Ist sinnig und leuchtet ein. Den Fakt, dass vermutlich kein Auto mit positivem Sturz durch die Gegend fährt hatte ich nicht aufm Schirm...
Ein paar ab Werk schon ;-). Aber der Sollzustand ist das nicht.
Ist sinnig und leuchtet ein. Den Fakt, dass vermutlich kein Auto mit positivem Sturz durch die Gegend fährt hatte ich nicht aufm Schirm...
Ein paar ab Werk schon ;-). Aber der Sollzustand ist das nicht.
Du hast ein sehr schlechtes Bild der Industrie ;-). Ich weiß zumindest für die deutsche Industrie aus sicherer Quelle, dass da noch anders gearbeitet wird ;-).
Nein, das ist natürlich nicht wissenschaftlich korrekt, sondern umgangssprachlich.
Allgemein fahren moderne Autos Vorspur und negativen Sturz. Daher wird verkürzt häufig von mehr gesprochen und damit ist die übliche Vorspur und der übliche negative Sturz unabhängig vom Vorzeichen, also rein vom Betrag, gemeint.
Daher verwende ich das hier auch in dem Kontext, da der MX-5, wenn er vernünftig eingestellt ist, auch immer Vorspur und negativen Sturz fährt. Was ich zumindest sagen kann ist, dass das im Kollegenkreis auch klappt, da niemand auf die Idee kommt, dass mit 1° mehr Sturz gemeint ist, dass ich positiven Sturz einstelle, sondern dass ich den negativen Sturz um den Betrag von 1° erhöhe.
Bei der Kommunikation mit Händlern und von absoluten Werten muss man selbstverständlich das Vorzeichen bzw. negativ oder positiv mit angeben.
Die Hinterachse ist anders im Gegensatz zum NC. Der NC ging über das Wanklenken in Nachspur und der ND macht jetzt, wie allgemein üblich mehr Vorspur.
Allgemein ist die Vorderachse beim ND relativ steif und stabil, während die Hinterachse eher etwas weicher ist. Das muss man bei der Fahrwerkseinstellung kompensieren, weswegen Mazda ja in der Werkseinstellung auch bis zu 1° mehr Sturz hinten als vorne vorsieht.
Wie Du sagst sollte man die NC Werte auf keinen Fall 1:1 auf den ND übertragen. Die Achse arbeitet komplett anders.
Das mit dem Streit war nur gemeint im Sinne von "wir streiten nicht und wollen und brauchen es auch nicht"
.
Das habe ich beim OPF wie @Turmalin_MX5 auch geschrieben hat, anders verstanden. Viel weniger Beladung und viel einfachere Regeneration. Das wird wohl eher unkritisch und auf Lifetime sein.
Aber - nachrüsten würde ich das auch nicht. Es bleibt ein Eingriff in den Abgastrakt und erfordert eine komplett neue Applikation für den Motor. So etwas würde ich den Herstellern (OEM) überlassen, die damit Erfahrung haben und nicht irgendeiner kleinen Nachrüstbude.
10' Vorspur an der VA sehe ich auch als guten Kompromiss an. Mehr braucht es nach meiner Erfahrung aber auch nicht.
Der Grund für etwas mehr Spur an der Hinterachse ist die Wirkung der Spur auf das Fahrverhalten. Mit Vorspur reduziere ich den Gierwinkel und die Gierbeschleunigung und bekomme insbesondere bei dynamischeren Manövern und hoher Geschwindigkeit mehr Stabilität ins Auto. Dabei wird das Fahrverhalten gutmütiger.
Mit Sturz erhöhe ich das Seitenkraftpotential bei hoher Querbeschleunigung und mache den Grenzbereich schmaler, also ist das Auto damit anspruchsvoller zu fahren.
Nach meiner Erfahrung macht daher ein ausgewogenes Verhältnis von Spur und Sturz Sinn und es ist nicht sinnvoll nur über einen Parameter zu gehen.
Einen guten Kompromiss sehe ich entsprechend in 2° Sturz und 20' Vorspur für die Hinterachse. D.h. wenn man den hohen Sturz für die Fahrstabilität braucht, wie z.B. beim KW V3 oder ST-X, sollte man auch die Spur entsprechend mitziehen.
Dein Vorschlag von 1°45' Sturz und 16' Vorspur finde ich entsprechend für das Normalfahrwerk auch sehr passend.
Für die Spur an der Vorderachse sehe ich 10' als absolut ausreichend an. Ich bin absichtlich schon 12' und aufgrund schlechter Einstellung auch schon 16' Vorspur an der Vorderachse gefahren. Beides hat man schon gemerkt und hat das Anlenken taub und träge gemacht.
