Beiträge von Svanniversary

    @Ulli, o.k., wenn man "wenn ich an der einen Schraube drehe, verstellen sich beide Werte" so sieht, kann man das so interpretieren. Je eine Schraube beeinflusst den einen Wert stärker und den anderen schwächer, aber man kann eben nicht an einer Schraube drehen und damit genau einen Wert beeinflussen. Fakt ist, dass es viele Werkstätten nicht hinbekommen.

    Technisch unterscheidet man diese Systeme auch in
    - LDW - Lane Departure Warnung, als Spurverlassenswarnung (im MX-5 verbaut)
    - LKA - Lane Keeping Assistent, als Spurhalte Assistent (so z.B. bei den meisten deutschen Herstellern umgesetzt).


    Für einen LKA ist zwingend eine elektromechanische Lenkung erforderlich, die der ND sogar verbaut hat. Leider hat Mazda das Potential aber nicht ausgeschöpft.

    Irgendwer muss mir auch mal so ein spritzige Auto zur Verfügung stellen, insbesondere da mein Auto jetzt emotionslos und trocken ist (habe kein Problem damit mich hier zu outen).


    O.k., der Wagen fährt präzise, linear, sauber im Grenzbereich und erinnert mich in der Tat vom Fahrverhalten eher an einen Cayman, oder GTI, als an den Serien-MX-5. Alleine ich persönlich kann darin keinen Nachteil erkennen, sondern will es auch genau so haben.


    Ich denke die Geschmäcker und Vorlieben sind da doch sehr verschieden und gerade dann muss man mit dem Wording immer ein bisschen aufpassen. Was für den einen leichtfüßig und agil ist, ist für den anderen wahrscheinlich schon nervös und unpräzise.


    Davon ab halte ich eine Bewertung beim Rollen mit bis zu 50 km/h auch für etwas schwierig.


    Wir bewegen uns hier aus meiner Sicht aber auch definitiv ganz tief im Bereich der subjektiven Vorlieben und da kommt man dann wohl tatsächlich nicht darum herum, mal was auszuprobieren und sich selber eine Meinung zu bilden. Insofern macht @Ulli alles richtig ;-).


    Vielleicht ganz interessant in dem Kontext, da der Michelin hier gerade sein Fett abbekommt, ich kenne jetzt drei Reifen auf dem Auto, den Sottozero III, den Bridgestone und den Michelin. Der Michelin fährt sich von allen dreien definitiv gleichzeitig am komfortabelsten und sportlichsten. Was ich persönlich sehr schätze ist, dass er sehr sauber und auch linear reagiert, was Ansprechen, Lenkverhalten und Fahrzeugreaktion sehr weich und gutmütig macht. Das könnte man allerdings auch durchaus als eine gewisse Trägheit und fehlende Agilität interpretieren im Vergleich zu einem Reifen, der spitz und nicht linear aus der Mitte kommt. Dazu hat er einen sehr gutmütigen und breiten Grenzbereich, so dass man ihn auch gut schnell ausfahren kann.
    Mag aber gut sein, dass diese Kriterien zwar objektiv sehr deutlich für den Reifen sprechen, aber subjektiv nicht jedem gefallen müssen.

    Ulli, so ganz trivial ist das nun auch nicht. Das haben wir doch hier alle schon an etlichen Beispielen erlebt. Die Werte lassen sich eben nicht unabhängig voneinander einstellen, da Spur und Sturz immer gekoppelt sind.


    Licht würde ich unbedingt einstellen lassen und auch daran denken, dass der Höhenstandssensor neu kalibriert werden muss. Einen Zusammenhang mit der LDW kenne ich auch nicht und konnte da bei mir auch nichts nachteiliges feststellen.
    Nach der Tieferlegung und Einstellung muss sich das Einspurmodell des ESC neu anlernen, so dass es gerade am Anfang zu häufigeren Fehlanregelungen kommen kann. Das hat dann nicht unbedingt mit der Fahrwerkeinstellung zu tun, wenn kurz vorher auch tiefergelegt wurde.


    Mein ESC ist inzwischen kreuzbrav und funktioniert wieder richtig gut. Ich hatte über mehrere tausend km Probleme mit zu frühen Regeleingriffen. Wundert mich schon etwas, dass das so lange gedauert hat ?( . Aber da es jetzt wieder gut funktioniert will ich nicht jammern.


    Wenn sich gar nichts findet, kann ich wieder meine Händler in Hannover empfehlen. Das ist ja auch nicht weiter als zu SPS.

    Um mal konkret zu werden, bei unserem Auto:
    - Leergewicht nach Schein (Tank 90%, 75 kg Fahrer): 1137 kg
    - Gewogen nach der Vermessung (100% Tank, kein Fahrer): 1083 kg


    10 % Benzin runter (4,2 mal x 750 g) + 75 kg Fahrer dazu ergibt dann 1154 kg. Also immerhin schon einmal 17 kg mehr. Außer dem normalen Zubehör war nichts im Auto.


    Bei 1260 kg zGG können wir also 177 kg zuladen. Wenn ich jetzt meine zarte Gattin und meine weniger zarte Person abrechne, bleiben 24 kg Zuladung. Nicht gerade üppig.


    @Birdie, zumindest die Bremsen vom G160 sind ordentlich und funktionieren auch bei stärkerer Beanspruchung (im normalen Straßenverkehr) ganz gut. Auf dem Track bekomme ich jede Bremse kaputt. Die wirklich üppige Anlage vom R-Golf in 17" ist nach ungefähr 2 Tagen auf der Nordschleife auch hin, wobei ich da sage, immerhin hat sie zwei Tage gehalten.

    Nette Idee, aber ich denke das wird nichts mit dem Fahrlehrer. Ich habe das auch schon öfter mal als Trainer versucht, aber das funktioniert nur für den Feinschliff der richtigen Fahr- und Kurventechnik.
    Fahrzeugbeherrschung und Fahren im Grenzbereich kann man nur außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs lernen. Und das sollte dann, bei einem Fahrsicherheitstraining, auch immer der erste Schritt sein.