Beiträge von Svanniversary


    Tragen nun wirklich nicht, hier sind die Strassen meistens recht gerade und ab und zu befinden sich andere Fahrzeuge drauf. An der Umsetzung der Idee, durch langsamere Fahrzeuge einfach durch zu fahren, arbeite ich noch.

    Dem ist nichts hinzu zu fügen ;) . Schließe mich an.


    @LineR, Bremsen hat natürlich Einfluss auf den Verschleiß, insbesondere an der Vorderachse. Für innen/außen eher nicht.
    Könnte ev. sein, dass der 215er anders reagiert, als der 205er.


    Generell glaube ich nicht, dass hier irgendwer irgendwas falsch macht ;) .

    O.k, danke. Ich wiederhole aber meine Bitte, das gerne hier direkt im Thread zu tun, denn dann hat der Betroffene eine Chance, ohne Ärger und Abmahnung zu reagieren.
    Ich signalisiere da klar meine Bereitschaft und Sensibilität. Ich möchte nett auf der Sachebene diskutieren und es liegt mir fern irgendwem zu Nahe zu treten. Wenn das im Eifer des Gefechts doch passiert, freue ich mich über jeden Hinweis und werde mich ggf. auch entschuldigen (wenn man mir einen Hinweis und die Chance dazu gibt).


    @Nelle, da werde ich glatt rot. Das ist sehr nett und ich freue mich über diese Form der Anerkennung sehr. Das ist genau das, was ich hier versuche und z.T. scheint es mir auch zu gelingen.

    Kann ich absolut bestätigen. Bei mir sind es, mit ebenfalls ca. 2° Sturz hinten und dem MPS4, auch nur wenige Zehntelmillimeter Unterschied innen zu außen.


    Funktioniert gut und würde ich auch jederzeit wieder so machen. Nach aktueller Hochrechnung müsste der Reifen 25 bis 30 tkm schaffen, was ich absolut in Ordnung finde. Der Bridgestone hat bei mir weniger km geschafft.

    Hi Oli, @Skullz101,


    ich hoffe und glaube, dass wir das alle tun - versuchen, möglichst gut miteinander auszukommen.


    Schon in der Schule fand ich es eher nicht so schön, wenn jemand gleich zum Lehrer gelaufen ist und gepetzt hat ;-). In dem Sinne wäre es, denke ich, auch ein Gebot des netten Miteinanders und der Fairness, das jemand, der sich hier unangemessen behandelt fühlt, hier darauf hinweist, so dass die anderen wissen, dass sie sensibler sein müssen und ggf. eine gefühlte Grenze überschritten haben.


    Mir würde das jedenfalls helfen, da ich mit Deiner vagen Aussage wenig anfangen kann und daher nicht wüsste, ob ich betroffen bin und mit wem und an welcher Stelle. Da ist es schwierig sensibler zu reagieren...

    KEINER von Euch hätte das Auto abgefangen! JEDER von Euch wäre genauso abgeflogen!

    Kühne Aussage, die ich so pauschal mal in Frage stellen möchte.


    @Merten124, ist wahrscheinlich wirklich besser, wenn ihr telefoniert.
    Pauschal möchte ich das auch nicht beantworten und die richtige Reaktion mit gegenlenken zu üben ist immer gut.
    Als Exit-Strategie, wenn man das Auto wirklich verliert, kann man die Vollbremsung aber gut im Hinterkopf behalten.
    Der Profi fängt das Auto ab, der Anfänger bremst und alle anderen können so viel dazwischen machen, wie sie sicher hinbekommen :) .
    Ich wollte in erster Linie darauf hinaus, dass es für viele, gerade Ungeübte, die beste Strategie ist, das Auto abzubremsem. Man sollte dabei natürlich auch gegenlenken und versuchen das Auto zu stabilisieren. Ohne Bremsen kann man sehr schnell in Situationen mit Schlag und Gegenschlag kommen, die nur sehr schwer zu beherrschen sind.

    Und der Link weiß es jetzt besser, als alle Fahrsicherheitstrainer?
    Ich sage ja, das kann man so versuchen, aber es ist auf jeden Fall sinnvoll Geschwindigkeit abzubauen.
    Oder man baut die Geschwindigkeit in der Kaltverformung ab.


