Beiträge von Svanniversary


    Beim neuen Tiguan meiner Frau (150PS Benziner mit Allrad) geht die Warnleuchte bei Restreichweite von 75km an und das passt dann auch so ungefähr bzw. würde ich das bei dem Fahrzeug nicht so ausreizen wollen/können wie beim MX :whistling:

    Solltest Du auch nicht. Ich bin mit einem GTI mal mit 5 km Restreichweite auf die Tankstelle gerollt und da war noch 1 Liter im Tank. Das ist eine Genauigkeit mit der ich sehr gut leben kann.

    Das Ganze ist ein sehr japanisches Phänomen. Rechtlich darf das Auto bei 0 km Restreichweite nicht stehen bleiben. Tut es das doch gilt es als unverschuldeter Liegenbleiber und der Hersteller ist Schuld.
    Bei den meisten deutschen Fabrikaten kann man dann noch zwischen 10 und 20 km fahren, vielleicht etwas mehr. Diese extrem hohen Restmengen von über 5 l und entsprechen 80 - 100 km Restreichweite kenne ich persönlich nur von japanischen Fabrikaten.

    Sehr schön. D.h. aber auch, bei ND's mit steiferem Fahrwerk, funktioniert dieses eingebaute Feature des "hinten mit Einlenken" nur noch zum Teil.

    Das ist so an Vorder- und Hinterachse und war auch beim NC schon so. Wenn ich das Wanken reduziere, reduziere ich auch die Stabilisierung und das Wanklenken. Das ist einer der Gründe warum der Grenzbereich mit steiferen Fahrwerken höher, aber auch schmaler wird.
    Das Wanklenken mit einer sich öffnenden Vorderachse und einer gleichsinnig einlenkenden Hinterachse hat eine stark stabilisierende Wirkung auf das Fahrverhalten.


    Edit: Ergänzend - das ist u.a. auch der Grund, dass man bei härteren und tieferen Fahrwerken statisch bei der Fahrwerkseinstellung eher etwas mehr Sturz und Spur einstellt. Durch weniger Wanklenken werden geringere Spur- und Sturzwerte erreicht und durch eine höherer Vorsteuerung mit der Fahrwerkseinstellung erreiche ich dann ähnliche Werte in der Kurve, wie ein weicheres Auto mit Wanklenken.

    Müsste ich mir ggf. Im Detail ansehen, aber ich meine wenn, dann ist der Händler nicht up to date.
    Das sollte noch voll im Rahmen der Werkseinstellungen liegen.

    Verstehe ich jetzt irgendeinen geheimen Witz nicht? Das sind doch genau die Werte, die ich abgelesen habe:
    - Sturzdifferenz vorne links/rechts 14' => schlechter Geradeauslauf, schief ziehen
    - Nachspur vorne rechts, sehr unsymmetrisch links/rechts (delta 6') => schief stehendes Lenkrad. oder leichtes Schief ziehen
    - Sturzdifferenz hinten links/rechts 7' (geht einigermaßen)
    - hinten rechts nahezu Nullspur und auch sehr unsymmetrisch links/rechts (delta 7') => schief ziehen
    - insgesamt relativ unsymmetrisch links/rechts, was bedeutet, dass sich das Auto in Linkskurven anders verhält, als in Rechtskurven.


    Schön ist definitiv was anderes. Dafür ist es jetzt wenigstens im Rahmen.

    Das wäre etwas übertrieben, da nicht so sehr daneben.

    Da haben wir sehr unterschiedliche Meinungen was daneben ist.


    An einem Rad Nachspur, an einem fast Nullspur und an einem fast Null Sturz, dazu sehr unsymmetrisch - das ist aus meiner Sicht schon relativ stark daneben und wieder ein gutes Beispiel, warum sich die Einstellung lohnt.

    Wieso „gerade von mir“? Ich komme ja aus keiner Hafenstadt.
    Mein ungeschriebenes Fazit, dachte das wär so klar, ist, dass es durchaus logisch ist, den Feinstaub dort anzugehen, wo er erhöht auftritt, in den Innenstädten, und da verursachen ihn wohl wirklich überwiegend Fahrzeuge.

    Nur weil ich das Gefühl hatte, dass Du auch einer eher umweltbewussten Standpunkt vertrittst, aber vielleicht habe ich das falsch verstanden.


    Der Ansatz der lokalen Emissionsreduzierung ist auf jeden Fall sinnvoll, darf aber aus meiner Sicht nicht heißen, dass es dann Zonen geben darf, die rechtsfrei sind und in denen alles rausgerotzt wird.

    Ohne dass ich jetzt den NC im Detail kenne, vermute ich mal, dass Mazda beim NC und ND wert auf eine gute Agilität gelegt hat.


    Beim NC wurde das durch die Nachspur im Wanklenken erreicht, was das Auto aber durchaus etwas anspruchsvoller machen kann, während man beim ND konventionell Vorspur beim Wanklenken macht, aber die Hinterachse dafür etwas weicher gestaltet, so dass das Auto trotzdem agil, aber wohl gutmütiger ist.


    Passt das für jemanden, der beide Autos kennt, oder habe ich da einen Denkfehler?


    Das Mitlenken der Hinterachse durch Vorspur ist prinzipiell richtig und zwar gleichsinnig zur Vorderachse, was einen stabilisierenden Effekt hat. Nachspur wäre agilisierend und kann bei höherem Tempo zu viel des Guten sein.


    Bei modernen aktiven Hinterachslenkungen fährt man bis ca. 50-60 km/h gegensinnig, also in Richtung Nachspur und agilisierend und darüber gleichsinnig, also stabilisierend. Ist ein faszinierendes Gefühl, weil man so ein Auto auch bei sehr hohem Tempo sehr zügig anlenken kann, ohne dass die Hinterachse instabil wird. So ähnlich ist es dann auch mit mehr Vorspur an der Hinterachse.