Weniger als 6-8' würde ich aber auch nicht fahren, weil es dann wie Du schreibst schon recht nervös wird.
Aber da sind wir ja auch im Grunde ganz dicht beisammen und brauchen uns nicht über 1-2' streiten.
Danke @Turmalin_MX5, das mit dem OPF bestätigt das, was ich auch schon gelesen hatte. Technologisch deutlich weniger Aufwendig und unproblematischer als der DPF und auch aus meiner Sicht sicher sinnvoll.
Ein Aspekt, den ich oben noch vergessen hatte, ist dass ja auch die Herstellung eines Autos Ressourcen verbraucht. Da kann es ökologisch auch einmal sinnvoll sein, das EU5 oder EU6 Vehikel weiter zu fahren, anstatt die Ressourcen für ein neues Auto zu verbrauchen.
Ich bin auch durchaus ein Freund davon und bereit meinen lokalen Beitrag zu leisten und finde wir können uns alle bemühen den ökologischen Footprint zu minimieren. Aber viel, viel wichtiger ist es, dass wir alle und die Politik weiter denken, nämlich global. Nur so ist das Thema insgesamt lösbar.
Netter Ansatz, aber dann sorge doch bitte dann dafür das die "Alten Diesel / Benziner" von der Strasse kommen (2 Takt Moppeds inbegriffen)
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Das ist der richtige Ansatz. und Anfangen würde ich in den USA und China. Wir können uns hier selbst kasteien so viel wir wollen, aber solange dass nur Deutschland betrifft liegt der reale Effekt auf das Weltklima bei annähernd 0.
Das der Einfluss der Autolobby abnimmt, insbesondere nach dem Dieselskandal, liegt doch auch auf der Hand. Man muss sich doch nur das aktuelle WLTP Chaos anschauen, um zu erkennen, dass im Moment genau das Gegenteil passiert. Es werden Gesetze und Grenzwerte erlassen, die nur schwer und mit hohem Aufwand erfüllt werden können.
Die Kosten trägt der Verbraucher und die werden ins Gewicht fallen. So eine SCR-Chemiefabrik kostet den Kunden einen deutlichen 4-stelligen Betrag und auch der OPF wird nicht für umsonst zu haben sein.
Ein Effekt ist, dass die alten Kisten weiter gefahren werden und auch weiter ihre Emissionen in die Umwelt blasen.
Vielleicht alles auch wieder etwas überzeichnet, aber die Welt ist weder bonbonrosa noch schwarz und mal eben am Stammtisch löst man diese Probleme garantiert nicht. Ich persönlich bin dabei insbesondere überzeugt, dass ein Dialog zwischen Industrie und Regierung wichtig ist, wenn wir uns unsere Individualmobilität erhalten wollen und gleichzeitig wirklich etwas für die Umwelt tun wollen.
Aber das kann und darf man natürlich auch anders sehen. Aber dann bitte nicht jammern, wenn wir irgendwann mit 1-Liter-Verbrennern, oder E-Autos als einzige Alternativen konfrontiert werden.
Kein Problem, @Ulli. Ich hatte mich nur gewundert, warum Du schreibst, dass Du hinten extra weniger Spur fährst, aber vorne, wo man es viel mehr in der Lenkung und im Ansprechverhalten merkt, mehr. Aber Hauptsache Dir gefällt es
.
Hat sich das Auto denn gesetzt? Das würde die Werte natürlich je nach Tiefe nochmal deutlich verändern mit mehr Sturz und Vorspur.
Zu @Ulli
So viel Vorspur würde ich vorne nicht fahren. Verspannt das Auto und macht es auch eher taub an der Lenkung. Vorspur vorne merkt man auch viel mehr in der Lenkung als hinten (hinten war das ja ein Kritikpunkt von Dir).
20‘ Sturzdifferenz kann man machen wird dann aber recht deutlich untersteuernd. Mit etwas Erfahrung und DSC kann man sich ruhig weniger trauen. Ich wäre da eher bei 10‘ Sturzdifferenz. In Verbindung damit würde ich dafür eher 20‘ Spur hinten fahren, weil das wie beschrieben den Reifenverschleiss etwas ausgleicht und auch Stabilität ins Auto bringt. Ich kann nicht bestätigen, dass sich die Spur hinten verspannt anfühlt, oder nachteilig ist.
An der Hinterachse kann man natürlich immer abwägen, ob man die Stabilität eher über Sturz oder Spur erreichen möchte.