Beiträge von Svanniversary

    Waren denn die Federn dabei, oder war das eine Vorklärung nur mit Datenblatt? Wie von mir bereits geschrieben druckt KW die Federbezeichnung auch auf die Federn (Hast Du meinen Post gelesen? Da gibt es sogar Bilder von dieser Kennzeichung.)


    Aber selbst ohne diese Kennzeichnung, sollte es einem Prüfer möglich sein, Drahtdurchmesser, ungespannte Länge und Innendurchmesser nachzumessen und zu erkennen, dass Datenblatt und Federn zusammen passen. Das die Federn original KW sind, kann man ja ggf. mit einer Rechnung nachweisen. Diese Leute haben ein technisches Studium, oder zumindest eine technische Ausbildung und sind am Ende nur in der Lage Dokumente zu lesen, ohne jegliche Abstraktionsfähigkeit. So etwas verstehe ich nicht. In meinem beruflichen Umfeld, könnte ich so nicht arbeiten.

    Der Grip steigt auch aus folgendem Grund nicht proportional zur Reifenbreite:


    A = F/p (Fläche = Kraft durch Druck). Gleiche Radlast und gleicher Reifenfülldruck bedeuten gleiche Fläche des Latsches - zumindest bei weicher Reifenstruktur theoretisch.

    So weich sind die Reifen nicht. Das ist physikalisch richtig, wirkt sich aber kaum aus. Die Auswirkung ist auch so, dass der Latsch beim breiten Reifen breiter ist, aber ggf. etwas kürzer. Du hättest also trotzdem den Vorteil eines breiteren Latsches.

    "Feder vorne KW 60110070, Drahtdurchmesser 10,5 mm, Innendurchmesser 61 mm, ungespannte Länge 200 mm (alternativ 5 Windungen)."

    Artikelnummer: 60110070
    Innendurchmesser: 61 mm
    Ungespannte Länge: 200 mm
    Federrate: 60 N/mm
    Drahtdurchmesser: 10,5 mm
    Produkt: Rennsportfeder
    Fahrzeugtyp: universal


    Nach Aussage von KW, Öhlins und diverser Tuner mit denen ich mich über das Thema unterhalten habe, ist so etwas durchaus eintragbar. Solche Federn sind auch in normalen Gewindefahrwerken mit ABE, oder Teilegutachten in Verwendung und werden in der Kombination eingetragen.
    Alle Federn meines V3, Hauptfedern und Hilfsfedern tragen einen Aufdruck mit den entsprechenden Artikelnummern. Vorne sind dabei auch Standard-Rennsportfedern verbaut. Ein Beispiel siehst Du hier:
    https://shop.loonytuns.de/KW_Suspension/Federn___Federteller/Fahrwerke_Zubehör___Ersatzteile/KW_Rennsportfeder_Innen_61mm_Federrate_70_ungespannte_Laenge_170mm_Draht_10_5mm_max_zul_Federweg_97mm.html?products_id=61021&osCsid=k9hpplag7v9v8cj2m5hnhjm41qpj28o2), oder hier https://picclick.de/KW-v3-2-wa…8235870.html#&gid=1&pid=5.


    Also am Ende alles lösbar, wenn man mit den richtigen Leuten zusammen arbeitet und einen Prüfer findet, der weiß was er tut.

    Die 40er Feder ist aus demselben Sportfedernbaukasten, wie die 60er.
    Ohne beide nebeneinander gesehen zu haben sollte auch die vorhandene, oder fehlende Kennzeichnung ähnlich sein.

    Eine Feder lässt sich mittels technischer Daten eindeutig beschreiben. Eine Auspuffanlage nicht. Auch wenn ich so etwas selber noch nicht gemacht habe, kenne ich durchaus seriöse Leute, die mir versichert haben, dass das funktioniert, technisch und mit der Eintragung. Dazu gehören z.B. die Kollegen von Öhlins, KW und auch ein Tuner mit dem ich mich über das Thema unterhalten habe.


    Wie geschrieben ist die 40-200er Feder aus dem KW V3 Gutachten auch eine nicht gekennzeichnete Rennsportfeder. Eintragung war kein Problem.

    Ein Prüfer, der sein Handwerk versteht, wird anhand der Federdaten erkennen, dass die 60-200 eine höhere Festigkeit und Tragfähigkeit hat und das Auto in Richtung "mehr untersteuern" verschiebt. Auf der Basis kann eine Einzelabnahme erfolgen, da Festigkeit und Fahrverhalten in Ordnung sind.
    Das machen allerdings leider die wenigsten Prüfer, da das nicht in das einfache Schema passt, dass man mittels Unterlagen nicht mehr nachdenken muss und alles auf dem Silbertablett serviert bekommt.
    Die ansonsten verbaute 40-200 ist übrigens auch eine Rennsportfeder.


    Hast Du es mal bei einer Werkstatt versucht, die auf so etwas spezialisiert ist und ggf. auch versierte Prüfer an der Hand hat? Da fällt mir z.B. wieder NET in Lügde ein.