Sven, weißt Du denn, das es damit zusammenhängt, oder nimmst Du das nur an?
Davon ab sehe ich eine unterlassene Zertifizierung auf die Reifengröße 195/50-16 erst einmal nicht als technischen Grund an. Dafür bedarf es dann schon einer sinnvollen und logischen Erklärung, weshalb es so sein sollte.
Gruß Ulli
Nein, natürlich weiß ich das nicht sicher. Ich halte es aber nach der neuen WLTP Typprüfung für sehr wahrscheinlich. Das hat im letzten Jahr bei jedem Hersteller viel Unruhe ausgelöst. Mein Arbeitgeber hat immer noch auf hohe Varianz gesetzt und ist dementsprechend spät dran gewesen. Andere Hersteller haben das Angebot radikal zusammen gestrichen.
Der Hintergrund dafür, dass eine gesonderte Typisierung erforderlich ist, ist eine abweichende Reifengröße und ein abweichender Rollwiderstand. Das sind für mich handfeste technische Gründe, die in der Konstruktion des Reifens begründet liegen.
Eventuell liegt es am 2.5% geringeren Radumfang.
Vielleicht ist der für diese Zertifizierung zu groß und bedarf einer zweiten Zertifizierung.
Selbst wenn man die macht und beide Reifengrößen gefahren werden dürfen, wie wird dann das Auto besteuert, wenn die Verbrauchswerte unterschiedlich sind.
Man könnte natürlich sagen, die verbrauchsungünstige ist steuerrelevant, da würden aber die meckern, die die andere fahren.
Fragen über Fragen..., Mazda solls klären.
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Das ist egal, ob besser oder schlechter, anders reicht. Nach WLTP müssen alle angebotenen Varianten mit Einfluss auf den Verbrauch geprüft werden. Der Reifen ist da aufgrund seines Rollwiderstands ein Pflichtkandidat. Man kann das umgehen, in dem man einfach die schlechteste Variante zulässt, muss dann aber dennoch nachweisen, dass die anderen Varianten tatsächlich besser sind. So oder so ist das Aufwand für den Hersteller und wie Du schon schreibst, sind die Kunden davon auch nicht begeistert.
Praktisch wirkt sich das in D so aus, dass Du je nach Ausstattung einen anderen CO2 Wert in Deinen Papieren stehen hast und dementsprechend mehr oder weniger Steuern zahlst. Wir haben z.B. einen gut ausgestatteten Polo mit 17° Rädern hier, dessen Verbrauch 6g/km höher ist, als der der Basisvariante. Entsprechend zahlen wir auch mehr Steuern.