Leider schon verplant, genau wie der 25.01.
Beiträge von Svanniversary
-
-
Dem ist absolut nichts hinzu zu fügen
. -
Deine Argumentation versteh ich nicht.
Bzw was an dem Zitat soll falsch sein, sodas es nicht zieht?Was sind denn deiner Auffassung diese 100%?
Rennfahrer und Testfahrer beherschen beide ein Fahrzeug.
Die unterschiedlichen Ziele sehe ich aber nicht so wie du. Bzw wer sagt das denn mit den Risiken? (Ich gehe jetzt vom Risiko aus abzufliegen, und nicht Unfallfolgen)Guter Punkt. Verstehe die Nachfrage. Die 100 % beziehen sich dabei überhaupt nicht auf den Grenzbereich, sondern beschreiben die Risiken, die eingegangen werden. Das geht dann in Richtung Unfälle bzw. Unfallfolgen und nicht darum, ob ein Auto im Grenzbereich ist oder abfliegt.
Der Testfahrer fährt seine Fahrmanöver im abgesicherten Prüfgelände, ist dabei durch die Berufsgenossenschaft geschützt und hat den klaren Auftrag, den mehrere hunderttausend Euro teuren Prototypen heile nach Hause zu bringen.
Der Rennfahrer hat den Auftrag, ein Rennen zu gewinnen, fährt mit anderen auf deutlich schlechter abgesicherten Strecken und nimmt dabei Schäden am Material ggf. in Kauf, bzw. diese sind dort deutlich wahrscheinlicher.Man könnte vielleicht auch sagen, wobei ich hoffe, dass ich keinem zu Nahe trete, dass der Rennfahrer den Nagel im Kopf haben muss und beim Fahren Risiken ausblendet, während der Testfahrer über Jahre einen Job macht und dabei berufsbedingt angehalten ist, nur sehr geringe und kalkulierbare Risiken einzugehen.
Wenn wir bei uns im Test sehr kritische Manöver fahren müssen, haben wir eine gesperrte Fläche von 500x500m zur Verfügung und ggf. wird das Auto sogar noch mit einem Kippgestell ausgerüstet.
Wie das traurige Beispiel zweier Stuttgarter Kollegen zeigt, ist auch der Job des Testfahrers nicht risikolos. Aber es wird dabei definitiv versucht, alle vorhandenen Risiken zu minimieren.Alles anzeigenNa sowas
Wer beherrscht denn für dich perfekt und warum?
Was ist mit dir selbst bei deiner beruflichen Erfahrung?
Würdest du selbst von dir sagen du beherrscht ein Fahrzeug perfekt?
Was glaubst du würden mehrfache Weltmeister von sich behaupten?Manche Dinge lassen sich einfach schlecht messen

Die Aussage verstehe ich jetzt mal so,
jeder der gerne sortlich fährt, bereit ist mehr Risiko einzugehen und kein Ausnahmetalent ist, soll lieber die Finger vom MX lassen.Aber da würde ich dir sogar zustimmen

Das dumme ist, mit nem Frontler kann man schlechter Driften.
Perfekt ist ein großes Wort ;-). Ich weiß, dass ich hier in meinem Umfeld zu einem sehr kleinen Kreis gehöre, die die Nordschleifenlizenz haben und jede Art von Prototypen bewegen dürfen. Diese Quote liegt auf unser Unternehmen bezogen im Promille-Bereich und ich gehe schon davon aus, dass ich damit höchstwahrscheinlich trainierter bin (Besser fahren kann? Darf ich das schrieben, grübel?), als die restlichen 99 + 0,x %.
Perfekt würde ich mir dabei nicht anmaßen. Mir gelingt auch nicht jedes Manöver beim ersten Mal, aber ich kann Fahrmanöver fahren, die für viele Leute weit außerhalb des eigenen Erfahrungshorizontes liegen (z.B. so etwas wie doppelter Spurwechsel mit ausbrechendem Heck bei Geschwindigkeiten von weit über 100 km/h, ohne Schlupfregler). Genau wie jeder andere habe ich Stärken beim Autofahren (z.B. beim Einfangen von ausbrechenden Fahrzeugen) und Schwächen (z.B. beim Einparken
).
Der durchschnittliche Rennfahrer und erst recht der Weltmeister, welcher Disziplin auch immer, ist schon jemand, der ein Auto Nahe der Perfektion beherrscht. Perfekt ist nur der Walter
.
Ich denke ich weiß worauf Du hinaus willst. Perfekt ist wahrscheinlich das falsche Wort. Ich versuche es nochmal, gemeint war - "die einen einfachen Fronttriebler in jeder Situation sicher beherrschen".Wenn Du auf einer Definition bestehst, würde ich es wie folgt versuchen. Fahrzeugbeherrschung heißt für mich:
- Das Fahrzeug macht genau und nur das, was der Fahrer auch will. D.h. der Fahrer bestimmt das Fahrverhalten, steuert die Fahrzeugreaktionen und wird nicht von Ihnen überrascht.
- Der Fahrer ist in der Lage, das Fahrzeug kontrolliert und sicher im Grenzbereich zu bewegen.
- Der Fahrer ist in der Lage, jegliche Art von Instabilität, egal ob Über- oder Untersteuern zu dosieren und zu kontrollieren.Dein Fazit ist nicht schlecht
. Ich finde es aber doch etwas hart formuliert, weil ich schon glaube, dass man durch Training und die richtige Einstellung den MX-5 auch ohne Ausnahmetalent sportlich bewegen kann und sollte
. Die Grenzen dessen was (gut) geht, sind auf jeden Fall enger, als bei vielen anderen Autos. Das sollte man einfach wissen und berücksichtigen. -
, da sind wir in der Tat nicht weit auseinander.Das Fahrsicherheitstraining sehe ich noch etwas differenzierter. Wie Du schreibst, reicht das bei weitem nicht, um echte Fahrzeugbeherrschung zu erlernen.
