Beiträge von Svanniversary

    Das widerspricht sich irgendwie ein bisschen, oder?Eine weiche Mischung - würde ich denken - wird schneller warm und grippt dann mehr. Reifen, die auf Performance ausgelegt sind, sind in der Regel weicher (Meine haben z.B. einen Treadwear von 220)


    Oder war das anders gemeint?

    Weich war eher eine Vokabel, um es anschaulicher zu machen.
    Es geht ja gar nicht darum, wie viel Grip der Reifen bei Betriebstemperatur hat, sondern darum wie er sich im Niedertemperaturbereich verhält. Der Reifen hat ein Fenster der Betriebstemperaturen in dem er gut funktioniert.
    Bei einem Sportreifen oder UHP liegt das Fenster höher, d.h. man muss ihn warm fahren und er ist recht temperaturfest. Die Mischung wird dafür aber auch bei niedrigen Temperaturen härter bis zum Glasbruch.
    Dieses Temperaturfenster ist bei komfortablen Standardreifen niedriger und bei GJR und Winterreifen noch niedriger. Selbst der normale Winterreifen erreicht dann bei ca. -20°- -25° seine Grenzen und funktioniert nicht mehr so gut. Deswegen gibt es sogar Reifen, die für noch niedrigere Temperaturen ausgelegt sind und im speziellen in Nordskandinavien verwendet werden.


    Im landläufigen Sinne sind dann die Reifen mit niedrigerem Temperaturfenster bei einer gegebenen Temperatur weicher, z.B. bei 0°C
    - ist der Winterreifen im Betriebsfenster und weich
    - der Komfortreifen eventuell noch im Betriebsfenster und weich
    - der UHP bei dieser Temperatur härter und funktioniert schlechter.


    Wenn ich es unter allen Umständen schaffe den Reifen in sein Betriebsfenster zu bringen kann ich das entschärfen. Das gelingt aber insbesondere bei sehr kaltem Asphalt oder Nässe irgendwann nicht mehr.

    S.o., die Mängel am Verdeck sind ein Dauerbrenner, der Rostschutz ab Werk ist mäßig und in bis Ende 2016 gab es Probleme mit defekten Getrieben. Je nach Baujahr kann einen also schon das eine oder andere Nerven.

    Da würde mich die technische Erklärung allerdings interessieren. Die Grundbremsfunktion ist ja rein hydraulisch. Was ich mir vorstellen könnte, ist ein fehlkalibiriertes Ventil im ESC-Gerät, so dass es die ganze Zeit Überströme oder Leckagen gab und daher das Hydraulikvolumen, dass das Bremspedal gedrückt hat nicht an der Bremse angekommen ist.
    Hätte man drauf kommen könne, dass man mal eine Grundeinstellung für das System macht.

    Wenn sich niemand die Mühe machen möchte - hier sind ein paar Links:
    https://www.meinauto.de/lp-bremsweg-autosicherheit
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42736577.html
    http://www.unfallanalyse.de/un…rschung/winterreifen.html


    Aus meiner eigenen Erfahrung im professionellen Reifentest:
    Die Mischungen von Sommerreifen verhärten tatsächlich abhängig von tiefen Temperaturen irgendwann. Diese Grenze hängt individuell vom Typ und der Mischung ab und ist umso eher erreicht, je mehr der Reifen auf Performance und Höchstgeschwindigkeit ausgelegt ist. Mit genau 7°C hat das aber definitiv nichts zu tun.
    Meine extremsten Beispiel für trockene Witterungsbedingungen:
    - Ein SUV-Reifen mit Y-Kennzeichnung, der bereits bei unter 10° C deutlich abgebaut hat und bei -15° allein durch Rollen zerstört wurde (Glasbruch des Gummis).
    - Ein komfortorientierter Sommerreifen mit eher weicher Mischung, der auch unter 0° C noch genauso funktioniert hat, wie im Sommer.


    Bei Nässe, Schnee, oder Matsch ist der Winterreifen in der Regel ab Temperaturen in Richtung des Gefrierpunktes deutlich besser.
    Sommerreifen sind umso kritischer bei tiefen Temperaturen, je mehr sie auf Höchstgeschwindigkeit, hohe Tragfähigkeit und Performance ausgelegt sind. Die MX-5 Reifen sind da eher im weniger kritischen Bereich, Ausnahmen bestätigen die Regel.


    PS: selbst die Brückensteine waren im Winter ok. Nicht besser, aber auch nicht schlechter als an regnerischen Sommertagen.

    Die Bridgestone gehören zu den wenigen (schlechten) Sommerreifen, die extrem temperaturempfindlich sind. Bereits im Bereich 10-15° lässt die Performance nach und so richtig wohl fühlen sie sich nur, bei Temperaturen über 20° bzw. wenn der Reifen selber seine 30-40° erreicht.


    Ich kann Deine Aussage da überhaupt nicht nachvollziehen.


    Die meisten Wald- und Wiesenmischungen für normale Sommerreifen stecken auch tiefere Temperaturen ganz gut weg. Sportreifen, insbesondere mit hohem Geschwindigkeitsindex sind da empfindlicher. Der Michelin PS4 funktioniert ordentlich bei niedrigeren Temperaturen, aber wer einmal erlebt hat, was der Reifen im Sommer kann, wenn er richtig warm gefahren ist, kann nachvollziehen dass der Temperatureinfluss auch da groß ist.
    Bleibt also das Argument, dass Winterreifen auf trockener Straße nicht gut funktionieren. Das kann ich aber z.B. bei meinem Pirelli Sottozero drei, insbesondere bei Temperaturen unter 10° gar nicht nachvollziehen. Für einen Winterreifen hat der unheimlich viel Grip.


    Also kurz, ich bin auch der Meinung, dass der gute und spezialisierte Winterreifen seine Berechtigung hat. Bei den Einschränkungen, dass es unter gewissen Bedingungen, insbesondere trocken, auch mal mit dem Sommerreifen geht, gehe ich aber mit.

    Ich hab drüber nachgedacht, da meine Winterschuhe aber aussehen, wie die Sommerschuhe, hab ich da ehrlich gesagt garkeinen Stress mit ;)

    Was hat das Aussehen damit zu tun? Ich fahre Winter- und Sommerreifen wegen Ihrer Temperatureigenschaften und Performance.


    Am 12.03. wird umgesteckt. Bei einem Auto, das nicht täglich gebraucht wird, aber auch nicht besonders mutig.