Beiträge von Svanniversary

    Das ist eher unwahrscheinlich, da die Rastung an der Lenkradnabe sehr grob ist, üblicherweise 2, oder 4°. Da müsste die Werkstatt schon großen Mist gemacht haben und dann würde das Lenkrad auch richtig schief stehen und nicht nur ein bisschen. Wahrscheinlich hast Du jetzt erst darauf geachtet, so dass es Dir auffällt? Es könnte natürlich aber auch gut sein, dass es Toleranzen beim Bau der Lenkräder gibt und das neue etwas anders sitzt als das alte (es wurde ja wahrscheinlich das ganze Lenkrad getauscht).
    Selber umbauen ist keine gute Idee, da dafür die Prallplatte mit Airbag demontiert werden muss. Aufgrund der groben Rastung bringt das aber auch nichts.


    Einzige sinnvolle Abhilfe ist eine saubere Einstellung der Spur.

    Ja, bin ich schon gefahren. Wenn das gut gemacht ist, ist das fast nicht von einer normalen elektromechanischen Lenkung zu unterscheiden. Das würde vielen normalen Fahrern gar nicht auffallen. Bei sehr schnellen Lenkmanövern merkt man einen leichten Phasenverzug und das kann etwas irritieren.


    Ich denke beim normalen Fahren wird man das Lenkrad immer mit drehen lassen, egal welcher Assi aktiv ist. Beim automatischen Einparken, oder voll autonomen Fahren kann ich mir das ganz gut mit stehendem Lenkrad vorstellen.


    Der hier war das, auch ein sehr nettes Auto: https://www.roding-automobile.…ing-roadster-thyssen.html

    Jep, aber die Freiheitsgerade, wenn man das richtig macht sind genial. Keine Lenkwelle, kein mitdrehendes Lenkrad bei Assistenzsystemen (autonomes Fahren...), keine Unterscheidung in Rechts-/Linkslenker. Das mit dem Feedback und Lenkgefühl muss man dann aber auch erstmal hinbekommen.

    Da liegst Du falsch @Sebastian S.. Die rein mechanische Verbindung ist inzwischen nicht mehr gefordert, wohl aber ein redundantes System mit Rückfallebene.
    Siehe z.B. hier https://www.zeit.de/auto/2011-…lektronik-lenkung/seite-2


    Es gibt sogar schon Serienanwendungen wie hier: https://www.extremetech.com/el…ing-and-self-driving-cars


    Der Aufwand ist aber immens:
    - 2 Motoren am Lenkgetriebe
    - 1 Motor als Feedback-Actor an der Lenksäule
    - 3 Steuergeräte die sich die Arbeit teilen und das ganze regeln
    - dazu hatte die erste Generation beim Infinity sogar noch eine offene Lenkwelle, die mit einer Kupplung bei Bedarf geschlossen werden konnte.

    In meinem nächsten Leben lass ich mich auch technisch studifizieren ;)
    In diesem kann ich es eben nur laienhaft erklären... X/

    Dafür braucht man kein Studium, da reicht intensives Interesse an der Automobiltechnik ;-). Dann findet man z.B. so etwas: https://www.auto-motor-und-spo…mechanische-servolenkung/


    Da kann man erkennen, dass die Lage der Lenksäule zum Lenkgetriebe prinzipiell durch zwei Gelenke in der Lenkwelle einen Freiheitsgrad in Drehrichtung hat, so dass das Lenkrad nicht zwingend schief sein muss. Wie geschrieben, es sei denn da ist irgendetwas im Weg, was mich doch zu einer schiefen Lage zwingt. Das nennt man dann schlechtes Package ;) . Aber ich wiederhole mich hier auch noch einmal, beim MX ist das noch ganz gut gemacht.

    Ich dürft aber nicht immer nur einfach die Arbeitsstunde rechnen. Ein guter Messstand ist richtig teuer und der muss abgeschrieben werden, je nachdem wie viele Vermessungen da so drüber gehen und in welcher Qualität eingekauft wurde.
    Ich zahle da im Zweifel gerne ein paar Euro mehr, wie die 120 € bei meinem Händler in Hannover, weil ein richtig guter Messstand da ist, der auch gute Ergebnisse liefert.


    Kalkulatorisch vermute ich mal stark, dass der Anteil im Preis für den Messstand höher ist, als für den Mechaniker.


    Und dann wurde ja schon richtig geschrieben, dass es darauf ankommt, was für das Geld gemacht wird. Bei mir ist immer eine Nachkontrolle dabei und ggf. wird dann so lange eingestellt, bis es passt.


    Aber klar das macht Sinn :)

    Ne, nicht wirklich. Macht keinen Sinn.


    Der sogenannte Turm des Lenkgetriebes in den die Eingangswelle mündet ist auf der Fahrerseite verortet und die Lenkwelle vom Lenkrad ist mit zwei Gelenken ausgestattet, mit denen ein Versatz zwischen Lenksäule und Lenkgetriebeeingangswelle möglich wird. Da ist keine starre Verbindung, die zu irgendwelchen Asymmetrien zwingt.


    Der Hintergrund ist ganz einfach, das etwas im Weg war und deshalb ein Kompromiss gefunden werden musste. Typische Kandidaten dafür sind die Pedalerie und der Bremskraftverstärker.


    Das geht auch noch deutlich schlimmer. In einem Landrover bin ich mal ein Package gefahren, bei dem das Lenkrad viel zu weit links stand. Da musste man als Fahrer richtig nach links greifen, um das Lenkrad zu fassen. Im MX-5 gibt es leichte Kompromisse, aber das ist normal und würde ich noch eher im Bereich normales bis ordentliches Package sehen.