Beiträge von Svanniversary

    Ich bin die Bosch jetzt über ein Jahr gefahren. Außer das sie hervorragend funktioniert haben, habe ich die gar nicht bemerkt. Alles eine Frage der persönlichen Empfindlichkeit...

    Evtl. hängt das damit zusammen, daß ich den RF fahre.

    Dazu noch - nmK gibt es keinen Unterschied zwischen dem KW V3 für den ST und den RF. Da der RF schwerer ist, sollte er tiefer stehen, als der ST. Das ist also überhaupt keine Erklärung, sondern das Gegenteil sollte zutreffen.


    Eine logische Erklärung habe ich noch. Hatte mich gerade letztens mit jemanden unterhalten, der viel KW verbaut. Der war nicht so begeistert von den Toleranzen mit denen die Federn gefertigt werden. Es könnte also sein, dass Deine Federn etwas länger sind, oder auch eine etwas höhere Steifigkeit haben.

    Interessant. Wir hatten das genauso gemacht und sind bei -25 mm gelandet. Wurde auch alles sauber entspannt und die Setzbeträge waren dennoch nennenswert. Drücke Dir die Daumen, das es weniger wird.


    Ihr habt am Federbein gemessen, oder? Abstand Federteller zu Schraube? Das ist das richtige Funktionsmaß, wobei es mit Sicherheit auch noch funktioniert, wenn man davon ein paar mm abweicht.

    Rein optisch gefällt mir die moderate Tieferlegung (ca. 2cm) schon mal sehr gut.


    (versuchsweise 3cm waren mir optisch bereits zu viel)

    Hat das bei DIr mit den Maßen aus dem Gutachten und der Eintragung gepasst mit nur 20 mm? Bei mir stand der Wagen mir den Mindestmaßen aus dem Gutachten schon bei -25 mm und hat sich dann leider noch einmal so ca. 5-10 mm gesetzt. Am Ende waren es dann eher -35 mm, was deutlich mehr war, als ich anfänglich wollte.

    Ist das korrekt, der G-184 hat als "Verbesserung" ein Zweimassenschwungrad bekommen, und der Vorgänger G-160 hat noch das direktere, aber ruckeligere Einmassenschwungrad? Merkt man im direkten Vergleich einen Unterschied?

    Ruckeliger würde ich nicht sagen. Das ZMS (Zweimassenschwungrad) reduziert die Drehschwingungen aufgrund der Massen- und Gaskräfte in der 2ten Ordnung (4-Zylinder Viertakter). Das sind drehzahlabhängige Schwingungen im Bereich von ca. 30-250 Hz. Ruckeln ist sehr niederfrequent im Bereich unter 5Hz. Das ist etwas anderes.
    Die Ursache für das ZMS ist höchstwahrscheinlich, dass es notwendig war die Drehschwingungen zu reduzieren, damit die hohen Drehzahlen, die der G184 jetzt erreicht, dauerhaft keine Schäden am Triebstrang verursachen.

    Zwar leicht OT aber wir habens hier ja grad damit.
    Wenn ich im ersten Gang mit Standgas rollen lasse und dann egal wie minimal Gas gebe, geht ein Ruck durchs Auto, dass man schon ganz ordentlich nickt. Habe ich das bis jetzt immer richtigerweise auf das „nur“ Einmassenschwungrad geschoben?

    S.o., passt auch nicht. Die Ursache ist da die Gasannahme des Motors, die etwas ungehobelt ist. Das liegt an der Applikation.


    Ich finde den Unterschied zwischen G160 mit EInmassenschwungrad und G184 mit ZMS recht deutlich spürbar. Der G160 läuft rauher mit feinen Vibrationen im Bodenblech und im ganzen Auto. Der G184 läuft geschmeidiger mit weniger Vibrationen.
    Angenehmer Nebeneffekt scheint auch zu sein, dass die geringeren Drehschwingungen anscheinend der Getriebesynchronisation zu Gute kommen, so dass sich das Getrieb im G184 weicher schalten lässt.

    Ungefähr 20 Personen in meinem direkten Umfeld, alles Profis. Aber wenn ich das nicht bin, dann sollte ich mich doch als Laie nicht in so eine Situation bringen. Mehrere Gegenpendler sind wirklich auf Messers Schneide und das kann gut gehen, oder auch nicht. Klar ist das super, dass er das noch hinbekommen hat und das ist auch eine Leistung (mehr als fast alle anderen hinbekommen). Aber mit wirklich guter Fahrzeugbeherrschung hat das auch nicht so viel zu tun (siehe dazu den weißen NA im hier verlinkten Video, der das Auto sehr sauber stabilisiert).


    Mein Kommentar bezog sich u.a. auf diese Antwort "Der kann-bewundernswert oder ein Profi." Nein, bei einem Profi hätte das anders ausgesehen. Bewundernswert, dass es nicht schief gegangen ist, können wir gerne so stehen lassen. Man sollte doch auch in der Lage sein, dass zu differenzieren. Mir sind auch schon etliche Manöver schief gegangen, oder waren eng, weil ich nicht richtig reagiert habe. Da bin ich dann aber nicht stolz darauf, sondern ich freue mich, wenn es gut gegangen ist und frage mich wie ich es besser machen kann.


    Oder mal anders gefragt - Kann er das eigentlich besser? Dann hat es hier nicht so gut funktioniert. Kann er es eigentlich nicht? Dann hat er hier Glück gehabt. So, oder so, ist es klasse, dass es gut gegangen ist und man muss trotzdem anerkennen, dass das auch besser (und risikoloser) geht.
    Ich könnte jetzt auch noch aufzählen, welche Fehler da im einzelnen dabei waren, angefangen damit, dass er die Kurve zu schnell und nicht sauber angefahren hat, aber ich denke das lassen wir lieber. In der Zusammenfassung ist das eine ganz ähnliche Situation, wie die, die diesen Thread gestartet hat, mit den gleichen Fahrfehlern. Der Unterschied ist, dass es das eine mal daneben gegangen ist und das andere mal gerade noch funktioniert hat.

    Nach der Erfahrung meines Händlers passt es als Faustregel ganz gut, dass das Auto ca. 2 Monate nach dem Baudatum +/- 2 Wochen auf dem Hof steht. Wenn Du schon eine Einplanung und ein Baudatum hast, sollte man den Liefertermin ganz gut abschätzen können.