Beiträge von Svanniversary

    @trailblazer


    Die NOX Werte in den Städten fallen seit Jahren und waren in den Jahren vorher immer deutlich höher (und ich möchte nicht wissen, wie das in den 70ern und 80ern aussah). Es gibt wissenschaftliche Prognosen, die besagen dass die Grenzwerte in zwei bis drei Jahren mühelos erfüllt werden, weil der Fahrzeugbestand bis dahin weiter modernisiert wurde.
    Die Hauptbelastung geht von Lieferwagen und Bussen aus, die mehrmals am Tag die Meßstellen passieren und Hausfeuerung sowie Kreuzfahrtschiffe spielen dabei auch noch eine Rolle. Über die redet aber gar keiner und über Nachrüstungen da, wo es am meisten helfen würde, habe ich auch noch nichts gehört.


    Ein "Verbraucherschutzverein" namens DUH erkämpft gerade Fahrverbote in den Städten, was dazu führt, dass wenige Jahre alte Euro 5 Fahrzeuge entwertet werden und nicht mehr in der Stadt gefahren werden dürfen. Übrigens alles Fahrzeuge, nicht nur von VW, die eine KBA-Zulassung haben und legal auf unseren Straßen unterwegs sind. Um irgendeinen Betrug geht es da überhaupt nicht und diese Fahrzeuge halten auch heute noch die damals geltenden Grenzwerte innerhalb der damaligen Prüfbedingungen ein.


    Und jetzt kommt jemand, ändert im nachhinein die Prüfbedingungen (Stichwort RDE und Realverbrauch) und dann wundert man sich, dass die Werte andere sind? Und natürlich ist die Autoindustrie schuld und die kann ja ruhig nochmal ein paar Milliarden hinblättern. Für Maßnahmen die ein Feigenblatt sind, aber gleichzeitig Geld kosten, das dann fehlt um an den wirklich wichtigen Zukunftsthemen zu arbeiten.


    Eins habe ich für mich gelernt. Glaube keinem der Schreit und Panik macht und die einfachen Antworten sind nur ganz selten die Richtigen. Und wenn so etwas dann noch auf eine verzweifelte Politik im Wahlkampf trifft, die gerade merkt dass die Zeit der Volksparteien vorbei ist, dann darf man sich wohl nicht wundern, was da gerade passiert.


    Und bei all dem Umweltschutz redet keiner mehr über CO2 und Weltklima, was nach meiner Einschätzung, wirklich ein Problem ist. Da feiert man sich lieber und trägt den CO2-Ärmsten Verbrennungs-Antrieb, den Diesel zu Grabe. Die gleichen Leute die sich heute über NOX aufregen, werden in wenigen Jahren die sein, die lauthals protestieren, dass wir mit den ganzen Benzinern die notwendige CO2-Reduzierung nicht schaffen werden.


    Wenn mir das aktuelle Szenario jemand vor 5 Jahren prophezeit hätte, hätte ich ihn definitiv für verrückt erklärt. Aber aktuell finden sich anscheinend genug Leute, die mit den einfachen Antworten loslaufen und sich hinterher wundern, warum ihr Auto nichts mehr wert ist und sie in ihrer Stadt nicht mehr fahren dürfen. Und dann ist es natürlich super, wenn einem der Schuldige auf dem Silbertablett serviert wird. Wobei es schon komisch ist, dass die Politik, inklusive der Grünen, damals die Euro 5 Normen erlassen hat, inklusive des damaligen Prüfzyklus, und jetzt proklamiert dass das alles Teufelszeug ist und bloß runter von den Straßen muss. Schon praktisch so etwas. Der Sündenbock ist ausgemacht und alle anderen kümmert das Geschwätz von gestern nicht mehr.
    Da ist es ja geradezu ein Glücksfall, dass man immer wieder "Betrug" dazu schreiben kann, auch wenn das die meisten Fahrzeuge nicht betrifft und die, die es betrifft, nachgerüstet wurden. Denn ansonsten hätte man sich ja mit den Entscheidungen und Fehlern der Vergangenheit auseinander setzen müssen und das mag ja keiner so gerne.

    Glaube ich eigentlich nicht. Am Anfang liegt das Auto ganz gut. Ich denke eher, dass der Reifen zu warm geworden ist. Das hatte ich mit Wolframs Auto auch. Der Ring ist da recht anspruchsvoll und kann einen normalen Straßenreifen schon nach ein bis zwei Runden an die Grenzen bringen.


    Ich habe aber auch etwas das Gefühl, dass gegen Ende die Brechstange ausgepackt wurde, sprich etwas zu schnelle Pace und dafür zu hecktisch an der Lenkung. Am Anfang war das runder und flüssiger.

    Absolut richtig. Mir schaltet er auch zu viel. Viele Kurven kann man sehr flüssig im dritten und vierten Gang fahren. Ein Schaltvorgang bringt da mehr Unruhe, als dass er wirklich hilft, schneller zu sein (zumindest für uns Normalsterbliche, die nicht um die letzte Zehntelsekunde ringen).

    Mehr Gewicht auf der Hinterachse heißt mehr Übersteuern. Ich erhöhe zwar die Traktion, dafür wird die Hinterachse aber agiler.
    Nach meiner Erfahrung besteht da keine Notwendigkeit mit den richtigen Reifen und einer angepassten Fahrweise.


    Historisch kommt dieser Trick noch von hinterradgetriebenen Autos mit Frontmotor, die vorne schwer und hinten leicht waren.

    So ist es. Die Werte von Mazda sind eine einzige Vorgabe, bei der die Werte für verschiedene Standhöhen umgerechnet wurden.
    Die Mazda Grundeinstellung würde ich mal als sehr defensiv beschreiben. Andere Werte und Vorgaben, die dem Auto etwas mehr Präzision und Dynamik geben, findet man ja hier im Forum. Die kann man dann unabhängig von der Standhöhe verwenden.