Beiträge von Svanniversary

    Wäre trotzdem sinnvoll und praktisch mit der Nutzung des Kartenmaterials und ist bei anderen OEMs schon möglich (z.B. VW Arteon, Passat). Dann kann ich neben Ortschaften nämlich auch Autobahnen und andere Gegebenheiten berücksichtigen.

    Wenn es darum geht, das Auto unter Kontrolle zu bekommen, gibt es auch noch die Möglichkeit, nur alle Antriebseinflüsse herauszunehmen (=> nicht bremsen, nicht vom Gas gehen, Kupplung treten), bevor man es mit Bremsen versucht. Vorteile: Geringe Lastwechselkräfte, maximale Seitenkraftaufnahme.

    Das funktioniert, wenn man genau am Grenzbereich unterwegs ist und gerade etwas mehr Seitenführung braucht, oder das Auto stabilisieren will, weil es leicht wegdriftet. Für mich ist das der Klassiker, wenn ich auf Schnee, oder Eis merke, dass das Auto leicht anfängt über die Antriebsachse zu rutschen. Dann tritt man die Kupplung, stabilisiert und nimmt das Auto wieder auf.
    Der Profi macht das üblicherweise über "balanced Throttle", d.h. er dosiert das Gas selber so, dass der Triebstrang lastfrei ist, bzw. in der Kurve minimal unter Zug.


    In so einem Fall wie hier, bei massiver Instabilität und viel Dynamik im Auto, kannst Du das Treten der Kupplung getrost bleiben lassen. Der Effekt ist so gering, dass man es nicht merken wird und es die Situation auch in keiner Weise verbessert.

    Hallo,
    ist zwar off-topic da GT2 und nicht MX5 aber passt zumindest zum Thema Abfangen. Ist ein alter Spezi von mir:

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    Grüße
    Martin

    Der kann-bewundernswert oder ein Profi. :thumbsup:

    Oh, das habe ich jetzt erst gesehen. Das war aber mehr Glück als Verstand. Auf der engen Straße so viele Versuche, bis das Auto dann wieder unter Kontrolle war, ist nicht so schön.
    Der weiße NA in dem anderen Video zeigt sehr schön, wie das geht.


    Das mit dem Auskuppeln vor dem Bremsvorgang ist nicht zwingend notwendig. Ich mache das z.B. nie. Im Gegenteil, ich nehme bei langen Bremsmanövern sogar die Motorbremse über alle Gangwechsel mit, die bis zum niedrigsten Gang möglich sind. Bei einer auch beim Bremsen gesperrten Hinterachse wäre es sogar notwendig, dass diese die Motorkraft weiterhin zugeteilt bekommt und das Heck zu stabilisieren.
    (...)
    Ich halte das für kritisch, da beim Fahrer mit unterdurchschnittlich schneller Reaktion der Tritt auf die Kupplung den Anhalteweg um vielleicht eine halbe Sekunde verlängert. Richtig wäre: beides gleichzeitig. Man kann aber auch erst auf die Bremse hämmern und dann gemütlich die Kupplung nachziehen.

    Ich sehe das ganz genauso. Der durchschnittlich trainierte Fahrer ist damit garantiert überfordert, oder verliert schlimmstenfalls durch diese Aktion sogar wertvolle Zehntelsekunden bis die Bremse zu ist. Theoretisch ist das natürlich richtig, was Fabian @Harkpabst schreibt, aber praktisch ist das lange nicht so relevant.
    Wenn überhaupt reden wir hier sowieso nur über die Notbremsung. Bei einer normalen Bremsung/Zielbremsung auf der Straße, oder Rennstrecke sollte der Schaltvorgang vor der Kurve abgeschlossen sein und die Kupplung zu bleiben, genau wie @J_a_n es schreibt.
    Also bei der Notbremsung erstmal drauf auf die Bremse und dann die Kupplung in Ruhe nachziehen, halte ich genau wie @J_a_n für ideal.


    Allerdings ändert das leider nichts daran, dass ich in Summe trotzdem höchstens knapp durchschnittlich fahre. Ich bin Kopfmensch und mein natürliches Gespür für das Auto ist nicht stark ausgeprägt. Daher muss ich alles erst verstandesmäßig analysiert und durchdrungen haben, um es umsetzen zu können. Für die Intuition fehlt mir daher das Talent, für die verstandesmäßige Durchdringung die Übung.

    Ich glaube da stellst Du Dein Licht unter den Scheffel. Aber das mit der Übung ist (leider) richtig und da fehlt eben normalerweise die Gelegenheit. Ich habe Monate auf Prüfgeländen und Rennstrecken verbracht und bin im Kreise unserer Profis auch eher im besseren Durchschnitt.

    Ich habe jetzt auch nochmal mit 1/4 Geschwindigkeit geschaut. Ich glaube es haut ihn raus, als die Hinterachse nach dem 2. Ausbrechen wieder Grip aufbaut. Das hätte er mit dem Lenkwinkel kontrollieren müssen, sprich vorsichtig Lenkwinkel rausnehmen, in dem Moment in dem die Hinterachse stabilisiert. Da steht die Lenkung und als der Hinterreifen wieder Grip aufbaut, schießt es das Auto noch einmal in den nächsten Gegenschlag und der war dann zu viel. In dem Moment hätte man spätestens die Bremse zur Schadensbegrenzung zu machen müssen.
    Das passt also zu Deiner Beobachtung, Fabian @Harkpabst.

    Genau.
    Bei den Serienrädern gab es allerdings meines Wissens vor dem Einsatz der direkt messenden Sensoren immer nur Gummi.

    Meine Mazda Winterräder (Diamantschliff) kamen auch mit Metallventilen. Aber die werksseitig montierten Sommerreifen kenne ich auch nur mit Gummiventilen.


    Wenn es funktioniert, dann sind es die indirekten Sensoren. 8)

    Das halte ich, zumindest für den werksseitig montierten Radsatz und auch andere Radsätze mit Originalsensoren für nicht haltbar, auch wenn es als reiner Spass gemeint war. Eine Fehlwarnung alle 3-4 Monate durch das indirekte System fällt bei mir nicht unter "funktioniert".

    Da beim Öffnen des Verdecks zwangsläufig beide Fenster angesteuert werden, mache ich mir da auch keine großen Gedanken. :)

    Sehr schön. So ist es, Mazda schreibt das in die BDA und steuert dann selber beim Dachöffnen beide Fensterheber synchron an. Da kann man sich dann denken, was man davon zu halten hat.
    Ich habe mir aber irgendwie trotzdem angewöhnt die Schalter, insbesondere im Golf mit vier Hebern kurz nacheinander zu betätigen. Schadet sicher nicht, wenn sich die Anlaufströme nicht addieren.