dem gleichen Niveau wie die Airbags. Sie sind da und sie werden in der Regel auch funktionieren, wenn man sie braucht, aber man kann es vorher nicht testen.
Wer wirklich Langeweile hat und keine Angst vor Kratzern, kann ja mal versuchen, auf einem leeren Platz Experimente mit Bettlaken, Kartons, oder Schaumstoffklötzen zu machen. Aber auf harte Hindernisse würde ich das System nie testen.
Die von @Sebastian S. beschriebene Abbiegesituation ist die, die man noch am ehesten erleben wird, von kompletten Fehlwarnungen wie bei @Anditburns mal abgesehen.
Der MX zeigt hier alle Schwächen eines kamerabasierten Systems. Die Klassifizierung von Hindernissen fällt immer extrem schwer, z.B. ob sie überfahrbar sind, eine Gefahr darstellen, nur temporär im Weg sind usw.
Mein Golf hat ein radarbasiertes System, dass schon ganz ordentlich funktioniert. Fehlwarnungen auf Abbieger und Leitplanken kenne ich aber auch.
Besser funktioniert es dann wenn Kamera und Radar gleichzeitig genutzt werden. Aber die Lösung ist teuer und noch nicht so weit verbreitet.