Man lernt aber die eigenen Grenzen und die des Fahrzeugs kennen und das ist aus meiner Sicht ein sehr großer Faktor für die eigene Fahrsicherheit, wenn man für die eigene Fahrweise die richtigen Konsequenzen zieht.Tja, was ist der MX-5 nun für ein Auto? Der gemeine Fronttriebler oder Allradler ist qua Konzept in der Regel gutmütiger. Der normale Hecktriebler auch, da er in der Regel einen längeren Radstand und eine höhere Gierträgheit hat.
Man kann also ganz objektiv feststellen, dass der MX-5 anspruchsvoller als diese Autos ist.
Es gibt aber durchaus bei z.B. Lotus und Porsche Autos, die anspruchsvoller als der MX sind.Nach meiner Erfahrung gibt es nur wenige Fahrer, die einen einfachen Fronttriebler perfekt beherrschen. Was das dann für den MX heißt, kann sich jeder selber überlegen.
Wie Du schreibst wird trotzdem erstmal jeder sehr gut mit dem Auto klar kommen. Man sollte sich aber vielleicht bewusst sein, dass das nichts damit zu tun hat, dass man das Auto in jeder Situation im Griff hat. Und mit „gutmütig“ hat das aus meiner Sicht auch nichts zu tun.
-
Ich kann mich da nur @Nelle anschließen. Klar kann ich versuchen so defensiv wie möglich zu fahren und komme dadurch in der Regel nie in Probleme. Aber der Straßenverkehr an sich ist nicht in jeder Situation vorhersehbar. Laub, Nässe Reifglätte, ein unvorhergesehenes Ausweichmanöver und dann ist man froh, wenn Fahrer, Auto und Reifen funktionieren.
Das Argument, dass man durch defensive Fahrweise alle Situationen entschärfen kann, ist aus meiner Sicht nicht tragfähig. Wenn das bisher so war hat man vieles richtig gemacht UND viel Glück gehabt.
Als vergleichbares Beispiel bringe ich einmal die Vollbremsung. Die wenigsten werden so etwas aus Jux, oder Routine bei ihrer normalen Fahrweise nutzen. Aber es wird mit wohl jeder zustimmen, dass man dieses Manöver beherrschen sollte und in seinem Autofahrerleben auch mehrere Male benötigt.Das Argument
Nicht umsonst gibt es regelmäßige Abflüge auch unter Profi-Rennfahrern...nur haben die idR Auslaufzonen und entsprechende Sicherheitseinrichtungen sowie PSA am Start.
zieht auch nicht. Bei uns Testern gibt es den Spruch, dass Rennfahrer und Tester sehr ähnliche Jobs machen, aber der Rennfahrer fährt 105 % und der Tester 95 %. Im Rennen geht es in der Regel darum, so schnell wie möglich zu fahren und dabei werden natürlich auch viel höhere Risiken eingegangen. Es passiert dennoch wenig, weil genau deshalb die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
Damit dass das nicht kalkulierbar ist, oder die Rennfahrer schlecht fahren können, hat das in der Regel nichts zu tun.
Wenn Du als Tester den ganzen Tag am Limit auf dem Eissee fährst, schmeißt Du das Auto in der Regel auch ein- bis zweimal am Tag weg, was da aber zum Glück auch keine Konsequenzen hat. Und die Jungs können auch richtig gut Auto fahren. -
Ich vermute wegen dem geschlossenem Kühlkreislauf. Habe ich so nie gesehen.
Was meinst Du damit? 100 % der modernen Autos verfügen über einen geschlossenen Kühlkreislauf.
-
Naja, im legalen Bereich bist Du damit natürlich noch, aber zumindest der ADAC empfiehlt m.E. nach bei Winterreifen mindestens 4mm.Eventuell passt das ja dann mit Deinen Eindrücken zusammen und Du solltest eben wirklich langsam neue aufziehen lassen.
Die 4 mm Empfehlung hat aber Ihren Grund in den Schneeeigenschaften. Dafür benötige ich das Profil. Bei reiner Nässe geht es um Aquaplaning und dabei macht es keinen Unterschied, ob Sommer- oder Winterreifen. Klar werden die Aquaplaning-Eigenschaften mit weniger Profil schlechter, aber eher progressiv mit abnehmender Profiltiefe. D.h. mit 4 mm ist man da noch ordentlich unterwegs.
Ich sehe den Grund eher darin, dass das Gummi schon hart wird, was die Nässeeigenschaften eklatant verschlechtert. Wenn das typisch für den Reifen ist, wäre es allerdings arg früh. Je nach Einsatz und Lagerung sollte so etwas erst nach 4-6 Jahren passieren.
-
Im Profil eines Ganzjahresreifen
Meine Kollegen waren bei unseren Reifentests sehr positiv über die Performance des Michelins überrascht.
Es ist wie bei jedem Reifen ein Zielkompromiss und ich sehe den Schwerpunkt hier auch in Richtung nass/trocken verschoben, zu Lasten der Winterperformance. -
Nur mit dem Michelin, wenn auch nicht auf dem MX-5.
Im Profil eines Ganzjahresreifen ist der extrem gut. -
Warum? Du kannst auch mit großen Autos viel Grip haben und mit kleinen Autos wenig.
Problem sind eher Massenträgheit (insbesondere rotatorisch) und Schwerpunktlage.Daher sind auch Mittelmotorautos immer etwas schwieriger im Handling.