    Einen Tipp, dass jeder, also auch der Ungeübte, sein Auto mal eben elegant mit Gegenlenken abfangen soll, kann ich echt nicht ernst nehmen.
    Wie Björn, @BJ323F schon schreibt ist die richtige Reihenfolge auch umgekehrt, erst Kupplung treten, dann vom Gas. Alleine das spricht schon nicht für den Link.
    Den Ablauf im Zusammenspiel Kupplung, Gas, Bremse muss man mal geübt haben. So einfach klappt das nicht.


    Hier mal das Gegenbeispiel für die Argumente der anderen Seite (der erste Link, den ich zu dem Thema gefunden habe):
    http://www.alles-fuehrerschein…p5?title=%C3%9Cbersteuern

    Natürlich ist der Fuß nicht auf dem Gas, wenn er auf der Bremse ist, oder wie fährst Du Auto?
    Aber selbst wenn Du in der Hektik beide Pedale triffst, bremst ein modernes Auto und setzt das eGas auf null.


    Ich wiederhole mich, schau Dir die Definition von Unter- und Übersteuern an.
    Ein Straßenfahrzeug ist so gut wie nie neutral, so dass die Haftung immer an einer Achse zuerst abreißt und das Auto entsprechend über- oder untersteuert.


    Konkret:
    Er hat nicht rechtzeitig und schnell genug gegen gelenkt, wie Du im Video erkennen kannst. Wie geht es dann weiter? Was würdest Du machen?


    Ich kann aber auch auf Deine Lösung eingehen. Beim normalen Fahrer gibt es in der Regel zwei wahrscheinliche Ergebnisse:
    - er lenkt zu wenig gegen, Ergebnis: siehe Video
    - er lenkt zu viel gegen, Ergebnis: es gibt einen heftigen Gegenschlag und er landet im Gegenverkehr.


    Die dritte, sehr unwahrscheinliche Möglichkeit ist, dass er genau den Punkt trifft, auf der schmalen Fahrspur bleibt und alles gut geht.

    Schau Dir mal die Definitionen von Unter- und Übersteuern an @Leto89.
    Ein Übersteuerndes Fahrzeug verkleinert den Kreisradius und landet damit ohne Gegenreaktion kurveninnen, auch und gerade wenn es zu schnell war.
    Hier wird die Ursache aber vermutlich zu viel Traktion, also Leistungsübersteuern gewesen sein.


    Das ganze Thema Gas und Kupplung kannst Du vergessen, wenn Du bremst. Das macht der Schlupfregler auch so. Die getretene Kupplung hilft, ist aber nicht notwendig.


    In so einer Situation trittst Du die Kupplung, nimmst das Gas weg und dann - erlebst Du den Einschlag, weil das Auto unrettbar eindreht und es für weiteres zu spät ist.


    Mal ganz konkret.
    Das Auto ist hinten ausgebrochen, der Fahrer hat gegen gelenkt, das Auto dreht weiter ein und hat mittlerweile einen großen Schwimmwinkel erreicht.
    Was wäre jetzt aus Deiner Sicht die richtige Reaktion gewesen?

    @Leto89, ich kann Dir mit Deinen Ausführungen jetzt echt nicht mehr vollständig folgen. Ich finde die Diskussion ehrlich gesagt auch etwas anstrengend, wenn wir die jetzt auf der Ebene "Fehler" und "falsch und richtig" führen.


    Wie viel praktische Erfahrung hast du denn jetzt mit solchen Themen? Das sind aus der Theorie alles tolle Punkte, die Du anführst, aber das Wenigste davon kann Lieschen Müller mal eben umsetzen.


    Meine praktische Erfahrung sagt, dass es sehr wertvoll ist, Geschwindigkeit aus dem Auto zu nehmen. Wer meint, dass er es kann, hat dann noch mehr Möglichkeiten mit Gas, Bremse und Lenkung. Die Praxis der Unfallzahlen zeigt, dass die Mehrheit der Autofahrer das nicht hinbekommt.


    Meinetwegen können wir es dann auch gerne dabei belassen, es sei denn Du möchtest noch explizit irgendwelche Details diskutieren.