Ich sehe da die Neutralität bzw. eine ausgewogene Balance immer noch als ideal an und das ist per se schon sehr agil, da ich das Auto über Lastwechel, oder Lenkung jederzeit stellen kann.
Ich fahre den MX jetzt seit fast zwei Jahren mit einer tendenziel übersteuernden Einstellung und finde es mittlerweile eher anstrengend und frustrierend als spaßig.
Da wird dieses Jahr auf jeden Fall noch etwas geändert.
Beiträge von Svanniversary
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Danke, also ungefähr 2% Unterschied. Da es beim ST mit Fahrer nahezu 50/50 sind werden es dann beim RF wohl ca. 48/52 sein. Dann ergibt sich ein Federratenverhältnis von 0,85. Das ist ähnlich wie beim H&R/Bilstein im ST.
Für die Eigenfrequenzen und das Hubverhalten ist das besser, aber immer noch recht weit von dem idealen Wert zwischen 0,91 und 0,95 entfernt.Der weiter hinten liegende Schwerpunkt macht das Auto allerdings auch übersteuernder und stört die Balance. Das würde man normalerweise mit einem härteren Stabi vorne ausgleichen und da fehlt uns nach wie vor der Wert.
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Mit welchem Fahrwerk und welcher Einstellung?
Wenn ich das mal grob rechne mit 45 kg Mehrgewicht und davon ca. 35 kg auf der HA (Achslastverteilung 0,49) ändert sich das Federratenverhältnis ggü. dem ST von 0,78 zu 0,81. Ich glaube nicht, dass ich das rausfahre.
Ein stärkerer Stabi könnte etwas mehr Einfluss auf die Balance haben, aber da fehlen uns die Werte.Der Effekt von einigen Minuten mehr oder weniger Spur oder Sturz in der Fahrwerkeinstellung ist wahrscheinlich größer, als diese Abweichungen zwischen ST und RF (es sei denn, der Stabi ist wirklich signifikant steifer).
EDIT: Ich muss mich hier nochmal korrigieren. Die größere Masse auf der hinteren Feder senkt zwar die Eigenfrequenz der Hinterachse, aber durch den verschobenen Schwerpunkt nach hinten, wird das Auto noch übersteuernder. Daher wahrscheinlich auch der stärkere Stabi vorne, der die Balance wieder etwas nach vorne schiebt. Unter dem Strich, nimmt sich der RF mit dem ST von der Balance wahrscheinlich nicht viel. Anders anfühlen wird er sich trotzdem.
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Das geht in der Tat in die richtige Richtung, wird es aber wahrscheinlich nur marginal verbessern. Wenn jemand die Werte für Gewicht, Achslastverteilung und die geänderte Stabirate hat, kann ich das gerne mal durchrechnen.
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Was natürlich naheliegt, wenn man den lateinischen Namen Lupus für den Wolf kennt
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Aber der Punkt ist natürlich valide. Damit das Fahrwerk gut funktioniert, muss man die Fahrwerkseinstellung sehr genau auf dem Schirm haben und entsprechend asymmetrisch einstellen. Das ist auf jeden Fall nicht so schön.
Die KW/ST Fahrwerke haben ihren Reiz, wenn ich eher moderate Federraten suche, mit gutem Ventilsystem im Dämpfer, und nichts dagegen habe, dass das Fahrzeug agiler ist und auch etwas lebendiger im Heck. Ähnliches gilt in abgeschwächter Form dann auch für das H&R Monotube und das Bilstein B14.
Wenn es in erster Linie um Performance und ausgewogene Balance, eventuell mit Fokus Track, geht, dann sind die Auslegungen von BC Racing und SPS im Vorteil.
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Ich bin mit dem echten Auto in der Regel schneller, als in der SIM. Das klappt auch mit dem V3 ganz gut, wenn wir bisher mit anderen unterwegs waren.
Bleibt die Frage, ob man mit einem anderen Fahrwerk noch mehr aus dem Auto heraus holen kann. Ich vermute schon, aber wie Du schreibst ist das im Zweifel auch noch anspruchsvoller.
Egal was man meinen aktuellen Setup vorwerfen will, es ist doch recht gutmütig und beherrschbar. -
@BJ323F O.k., stimmt. Hatte ich verdrängt
. Ausnahmen bestätigen die Regel.Aber auch da hatten wir ja Konsens, dass es auf seine Art auch seinen Reiz hat und mit der richtigen Einstellung funktioniert.
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Hmm, da kann ich nur bedingt zustimmen. Das macht eine schnelle und saubere Linie nicht einfacher...