Ein Geschmäckle bleibt. Offensichtlich war "man" der Meinung, dass man das Auto nicht unmodifiziert in den Test schicken konnte. D.h. das Defizit ist offensichtlich bekannt, wird als nachbesserungswürdig angesehen und dann für den Test nachgebessert, während die Kundenfahrzeuge weiter ohne Modifikation ausgeliefert werden.
Jetzt kann man natürlich sagen, dass einen das nicht umbringt, es selber machen zu lassen, die Kosten überschaubar sind usw. Aber schön ist etwas anderes.
Da wird bei Mazda schon einiges beim Kunden abgeladen:
- Hohlraumkonservierung
- Fahrwerkeinstellung
- Lackkonservierung
Das ist in Summe auch ein vierstelliger Betrag, den ich bisher bei keinem anderen Auto das ich gefahren bin (VW, BMW, Audi, Skoda...) in die Hand nehmen musste. Alles nicht tragisch, aber das Preis-/Leistungsverhältnis leidet.
Und was ist mit den armen Kunden, die nicht hier im Forum sind, keine Ahnung haben und entsprechend gar nicht wissen, dass solche Maßnahmen notwendig sind? Na gut das Auto fährt dann halt nicht so gut (Fahrwerkeinstellung) und gammelt einem weg. Ist ja nicht so schlimm - wenn man es denn vorher gewusst hätte.