Beiträge von Svanniversary

    Dem ist ja insgesamt wenig hinzu zu fügen ;-).


    Die Kombi Eibach (o.a.) mit Standard-Dämpfern ist (mindestens mir) leicht unterdämpft. Da ist mir zu viel Leben drin und die Radkontrolle leidet.
    Eibach und Bilstein funktioniert dehr ordentlich.
    Das Gewindefahrwerk ist definitiv fahrdynamisch und hinsichtlich der Freiheitsgerade die teuerste, aber auch beste Lösung. Welches ist dann eine Frage des Anspruchs.

    @Ulli, das hat doch nichts mit lügen zu tun. Der Händler hat durchaus das Recht zu entscheiden, mit wem er welche Geschäfte macht. Wenn einem das nicht passt, sucht man sich am Besten einen anderen Händler (meiner nimmt z.B. knapp über 10 €/Liter und akzeptiert angeliefertes Öl).

    Mal kurz gerechnet (Unter Vernachlässigung der Übersetzung). Die Zuladung des MX5 sind 180 kg (bei meinem Auto).


    Serienfeder 1800N / 18 N/mm = 100 mm
    KW V3 (auf -30 mm) 1800 N / 37 N/mm + 30 mm = 79 mm


    Das würde heißen mit einem V3 bin ich bis ca. 50 mm Tieferlegung noch im Bereich der Serienauslenkung.

    Was fehlt denn jetzt noch?


    Winterreifen leben zum einen von der Flächenpressung (Vorteil schmale Reifen) und seit es die Lamellentechnologie gibt auch davon, dass sie sich insbesondere auf Schnee mit dem Untergrund verzahnen können (Vorteil breite Reifen).
    Bei gegebener Reifenbreite begünstigt ein etwas höherer Fülldruck beide Effekte.
    Das gilt allerdings in erster Linie für Traktion und Bremsen, also Längsführung.


    Bei der Querführung wirken sich diese Effekte nur sehr gering aus, dafür ist es aber wichtig, wie gut der Reifen arbeiten und Schräglauf aufbauen kann. Höherer, bzw. zu hoher Fülldruck, hat dabei nachteilige Effekte.
    Bei der Querführung gibt es so etwas wie ein optimales Fülldruckfenster und darüber und darunter leidet auf der einen Seite die Quersteifigkeit (zu wenig Fülldruck), oder der Querkraftaufbau (zu hoher Fülldruck, Reifen wird zu steif und arbeitet schlechter).
    Wenn ich solche Effekte dann auch nur an einer Achse habe, bringe ich auch noch die Balance (über-/untersteuern) des Autos aus dem Gleichgewicht.


    Warum Mazda jetzt ausgerechnet empfiehlt den Fülldruck nur hinten um 0,2 bar zu erhöhen, kann ich dabei beim besten Willen nicht beantworten, auch wenn ich beruflich schon reichlich mit solchen Themen zu tun hatte.
    Aus meiner Sicht macht es entweder Sinn, den fahrdynamisch optimalen Fülldruck an beiden Achsen zu fahren, der in der Regel, je nach Reifen, irgendwo zwischen 1,9 und 2,2 bar liegt, oder alternativ für bessere Traktion und kürzere Bremswege den Fülldruck an beiden Achsen moderat zu erhöhen.